300

300 kampfeswillige Spartaner versuchen verzweifelt, dem Ansturm eines gewaltigen Heeres aus Persien zu trotzen. Das Kinopublikum wird durch Regisseur Zack Snyder von einem Bombardement ganz anderer Art bedroht.

300

„Give them nothing! But take from them everything!“ – „This is where we fight! This is where they die!“ – „Spartans, enjoy your breakfast, for tonight we dine in hell!“ – „Only the hard! Only the strong!“

Gäbe es einen Oskar für die meisten martialischen Oneliner, Zack Snyders 300 hätte ihn bereits heute sicher. Besonders Leonidas (Gerald Butler), König Spartas und Held des Films, schwingt alle fünf Minuten Reden, die sich stilistisch irgendwo zwischen Schulhofstreitereien und Josef Goebbels situieren. Diese Tiraden fallen während des Films allerdings kaum auf, da sie sich mühelos in ein Werk einpassen, das überzeichnet zu nennen eine Untertreibung sondergleichen wäre.

Zack Snyder nimmt sich in seinem zweiten Spielfilm nach Dawn of the Dead (2002) einem Comic Frank Millers an, welches auf der historischen Schlacht von Thermopylae basiert, in welcher, so will es zumindest die Legende, eine Gruppe von 300 Kriegern aus Sparta und Hilfstruppen aus anderen griechischen Städten dem über 100.000-Mann starken persischen Heer drei Tage lang trotzte und dadurch den Widerstandswillen aller griechischer Stämme entscheidend bestärkte.

300

Snyders Helden sind braungelockte, muskulöse Recken, die im von goldflutenden Weizenfeldern umgebenen Sparta vor allem mit Männlichsein beschäftigt sind. Die persische Armee besteht dagegen aus äußerst düsteren, dunkelhäutigen oder verhüllten Gestalten sowie missgestalteten Monstern aller Art und wird von prunksüchtigen, deutlich homosexuell konnotierten Anführern in die Schlacht geschickt. Die bösen Absichten sind letzteren schon im Gesicht abzulesen, verhandeln kommt also nicht in Frage und Mitleid schon gar nicht.

300 ist offen faschistoid, gewaltverherrlichend und rassistisch. Zusätzlich außerdem homophob und – trotz einer vermeintlich starken Frauenfigur – implizit sexistisch. Und nicht zuletzt frei von jeglicher Ironie. Für die politische Kritik stellt Snyders Film ein gefundenes Fressen dar. Allzu ergiebig ist 300 in dieser Hinsicht dennoch nicht. Schließlich enthält noch fast jede Comicverfilmung der letzten Jahre faschistoide Momente und einem Actionfilm Gewaltverherrlichung vorzuwerfen, ist ein allzu einfaches und meist wenig produktives Unterfangen. Außerdem führt 300 seine eigene politische Ausrichtung – unfreiwillig – mittels gnadenlos pathetischer Übersteigerung ad absurdum. In der Tat finden sich die unterhaltsamsten Passagen in 300 immer dann, wenn Snyder / Miller ihrer paranoiden, politisch unkorrekten Fantasie freien Lauf lassen und in opulenten Bildern die dekadente, aber alles andere als langweilige Welt der persischen Herrscher darstellen oder das edle Sparta als puritanischen Camp-Exzess evozieren. In diesen Momenten ist plötzlich nicht mehr ganz so eindeutig, welche Welt die erstrebenswertere darstellt.

300

Das Problem des Films liegt auf einer anderen Ebene. Snyder wählt eine ähnliche Herangehensweise an die Vorlage wie Robert Rodriguez in dem ebenfalls auf einem Werk Millers basierenden Sin City (2005). 300 ist ein weiterer Versuch, ein Comic nicht durch eine Auseinandersetzung mit der Struktur des Mediums, sondern durch eine direkte Übertragung der visuellen Bildinhalte auf die Leinwand zu transportieren. Und Snyders Projekt ist nur minimal erfolgreicher als das seines texanischen Kollegen. Im Gegensatz zu Sin City versucht sich 300 zwar teilweise durchaus daran, die spezifischen Texturen des gezeichneten Bildes zu reproduzieren, beziehungsweise in bewegte Lichtbilder zu übersetzen, was sich unter anderem in einigen gelungenen Großaufnahmen digital exzessiv nachbearbeiteter Gesichter und Körperteile niederschlägt. Meist jedoch wählt auch Snyder den einfachen Weg des stromlinienförmigen Bildklischees.

