Buried - Lebend begraben
Viel mehr als ein Konzeptfilm: Buried bietet 90 hochspannende Minuten in einem Sarg mit Ryan Reynolds.
Darüber zu lesen kann das Erlebnis von Buried – Lebend begraben (Buried) nicht vorwegnehmen. Es ist auch kaum zu erwarten, dass ein Film, der ausschließlich in einem verschlossenen Sarg unter der Erde spielt, derart abwechslungsreich, spannend und unterhaltsam ist, Thrill und Leichtigkeit miteinander zu verbinden weiß, wie es hier der Fall ist. Rascheln in der Kiste: Zunächst bleibt die Leinwand schwarz, einige wenige Geräusche verdichten sich nach und nach zu den Befreiungsversuchen eines Mannes, der, wie wir erst etwas später sehen werden, gefesselt und geknebelt in einem Holzsarg liegt. Das erste Bild, auf dem etwas zu sehen ist, erleuchtet im flackernden Licht eines Feuerzeugs. In der Folge wird Paul Conroy (Ryan Reynolds) auch eine Taschenlampe und ein paar weitere Utensilien im engen Raum des Films vorfinden, deren Entdeckung und Verwendung sich nach und nach zu einer kleinen Schnitzeljagd ohne Bewegungsfreiheit entwickelt.
Buried lebt zunächst von der ins Extrem gesteigerten Prämisse vieler Thriller und Horrorfilme eines eingesperrten Protagonisten mit diffusem und unsichtbarem Gegner. So bleibt bis zum Schluss spannend, wer welche Interessen damit verfolgen könnte, dass Paul, laut eigener Aussage ein einfacher Trucker im humanitären Einsatz im Irak, unter der Erde bleibt. Die Ausweglosigkeit seiner Gefangenschaft scheint nur im ersten Augenblick gemindert, als Paul nach kurzer Zeit ein Handy an seinen Füßen vibrieren hört und etwas später eine Lösegeldforderung erhält. Tatsächlich sind es die immer wieder scheiternden Kommunikationsversuche mit der Außenwelt, die die Dramatik der Situation erst so richtig entstehen lassen. Auch für die Telefonate, ob mit Notruf, FBI oder diversen Mailboxen, verlässt Buried niemals den Sarg, sondern offenbart vielmehr über die Gespräche die existenzielle Einsamkeit seines Protagonisten, die das ferne Gegenüber nie überwinden kann. Denn im Gegensatz zu Beatrix Kiddo im Grab von Paula Shulz in Kill Bill: Vol. 2 (2004) gibt es für Paul kein postmodernes Entkommen mit Martial Arts und ironisch eingesetzter Fanfare.
Das Drehbuch von Chris Sparling meint es ernst und schickt Paul durch einen Spießrutenlauf auf zwei Quadratmetern mit wechselnden Gegnern. Sein Verdienst ist es auch, dass die Handlung trotz des engen Rahmens stets intensiv bleibt und dennoch in der Form von Galgenhumor, Wutanfällen und absurden Unterhaltungen etwas comic relief bietet. Die Beklemmung, die die Grundsituation per se auslöst, wird durch diese kurzen Ausbrüche sogar noch verstärkt und mit einem satirischen Kommentar zur kapitalistischen Gesellschaft versehen. Es sei nur soviel verraten: Nicht alle Gesprächspartner gehen menschlich mit Pauls Situation um. Die Effektivität des Drehbuchs, das geschickt den Eindruck vermeidet, einzelne Szenen dienten lediglich der Suspense-Verzögerung, findet in Regie und Montage von Rodrigo Cortés ihre Entsprechung.
