Der Medicus

Der Medicus

Bei Bestseller-Verfilmungen aus dem Hause Constantin sollte man seine Erwartungen lieber nach unten schrauben. In der Regel sind sie mutlos inszeniert, von allem Kontroversem befreit und stets darum bemüht, es jedem recht zu machen. Wie öde diese filmische Risikominimierung ist, konnte man in den letzten Jahren an Großproduktionen wie Das Parfüm oder Die Päpstin beobachten. Aktuell bringt die deutsche Produktionsgesellschaft mit Der Medicus wieder einen historischen Roman in die Kinos. Es ist fast ein wenig verwunderlich, dass der erste Band von Noah Gordons Buchtrilogie über die fiktive Familie Cole erst jetzt, fast dreißig Jahre nach ihrer aufsehenerregenden Veröffentlichung, den Weg auf die Leinwand findet. Regisseur Philipp Stölzl (Nordwand, Goethe!) inszeniert die Geschichte um den Christen Rob, der sich als Jude ausgeben muss, um in Persien an der medizinischen Fakultät studieren zu können. Vor der Kamera steht eine für Constantin-Produktionen dieser Art typische internationale Besetzung, die unter anderem Ben Kingsley, Stellan Skarsgård und Elyas M’Barek vereint. 

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