Bereits auf der Reise der spartanischen Truppe zum Ort des Gefechts lauert hinter jeder Wegbiegung eine neue geschmacklose, überzuckerte Landschaftsaufnahme, die sich an ihrer eigenen artifiziellen Digitalästhetik ergötzt. Im Comicformat mag dieser Monumentalkitsch bisweilen funktionieren, die nächste Seite ist schließlich stets nur eine Handbewegung entfernt. Die Filmversion von 300 aber zwingt den hilflosen Zuschauer zum minutenlangen Betrachten von äußerst unoriginellen Hochglanz-Pixelschablonen. Ganz schlimm wird es jedoch erst mit Beginn der Kampfhandlungen. In minutenlangen, auf fast bizarre Art gleichförmigen, an Matrix (1999) gemahnenden Slow-Motion Exzessen werden die Perser zu Hunderten dahingemetzelt, eine Blutfontäne nach der anderen malträtiert die Leinwand, unterbrochen nur durch das ebenfalls äußerst abwechslungsarme Kampfgeschrei Leonidas’. In diesen Sequenzen, die immerhin das Herzstück des Films darstellen, offenbart sich die gesamte Ödnis der snyderschen Kinovision, die eine unschöne Mischung aus infantiler Machofantasie und ziellosem Stilwillen darstellt.

Schon in Snyders Dawn of the Dead-Remake wirkten die ausgedehnten Actionsequenzen auf Dauer äußerst ermüdend. 300 ist noch einmal um einiges plumper, marktschreierischer und anstrengender. Wer die Schlacht von Thermopylae bis zum Ende durchsteht, fühlt sich zu guter Letzt tatsächlich so, als sei er von einigen Hundertschaften Perser mitsamt ihrer Elefanten überrollt worden.

Trailer zu „300“


Trailer ansehen (1)

Kommentare


anonym

300 ist offen faschistoid, gewaltverherrlichend und rassistisch. Zusätzlich außerdem homophob und – trotz einer vermeintlich starken Frauenfigur – implizit sexistisch. Und nicht zuletzt frei von jeglicher Ironie.

ICH KANN DIR NUR IN EINEM PUNKT RECHT GEBEN UND ZWAR DIE ÜBERTRIEBEN DARSTELLUNG DER PERSER ANSONSTEN DIE SCHLECHTESTE KRITIK DIE ICH JE GELESEN HABE WENN DU DAMIT NICHT ZURECHT KOMMST WIE DIE WELT DAMALS WAR BIST DU NICHT IN DER LAGE DIESEN FILM ZU BEWERTENDAS DAS GESETZ DES STÄRKEREN GALT DAMALS NICHTS ANDERES "die gladiatoren waren helden" DAS HÖRT MAN ANDAUERND UND WENN DAS WAHR IST DANN SIND DIE SPARTANER DIE GRÖSSTEN


Lonely Bear

Also ich glaube einen homoerotischeren Film habe ich im Mainstreamkino schon sehr sehr lange nicht mehr gesehen. *grins*

Auch wenn die Stilistik zum Teil natürlich in ihrer überhöhten Ästhetik an Leni erinnert, liegt doch der Hauptfigur und entsprechend auch seiner Königin nicht Faschismus oder blinder Gehorsam zugrunde sondern der unbeugsame Wille, die Freiheit zu bewahren. Das die Spartaner nicht heutigen Ansprüchen an eine gleichberechtigte und freie Gesellschaft genügen können versteht sich dabei natürlich von selbst.


Stephon²³

offen gesagt,
ich mochte den Film, den Filter, di Comicartige Verwirklischung. Genau so mochte ich die Klasse des neuen Bonds.