Cortés legt mit seinem zweiten Langspielfilm den besten Beweis dafür vor, dass die Kunst der Inszenierung auch und gerade im ökonomischen Setting zutage tritt. Als Inspiration für die Arbeit mit Einschränkungen nennt er Hitchcock und dessen fulminanten Cocktail für eine Leiche (Rope, 1948), der in einer einzigen sichtbaren Einstellung in einem Wohnzimmer und fast in Echtzeit erzählt ist. Und tatsächlich baut auch Cortés stark auf die Erzeugung von Suspense durch die ständige Präsenz der unmittelbaren Gefahr und die Erwartung des unausweichlich scheinenden Endes. Die Inszenierungseinschränkungen des ungleich radikaleren Settings in Buried erinnern dabei allerdings stärker an das Regie-Experiment The Five Obstructions (De fem benspænd, 2003), in dem Lars von Trier seinem ehemaligen Filmlehrer für das Remake eines eigenen Kurzfilms fünf Auflagen erteilt. Im zweiten Versuch muss Jørgen Leth am schlimmsten Ort der Welt drehen, ohne diesen zeigen zu dürfen. Wie im dänischen Werk erweisen sich auch in Buried die Einschränkungen als äußerst produktiv. So setzt Cortés für sein besonderes Kammerspiel allerlei Tricks ein, um für visuelle Abwechslung zu sorgen. Im Dunkel des Sargs kommt der Beleuchtung eine große Rolle zu: Nicht nur wird es zwischendurch immer wieder komplett schwarz, sondern auch eine mal rötliches, mal gelbliches Licht spendende Taschenlampe kommt zum Einsatz. Die One-Man-Show Ryan Reynolds gerät dabei trotz ständiger Groß- und Detailaufnahmen in den Hintergrund.
Buried ist zugleich ein Film über den Menschen und seine Werkzeuge, das Handy, das geortet werden soll und als Videokamera dient, den Schnaps und das Feuerzeug, die gemeinsam zum Brand führen können, ein Messer und einen Stift, beides als Waffen einsetzbare Gegenstände, die im Grab letztlich ihre Nützlichkeit einbüßen. Wer der Natur ausgeliefert ist, dem helfen Werkzeuge alleine nicht mehr viel: Der Mensch ist auf andere Menschen angewiesen. Zumal Pauls wahrer Gegner im Sarg die Zeit ist, die Zeit, die bleibt, bevor er erstickt. Wenn durch die Ritzen im Holzsarg nach und nach auch Sand einzufließen beginnt, wird der Sarg schließlich zu einer Sanduhr, in der der Protagonist selbst liegt. In diesen Momenten ist der Film, Experiment hin oder her, ganz bei sich und schlicht ein unheimlich effektiver Thriller.
Filmkritik von Frédéric Jaeger
Veröffentlicht am 30.08.2010
Kommentare zu Buried - Lebend begraben
Stefan 04.11.2010 14:28
Wenn der Gute nun wirklich unter Erde begraben ist?Wie kann dann ein Handy funktionieren?
unHOLYdoNUTS 04.11.2010 21:01
Unheimlich effektiver Thriller?
Das wagen ich und rund 80% der Sneak-Besucher mal ganz schwer zu bezweifeln!
mit rund 28 Stimmen für Sehr gut und 260 für Schlecht gehört der Film begraben.
Der Protagonist liegt nur ca. 1 Meter unter der Erde und sogar eine Schlange schafft es durch ein Loch in den Sarg. Er hat ein Messer, aber anstatt zu versuchen sich zu befreien stöhnt er 2 Stunden lang auf der dunklen Leinwand vor sich hin, klagt 2 Stunden lang über Atembeschwerden weil er schon von Anfang an keinen Sauerstoff mehr hat - was auch am Feuerzeug liegen könnte mit dem er die ganze Zeit rumspielt und miut dem er sogar das deutlich hellere Handydisplay beleuchtet.
