Die Nacht der lebenden Loser – Kritik

In Die Nacht der lebenden Loser verwandeln sich drei Freunde über Nacht in Zombies und gewinnen bei ihren Schulkameraden durch ihre neu gewonnen Kräfte plötzlich an Beliebtheit. Anstatt das Genre des Zombie-Films zu parodieren, verliert sich das Debüt von Matthias Dinter in einer Anhäufung von Fäkalhumor und öden Kiffer-Witzen.

Die Nacht der lebenden Loser

Die drei Schulfreunde Philip (Tino Merwes), Konrad (Thomas Schmieder) und Wurst (Manuel Cortez) kommen nachts bei einem Autounfall ums Leben. Durch ein missglücktes Voodoo-Ritual kehren sie jedoch als Zombies zurück und verfügen nun über enorme Kräfte - verspüren aber auch schnell Hunger auf Menschenfleisch. Zwar steigt die Beliebtheit der drei Untoten bei ihren Mitschülern, die fortlaufende Verwesung und die Nahrungsbeschaffung werden jedoch zu einem echten Problem. Das Grufti-Mädchen Rebecca (Collien Fernandes) soll ihnen helfen, wieder zu Menschen zu werden.

Der Titel soll auf George A. Romeros Klassiker Night of the living Dead (Die Nacht der lebenden Toten, 1968) anspielen, doch statt diesen zu parodieren, wiederholt Regisseur Matthias Dinter nur die selben abgedroschenen Sprüche und Witze, über die man schon in jeder anderen deutschen Teenie-Komödie nicht gelacht hat. Natürlich geht es neben der hier nur als Beiwerk fungierenden Zombieproblematik auch wieder um unbeliebte Lehrer (die man hier allerdings essen darf), Freundschaft und die erste große Liebe. Vor allem durch den mangelnden filmischen Einfallsreichtum in Handlung und Dialogen ist Die Nacht der lebenden Loser nicht einmal ein kurzweiliges Kinoerlebnis.

 

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Kommentare


pipo Schmitt

Ich habs mir angesehen, und auch wenn es nicht meine muttersprache war habe ich wohl das einer oder andere cool-gag gefunden der mir stark zum lachen gebracht hat, zusätzlich ein paar nette spezial effekte und sichtbar mehr dramaturgische ordnung wie in ältere teenie filme der vergangenheit...Ich würde es weiter empfehlen wenn sie mich fragen, und es wird sowie "Der Schuh des Manitou" sein Publikum finden, aye!


Helmut

Da sieht man es einmal mehr bestätigt was dabei herauskommt, wenn derjenige, der die REGIE macht, auch das DREHBUCH geschrieben hat. Es gibt genügend gute Drehbuchautoren, und die hätten das SCRIPT besser gemacht.


Demolition FABI

Ich fand den Film super. Er war vielleicht nicht wirklich hohes Niveau, aber ich fand ihn ziemlich lustig!


miga

der film ist so geil


David Dick

Wie alt seid ihr Filmkritiker eigentlich? 30? 40? Habt ihr den Film überhaupt gesehen? Der Film ist sowas von genial, und jeder den ich kenne der den Film gesehn hat bestätigt mir das auch! Die Junge Generation geht im Gegensatz zu den netten Kritiker-Greisen nicht ins Kino um inhaltliche Dialoge zu hören, da könnte man auch Lucinde oder Iphigenie lesen (wobei ich nicht glaube dass die netten kritier so weit gebildet sind, solche texte zu verstehen -.-), nein, wir gehen ins kino zwecks der Unterhaltung, und DIESER film ist wirklich KOMISCH und bei weitem lustiger als beispielsweise Traumschiff Surprise oder ähnliches.
MfG,
David Dick


hyperion

Geniale Komödie. Sicher nicht anspruchsvoll aber extrem witzig. Zwar klischeehaft aber extrem unterhaltsam. Vor allem die genialen Hauptdarsteller sind klasse. Ein absoluter Filmspass.
ABER...natürlich nichts für "ACH SO WICHTIGE" Filmkritiker :-)


Kratos

Sehr geehrter Herr Kerntopf,
leider kann ich ihnen nicht ganz zustimmen was die Kritik zu diesem Film betrifft. Sicherlich ist die Story nicht unbedingt gehobenes Niveau aber das erwartet auch niemand. Erst recht nicht bei einem solchen Titel. Vieleicht sollten sie die Bewertung solcher Filme doch lieber der Zielgruppe überlassen, nämlich den (manchmal recht untot erscheinenden) Teenagern.






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