300 ist ein Film ohne jeglichen Tiefgang, jedoch bin ich der Meinung, dass die Masse hier bekommt was sie von einem solchen Kino erwartet: Blut, Gewalt, Sex in einer Packung von Legende und Mystik.


Dolph

klar hat der film kaum tiefgang und 0 story ABER er unterhält einen wunderbar! die schlachten sind einfach geil inszeniert und wer auf filme ala Sin City steht wird seinen spaß haben. wer ne gute story etc. erwartet brauch diesen film garnicht erst anschauen...


critic.de Tester

Durchweg begeistern konnte mich dieser Film der meine infantilen Machofantasien angesprochen hat *hüstel*

Wer hat als Kind nicht davon geträumt etwas besonderes zu sein ? ein Held zu sein ?

Und genau das ist 300, ein Film voller Helden. Ein Film zum träumen.

300 halbnackte Spartaner die einer zahlenmässig überlegenen Armee trotzen ;D

Dialoge und Handlung sind simpel gehalten. Aber das sind sie doch meistens oder ?

Ok das ist ein Actionfilm, besser gesagt eine Comic Adaption, alles klar ?

Einige historische Tatsachen wurden nett in die Handlung eingebaut. Was mir persöhnlich reicht um mich in die Spartaner, in die Zeit reinzufühlen.

In einer Szene werden die Spartaner mit einem Pfeilhagel bombadiert und sie lachen unter ihren Schildern über die Perser. ( soweit ich weiss historisch korrekt. Spartaner kämpften nicht mit pfeil und Bogen, da sie es für feige hielten )

Rassismus etc. Nicht für meinen Geschmack. Die Spartaner sind gut, die Perser sind böse, ganz einfach -.-

Die Action ist ganz gross und toll.

Der Gewaltexzess in der Mitte des Films könnte schöner nicht sein und gipfelt für mich persöhnlich in der wundervoll anmutigen Szene wo die 2 Spartaner Seite an Seite in dynamischer Zeitlupe gegen mehrere Perser kämpfen.
Eine wundervolle Choreografie.
Soviel Kraft und Dynamik, man fühlt sich so mittgerissen das man teilweise vergisst wo man ist !

Gewalt ist konsumierbar ? ;-P
Aber bitte nur im KIno ;)

Definitiv einnige der schönsten Kampfszenen die ich je sehen durfte ;-)


Alexander

Traurig traurig wieviele in der Schule bei Geschichte aufgepaßt haben als erstes die armen Perser, jetzt muß man die Geschichte umschreiben!!
Da kommt mal ein Film der die Geschenisse der damaligen Zeit, vieleicht ein wenig ausgeschmückt jedoch sehr nah an der History darstellt und schon müssen Politiker oder Weicheier Ihren Senf dazu geben!! Wenn jemand allen ernstes behauptet das wäre aus einem Comic und nicht der Geschichte entsprungen der sagt auch, das das Römische- Persische sowie alle anderen Groß- Reiche alles nur Comics waren!!
Traurig nur das die Perser und alle anderen Ignoranten die Geschichte nicht verstanden und Ihre Lehren daraus gezogen haben, für ein freies EUROPA!


unbekannt

ich muss vorweg sagen, dass ich die ganze politisch geschichtliche diskussion um den film albern finde...es ist einfaches mainstream popcorn kino...reine unterhaltung mit hohem schauwert und keine geschichtslektion. der grosse aufschrei von gesellschaftsverbesseren und moralaposteln ist doch einfach zum kotzen.
naja, wie auch immer. perönlich freu ich mich riesig auf den film...hirn abschalten und die bilder bzw schlachten geniessen. wenn der film nur annähernd sogut ist wie der trailer, dann ist das mein perönliches kleines highlight des jahres.