Der Geiselberater sagt er soll den Vibrationsalarm ausmachen weil das Strom spart, er macht es - nur um 2 Minuten später den Vibrationsalarm für den Rest des Films wieder anzumachen, genau so wie ihm gesagt wird er soll das Feuerzeug ausmachen...ist auch viel dramatischer wenns flackert und das brummen des Handys ihn aus der Apathie reißt. Dass der Handyakku wohl schlechter als der meines Nokia 3410 ist, die Knicklichter - die so dick wie ne Karotte sind - schon nach 30 Minuten den Geist aufgeben, der Sauerstoff irgendwie magisch wiederaufbereitet wird, der Terrorist mal einfach von 5 Millionen auf 1 Million runtergeht, plötzlich Sand durch kleine Ritzen fließt wo vorher alles dicht war, der Mann im Sarg mit diesem Handy bei dem Licht Videos drehen kann und diese dann mit einer Geschwindigkeit übermitteln kann die an DSL 6000 erinnert, obwohl er ständig keinen Empfang hat - und außerdem die Sprache nichtmal lesen kann (es scheint für Video an 'Mustafa' senden einen universalen Shortcut zu geben) lässt für mich doch ganz schwer Rückschlüsse auf die Qualität des Filmes zu.
Das Konzept mag gut sein, der Film ist langatmig, 90% einfach nur dunkel und einfach nicht mitanzusehen bei den vielen Filmfehlern, da geht jeder Spass und jede Spannung verloren - soviel zu unheimlich effektiv: No Budget Filme sind doch immer irgendwie effektiv, oder?
Frédéric 05.11.2010 22:34
Ich halte es für selbstverständlich, einen solchen Film nicht mit dem Maßstab des Realitätsgehalts zu messen, das heißt eine gewisse Bereitschaft über Unwahrscheinlichkeiten hinwegzusehen (wie man das im Thriller- und insbesondere im Horrorgenre häufig mitbringen sollte) ist durchaus angebracht.
@Stefan: Im Keller geht mein Handy häufig auch. Daran finde ich nichts ungewöhnlich.
flavio 08.11.2010 12:39
Der Film war grott schlecht- der Typ wird genau sowie die Zusachauer verarscht. Das Ende ist noch blöder als der Anfang- ich bin enttäuscht. Das war der blödste Film,den ich überhaupt jemals gesehen habe.
DM94 08.11.2010 22:19
Also so einen schlechten Film habe ich sehr sehr selten gesehen....so ein unnötiger film...also ich bin sehr entäuscht & wäre am liebsten nach den ersten 20min wieder gegangen...ich kann das garnicht in worte fassen wie schlecht dieser Film ist...Also wer sowas Produziert ist echt stumpf & unkreativ...also ein sehr schlechter Produzent..
Katja 09.11.2010 22:02
Also wir fanden den Film wirklich gut. Es war erschreckend zu sehen und zu hoeren, dass ein Menschenleben seinem Arbeitgeber und den Schreibtischtaetern seines Landes nur wichtig und lebenswert ist, solange es Leistung bringt. Nicht die auswegslose Situation in diesem Sarg war fuer mich als Zuschauerin das Beklemmende, sondern
diese unglaublichen Telefonate eines zum Tode verurteilten mit den Behoerden seines Heimatlandes. Am Ende zaehlen doch immer nur die wirtschaftlichen Interessen, so wie es bei diesem Krieg eben auch ist.
Dieses Kammerspiel hat es fuer mich auf den Punkt gebracht.
Lugi 09.11.2010 23:46
Ich muss euch ganz ehrlich sagen, dass ich den Film von der Aussagekraft, sehr sehr gut finde! Ich muss auch sagen das es von Schauspielerischen auch sehr gut war, ich meine so viele Close Up's verträgt fast kein Gesicht! Die Unrealistischen Sachen, wie zB. die Schlange, der Handy Empfang und auch die laute der Moschee, ich muss sagen dass ist natürlich unmöglich da noch am Leben zu sein und das zu hören, eine Schlange zu bekämpfen ect.
Aber wie gesagt die Story ist sehr sehr stark meiner Meinung nach! Nur ganz einfach die langen Schwarzbilder und auch die lange anfangsphase ist natürlich zurückwerfend!
Aber ich finde das besonders das Ende sehr sehr Spannend war!
Ich würde mir den Film kein 2. Mal ansehen oder ihn kaufen. Aber es hat mir nichts ausgemacht, auch mal einen unter Anführungszeichen "Ruhigen Film" was die Kameraperspektive betrifft zu sehen!
