Buddy

Buddy ist eine amüsante Komödie um drei norwegische Freunde, die sich eine Wohnung teilen. Als sie über Nacht berühmt werden, ist die Freude erst einmal groß. Bald müssen sie sich aber auch mit den Schattenseiten des Ruhms auseinandersetzen.

Buddy

Norwegen ist das Land, das uns 2001 den kauzigen Antihelden Elling (Regie: Peter Naess) bescherte, der auch außerhalb Skandinaviens ein großer Erfolg war. Mit Buddy kommt wieder eine norwegische Komödie in die deutschen Kinos, die ein Überraschungshit auf mehreren Filmfestivals war und bei den Festivals von Karlovy Vary, Hausgesund und Warschau jeweils den Publikumspreis gewonnen hat. Es ist die amüsante Geschichte dreier Freunde, deren von Kristoffer (Nicolai Kleve Broich) gefilmtes privates Videomaterial, das ihr Zusammenleben portraitiert und auch gelegentliche Stunts im Sinne der MTV-Serie Jackass zeigt, sie zwar erst in Verlegenheit bringt, dann aber – als es in einer Talkshow zur Prime-Time ausgestrahlt wird – über Nacht berühmt macht.

Der norwegische Werbe- und Dokumentarfilmer Morten Tyldum hat mit Buddy eine unaufdringliche, amüsante Komödie geschaffen, die getragen wird von drei sympathischen Hauptdarstellern. Ihr Charme hilft dem Film über gelegentliche Schwächen der Geschichte hinweg und macht Buddy zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Kinoerlebnis. An Elling jedoch, der neben überzeugenden Schauspielern auch eine interessante und glaubwürdige Geschichte zu bieten hat, kommt Buddy nicht heran.

 

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