Peter

Einfach ein grandioser Film!! Aus und Basta!!
Für alle Weicheier die unbedingt damit leben müssen, ja ja es ist ein Comic genau wie das Römische- Persische- Ägyptische und alle anderen Großreiche und ja es sind die Amis die den Film nur gemacht haben um Kriegsstimmung zu verbreiten (ist sakastisch gemeint, für die Schlauen).
Natürlich wenn! es sie gegeben hätte, wären die Konflikte selbstverständlich friedlich gelöst worden.
Jetzt mal im Ernst für alle anderen die ein wenig in Geschichte aufgepasst haben, BOOOOOH mehr geht nicht.
So nah an der Geschichte und trotzdem oder genau deswegen ein TOP- Film den man mehr als einmal schauen kann!!
Schauspieler TOP, Szenen Grandios, andauernde Spannung also ehrlich laßt euch den Film nicht kaputt Schreiben/Reden eher mal nachschlagen im Netz oder Buch über die Spartaner und die gesammte Griechische Geschichte (Grundsteine der Demokratie/Europa)!!!!
Ansonsten wünsche ich jede menge spaß im Kino außer den Honkis die rumheulen wenn Sie mal Blut sehen und glauben das Ihre Freiheit durch dummes Gequatsche entstanden ist!


Hesekiel

Nur um die Kritik eben zurechtzurücken, die Schlacht an den Thermophylen mit samt den 300 Spartanern und - etwa - 10.000 (nicht 100.000) persischen Gefallenen (dazu zählt historisch jeder, der nicht aus eigener Kraft das Feld verlassen kann..) sind historisch belegbar. Klingt natürlich besser, wenn man das als Legendenbildung abtut und mit ins Horn der "Faschismus" brüllenden Massen stößt, wird aber dadurch nicht richtig.

Jedem, der in diesem Film mehr sieht als eine Überzeichnung eines historischen Ereignisses (ohne politische Färbung) empfehle ich ernsthaft, zunächst diese und ähnliche - bsw. athische Schlachten - historisch zu überarbeiten und den Film noch einmal zu sehn. Und, wer sieht noch Faschismus? Keiner? Sie dahinten? Auch nicht, gut.

Weiterhin schadet es nicht, sich mit dem Grundtenor dieser Schlacht, die Freiheit der anderen durch seinen eigenen Tod zu erkaufen, auseinanderzusetzen und etwas respekt für diese Haltung zu entwickeln. Gäbe es ähnliche Denkmuster im heutigen Europa hätten zu keiner Zeit zigtausend junge Amis, Kanadier und Australier ihr Leben in irgendwelchen Landungsabschnitten gelassen ..


Frederik

Zur Kritik von Herrn Lucas Foerster möchte ich gernen einige Anmerkungen machen.

1. Historische Hintergründe
Egal wieviel Herr Foerster über den Staat SPARTA und seine Menschen gelesen hat (und das scheint extrem wenig zu sein), alles im Film gezeigte erhebt zu keiner Zeit den Anspruch von detailtreuer Geschichtserzählung, sondern ist lediglich ein diese Zeit gelagertes Heldenepos und entspricht in einigen Grundzügen durchaus der heutigen Geschichtsforschung zum Thema Sparta.
Lesetipp: Sparta. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. von Ernst Baltrusch von C.H.Beck oder alternativ Athen und Sparta. Geschichte kompakt - Antike von Raimund Schulz von Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Die historisch verbürgte Erzählung über die Schlacht an den Thermopylen von Herodot berichtet, dass eine Streitmach von mehreren tausend Griechen und 300 Spartanern einer übergroßen Streitmacht persischer Soldaten drei Tage standhielt und somit kritische Zeit für die griechischen Armeen gewann. Der Vormarsch der Perser wurde keineswegs vereitelt durch 300 Spartaner, vielmehr sicherten sie am Ende den Rückzug der Verbündeten, anchdem sie umzingelt und damit ihrem Untergang geweiht waren. Wen es interessiert: leicht abgeändert ist dieses Material durchaus filmtauglich!