Lugi 09.11.2010 23:49
und auch wie Katja gesagt hat finde ich besonders die gespräche die er führt, sehr sehr tiefgründig und das was den Film ausmacht, nicht die Bildgewalt!
Es ist gut zu sehen wie so ein Mensch in dieser Situation handelt! (Seine Familie anrufen ect.)
Auch das hat für mich den Film ausgemacht!
abc 15.11.2010 16:39
Ein echt guter Film. Wird nicht jedem gefallen aber 90 Minuten pure Spannung wenn man sich in die Person und Situation einfühlt. Wer einen lockeren Abend verbringen möchte sollte sich einen anderen Film ansehen. Thema Realität: Die Schlange ist mir lieber als vollbewaffnete Armeen die den Helden nicht trifft und der Held mit einem Schuss sofort trifft?!
eizzey 17.11.2010 02:31
Nachdem ich mir den Film nun auch angeschaut habe muss ich sagen, dass ich zum einen die Zuschauer verstehen kann, die den Film in der Sneak nicht gut fanden und anderseits diejenigen die den Film loben.
Sicherlich möchte man ein bisschen mehr unterhalten werden in der Sneak und deshalb ist dieser Film, welcher doch ein wenig Tiefgang (so ca. 1m unter die Erde...) besitzt eher ungeeignet.
Für jeden, der sich damit abfinden kann, dass der Protagonist für 90min mit dem Zuschauer alleine gelassen wird, finde ich den Film sehr gelungen.
Bewertung meinerseits: 8/10 wegen der doch teilweise gravierenden Fehlern aber sonst ein durchaus empfehlenswerter Film.
jerome 17.11.2010 02:44
offensichtlich erwarteten 90% der kommentatoren hier einen abwechslungsreichen und mit heutigen 0815-actionfilmen-zu-vergleichenden mainstreamfilm! tja, geht mal lieber wieder in eure welt zurück und überlasst das voting leuten die einen tieferen sinn in filmen sehen als nur action.
die art und weise wie hier das licht inszeniert wird ist perfekt, die abhängigkeit der menschen zu kommunizieren ist einwandfrei eingesetzt. hut ab...aber der film sollte wohl eher in den arthouse kinos laufen, wo der gemeine pöbel nicht hin geht, da ihm die tiefsinnigkeit und das wissen fehlt-
Andy 17.11.2010 23:29
Also an alle die sagen "wie kann das handy funktionieren ?" "wie kann der so lange luft kriegen ?" die haben den Film anscheinend NICHT verstanden. Erstens sagen die das sie annehmen das er anscheinend nur unter 1 meter begraben sein kann weil das Handy ja empfang hat und zweitens kann man tatsächlich in einem Sarg bis zu 90 Minuten lang überleben. Viele grüße
MadCop 18.11.2010 23:04
Für das normale Mainstreampublikum ist der Film sicherlich nicht geeignet.
Ich finde es aber sehr gut vom Verleiher, sich entschieden zu haben, den Film in die Kinos zu bringen.
Ausserdem kann sich jeder heutzutage kurz zuvor informieren, auf was er sich in Etwa einlässt.Auf Kinoplakate sollte man sich nicht verlassen ;)
Ich fand den Film auch sehr gelungen, 7/10 wegen einigen Fehlern.
Gute Filme oder gutes Kino brauchen nicht immer große Action.
Desweiteren sieht man an der imdb Bewertung, das es zum Glück viele Zuschauer gibt, die solche Art Filme schätzen und auch verstehen.
Alle anderen, sollen mal lieber Ihre immerselbe Gülle (es gibt auch immer Ausnahmen ;)) im Kino anschauen, für so etwas muss ich aber kein Geld mehr ausgeben ;)
JH 19.11.2010 15:52
ich fand den film eigentlich garnicht so schlecht... sicher es gab viele fehler, aber da möchte ich die ganadelosen bewerter mal sehen, wenn man ihren lieblingsfilm genauer unter die lupe nimmt :-) und wenn ich durch eine 50 cm dicke hauswand telefonieren kann, warum nicht durch 100 cm sand... aber wie auch immer, die filmidee ist erschreckend und spiegelt doch viel wahres in unserer heutigen zeit wieder. wenn auch übertrieben, sind geld und politische lage wichtiger als ein menschenleben. sowohl auf der einen wie auf der ANDEREN seite!!!!