2. Umsetzung
Herr Snyder hätte auch einen Comicfilm machen können, aber die von ihm gewählte Art (hauptsächlich Blue Screen) ist einfach nur NEU und natürlich gewöhnungsbedürftig für unsere westlichen Augen. Herr Foerster zitiert das Beispiel der MATRIX und vergisst dabei, dass allles dort gezeigte seit den 70ern in einfachen Hong Kong Studios am Fließband produziert wurde, mit einem Bruchteil an Budget und Regisseure wie Yuen Woo Ping oder Tsui Hark für die Macher von Matrix DIE Vorbilder waren. Ergo: Kopie! Kopie! Kopie! Denen wirft das niemand vor, aber Hr. Snyder darf sich nicht bedienen... ??? Mal ehrlich, gewagtes Konzept, krasse Bildeffekte und ein Bildspektakel sondergleichen!

3. Faschismus, homoerotische Ansätze
In allem nur schlechtes zu sehen ist Kritikern eigen. Aber die Spartaner waren nun einmal sehr einfach, ohne jegliche Hochkultur und auf Krieg fokussiert und spezialisiert. Dass sie nur im Lendenschurz gekleidet auf der Leinwand auftauchen kann einen nicht wirklich stören. Es passt wunderbar in die Geschichte eines asketisch lebenden Volkes das sein Heil nur im Krieg und Kampf sucht. Dass uns heute so eine Gesellschaft fremd ist, darüber will ich hier nicht mehr sagen als: Tja, so ist das eben!

4. Meilenstein der Filmgeschichte?
Muss es gar nicht sein, aber es ist neu, mal etwas anderes und durchaus ein Besuch wehrt. Wer das Buch "Gates of fire" gelesen hat, der bekommt dort ähnliche Schilderungen wie im Film, und somit muss der Film blutig und actionzentriert sein, sonst würde er als Film nicht funktionieren. Das Buch baut auch auf der fiktiven Situation auf, dass einer den Kampf überlebt hat und nun an Xerxes im Detail berichtet, wie es zur Schlacht kam und was die Griechen alles erlebt haben. Ist das wahr? Wer weiß, aber es ist eben nur eine Geschichte!!!

Viel Spaß allen im Kino und vor allem viel Spaß beim Merken der "One-Liner" von Gerard Butler, wunderbar!!!


Frederik

Zur Kritik von Herrn Lucas Foerster möchte ich gernen einige Anmerkungen machen.

1. Historische Hintergründe
Egal wieviel Herr Foerster über den Staat SPARTA und seine Menschen gelesen hat (und das scheint extrem wenig zu sein), alles im Film gezeigte erhebt zu keiner Zeit den Anspruch von detailtreuer Geschichtserzählung, sondern ist lediglich ein diese Zeit gelagertes Heldenepos und entspricht in einigen Grundzügen durchaus der heutigen Geschichtsforschung zum Thema Sparta.
Lesetipp: Sparta. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. von Ernst Baltrusch von C.H.Beck oder alternativ Athen und Sparta. Geschichte kompakt - Antike von Raimund Schulz von Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Die historisch verbürgte Erzählung über die Schlacht an den Thermopylen von Herodot berichtet, dass eine Streitmach von mehreren tausend Griechen und 300 Spartanern einer übergroßen Streitmacht persischer Soldaten drei Tage standhielt und somit kritische Zeit für die griechischen Armeen gewann. Der Vormarsch der Perser wurde keineswegs vereitelt durch 300 Spartaner, vielmehr sicherten sie am Ende den Rückzug der Verbündeten, anchdem sie umzingelt und damit ihrem Untergang geweiht waren. Wen es interessiert: leicht abgeändert ist dieses Material durchaus filmtauglich!

2. Umsetzung
Herr Snyder hätte auch einen Comicfilm machen können, aber die von ihm gewählte Art (hauptsächlich Blue Screen) ist einfach nur NEU und natürlich gewöhnungsbedürftig für unsere westlichen Augen. Herr Foerster zitiert das Beispiel der MATRIX und vergisst dabei, dass allles dort gezeigte seit den 70ern in einfachen Hong Kong Studios am Fließband produziert wurde, mit einem Bruchteil an Budget und Regisseure wie Yuen Woo Ping oder Tsui Hark für die Macher von Matrix DIE Vorbilder waren. Ergo: Kopie! Kopie! Kopie! Denen wirft das niemand vor, aber Hr. Snyder darf sich nicht bedienen... ??? Mal ehrlich, gewagtes Konzept, krasse Bildeffekte und ein Bildspektakel sondergleichen!