Florian 24.11.2010 04:20
Ich muss meinen vorrednern recht geben, dass man für das verstehen des films und der botschaft sein gehirn etwas anschalten muss um mehr zu sehen als nur die holzkiste. Ich glaube, dass die fehler bzw die fehlhandlungen des darstellers die spannung im film ausmachen und dass gerade das den film ausmacht.
ich würde auch behaupten, dass es bei der botschaft um die menschen selber geht. in welchen abhängigkeiten wir uns befinden, welche banalitäten unwichtig sind, wenn es am ende nur um eins geht: die zeit.
denn die ist das einzige was das leben füllen kann und am ende ist sie doch schnell vorbei. der sag inszeniert die sanduhr. und am ende tut es uns allen doch leid...paul;)
Chris 19.12.2010 12:01
@ steffan:
ein handy funktioniert auch noch unter der erde....solange man nicht zu tief in der erde liegt....wird im film aber auch gesagt -.- haben wir also sehr gut aufgepasst
ich fand den film ziemlich gut muss ich sagen auch wenn er die ganzen 90 min in nem sarg spielt...mal was anderes. Daumen hoch ;-)
Claudia 19.12.2010 20:33
Gerade dieses "Unlogische", dieser Gedanke beim Zuschauer "er könnte sich befreien" verleihen den Film seine Genialität. Das zeigt doch wie schmal die Grenze zwischen Leben & Tod bzw. Gefunden & nicht gefunden werden, ist.
Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich eigentlich keine Lust hatte den Film zu gucken. Ich hab gedacht, es sei langweilig eine Person im Sarg zu sehen, weil ja da nichts passiere. ABER ich hab mich geirrt, ich hab richtig mitgefiebert.
Die Kritik an der Welt bzw. an dessen Bewohner & das Versagen dieser Hilfsmittel zu sehen, erreichen den Zuschauer doch.
Nicht zu vergessen,ist, dass der Protagonist wirklich nur auf sich alleine gestellt ist, was nochmal diesen symbolischen & kritischen Charakter verstärkt.
Marina 20.04.2011 10:24
Dreht mal einen besseren film der 90 min. In den gleichen vier engen wänden gedreht wurde... Ich fand ihn super und würde ihn jederzeit wieder anschauen..
Er war sehr interessant!
Ich fand es sehr krass als er am schluss seiner frau anrief und ihr sagte er komme nach hause... Es gab viele momente an denen ich den tränen nah war.. Ich habe ihn vor 4 tagen gesehen und bin jetzt noch immer am grübeln über das krasse ende. Es geht mir nicht mehr aus dem kopf wie er sagt: "scheisse, wir sind bei marc white. Es tut mir so leid, paul!"
Es ist auch sehr krass zu sehen wieviel unternommen wird für einen normalen bürger... Ich bin auch halb verzweifelt was sie ihn für fragen gestellt haben anstatt ihn zu suchen.
Ich fand den film SEHR gut. Ich werde ihn auch sicher weiterempfehlen.
anonymus 07.08.2011 04:27
Ganz ehrlich Leute. Ich habe den Film gesehen und fand ihn gut.Er war spannend, packend, das Ende fand ich mal zufriedenstellend und Menschen die mit der Einstellung ins Kino gehen einen Realitätsnahen Film zu sehen dann brauchen sie erst garnicht ins Kino zu gehen denn Filme sind Filme.
Wie soll man sich denn dann in Ruhe einen Harry Potter Film anschauen?
ninja 02.10.2011 22:44
Mir gefällt der Film gut. Das Ende ist wirklich bitter, sehr bitter. Klar, es gibt einige Logikfehler, wie das leichte Bedienen des arabischen Handys, wobei hier die Sprachumstellung noch vor dem Videodreh gefilmt werden müsste. Oder die Knicklichter. Ich kenn nur solche, die sehr lange leuchten und dann wie eine dimmbare Lampe nach vielen Stunden ausgehen. Vllt gibts auch andere. Die Schlange ist auch komisch. Wenigstens haben sie dann gezeigt, wie sie durch einenen kleinen Spalt rauskriecht. Zuerst dachte ich, das wäre eine Halluzination wegen der Schlafmittel. Auch die bisschen Spritzer aus dem Flachmann reichen nicht aus für so ein großes und langes Feuer, selbst wenns purer Ethanol wäre. Außerdem ist da erstaunlicherweise noch viel drin, nachdem er dreimal (einmal am Anfang und 2mal zum Tablettenschlucken) draus getrunken hat. Aber hier kann ich mich auch irren wegen fehlender Erfahrungen.
Angesichts dieser Punkte, wobei das noch im Plausiblen bleibt - ein super Film. Was der Regisseur aus nur einem Schauspieler und einer Holzkiste rausbringt ist deutlich mehr Handlung und Tiefgang als die Haufen 08/15-Streifen, die trotz viel ausgelutschten Klischees und eine Menge Feuerwerkskörper auch noch Millionen berieseln. Aber so ist der Mensch. Gut, dass es endlich mal ein Film gibt, der endlich mal was Neues bringt, was es so kaum (vllt noch nie?) zu sehen gab.
@unHOLYdoNUTS: Klar kann da Sand einrieseln. Erinnern wir uns: er wurde frisch begraben in Irak. Die Erde ist also aus Sand und Locker. Der Sarg besteht aus schlichten Brettern. Es sind definitiv Ritze drin, zumal sogar so ein großes drin ist, dass eine Schlange reinkriechen kann. Wenn nur Erschütterungen kommen, hier sogar eine Bombe, kann der lockere Sand reinrieseln. Für mich plausibel. Zustimmen kann ich dir aber für das Ultraschnelle Handynetzt, dass Videos so schnell runterladen kann.
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Blog: Berlinale im Dialog

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Film-Angaben
Titel: Buried - Lebend begraben
Originaltitel: Buried
USA 2010
Laufzeit: 94 Minuten
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Regie: Rodrigo Cortés
Drehbuch: Chris Sparling
Produktion: Peter Safran
Bildgestaltung: Eduard Grau
Montage: Rodrigo Cortés
Musik: Víctor Reyes
Darsteller: Ryan Reynolds, Ivana Miño
Stimmen: Robert Paterson, José Luis García Perez, Stephen Tobolowsky, Samantha Mathis, Erik Palladino, Warner Loughlin
Kinostart: 04.11.2010
DVD-Angaben
Titel: Buried - Lebend begraben
Vertrieb: Ascot Elite
Bild: 2,35:1, 16:9
Sprache(n): Deutsch (DD 5.1, DTS 5.1), Englisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Spieldauer: 93 Minuten
Extras: Originaltrailer; Trailershow/ Special Edition: Originaltrailer, Teaser, Teaser Sundance-Festival; Making of; Featurette Dreharbeiten; Schnitt; Musik und Ton; Schlangenszene; Digitale Effekte; Maske "Jabir"; Interview mit Darsteller u. Regisseur; Audiokommentar v. Regisseur
Verleih ab: 21.03.2011
Verkauf ab: 12.04.2011
Copyright Buried - Lebend begraben
Fotos & Trailer: © Ascot Elite
BERLINALE 2012

Unser Special zur Berlinale 2012 - mit Kritiken, Empfehlungen und Trailern. www.critic.de/berlinale/
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So 12.02, 23:50 Uhr, kultur (ZDF digital)
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Nacht von Mo auf Di, 13.02-14.02., 02:00 Uhr, arte
Im Schatten
Di 14.02, 20:25 Uhr, 3Sat
Hotel Ruanda
Nacht von Di auf Mi, 14.02-15.02., 00:15 Uhr, BR
Schläfer
Mi 15.02, 20:15 Uhr, kultur (ZDF digital)
Yella
Mi 15.02, 22:25 Uhr, 3sat





















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