3. Faschismus, homoerotische Ansätze
In allem nur schlechtes zu sehen ist Kritikern eigen. Aber die Spartaner waren nun einmal sehr einfach, ohne jegliche Hochkultur und auf Krieg fokussiert und spezialisiert. Dass sie nur im Lendenschurz gekleidet auf der Leinwand auftauchen kann einen nicht wirklich stören. Es passt wunderbar in die Geschichte eines asketisch lebenden Volkes das sein Heil nur im Krieg und Kampf sucht. Dass uns heute so eine Gesellschaft fremd ist, darüber will ich hier nicht mehr sagen als: Tja, so ist das eben!

4. Meilenstein der Filmgeschichte?
Muss es gar nicht sein, aber es ist neu, mal etwas anderes und durchaus ein Besuch wehrt. Wer das Buch "Gates of fire" gelesen hat, der bekommt dort ähnliche Schilderungen wie im Film, und somit muss der Film blutig und actionzentriert sein, sonst würde er als Film nicht funktionieren. Das Buch baut auch auf der fiktiven Situation auf, dass einer den Kampf überlebt hat und nun an Xerxes im Detail berichtet, wie es zur Schlacht kam und was die Griechen alles erlebt haben. Ist das wahr? Wer weiß, aber es ist eben nur eine Geschichte!!!

Viel Spaß allen im Kino und vor allem viel Spaß beim Merken der "One-Liner" von Gerard Butler, wunderbar!!!


301

@unbekannt: meine Worte!


Arstan

so, danke für die kritik, sie trifft einhundertprozentig genau zu! ich weiß nicht wieviele von den hohlbirnen hier den film bereits vor dem kinostart gesehen haben, aber da alle so begeistert davon sind, waren es wohl alle. oder gehört ihr, liebe kommentatoren auch zu jenen doppelschlauen, die den film noch nicht mal gesehen haben müssen, um zu wissen wie gut er ist?

solche zitate: "So nah an der Geschichte und trotzdem oder genau deswegen ein TOP- Film den man mehr als einmal schauen kann!!
Schauspieler TOP, Szenen Grandios, andauernde Spannung also ehrlich laßt euch den Film nicht kaputt Schreiben/Reden eher mal nachschlagen im Netz oder Buch über die Spartaner und die gesammte Griechische Geschichte (Grundsteine der Demokratie/Europa)!!!!
Ansonsten wünsche ich jede menge spaß im Kino außer den Honkis die rumheulen wenn Sie mal Blut sehen und glauben das Ihre Freiheit durch dummes Gequatsche entstanden ist! "

lassen auf die schlauheit des postenden ziemlich genau schließen. das ist dieselben sorte mensch, die in amerika die kritiker des films als "liberals" oder gar "intellectuals" beschimpft.

der film hat mit der geschichtlichen realität undgefähr null zu tun, außer dass er sich um eine schlacht dreht, die stattgefunden hat. die mit der freiheit waren in griechenland die athener, auch wenns im film standig die spartaner brüllen ("for freedom!"). deren staat war eher der prototyp eines faschistischen staates. von denen haben wir "unsere freiheit" bestimmt nicht. und dass man freiheit allerdings mit blut und schweiß erkämpfen muss ist auch sone ami-marine-weisheit. das sagen gerne die, die erstens nicht reden können, und zweitens nur sehr bedingt ein verständnis von freiheit haben, in der ich leben möchte.
noch zur geschichte: die spartaner haben gut gepanzert in formation gekämpft und nicht halbnackt mit martial arts moves. sie waren mordsschwul und haben mitnichten die athener wegen deren schwulheit verspotet, und wenn es in der vorplanung nach den spartanern gegangen wäre, dann wären die perser erst mal weit nach griechenland reingelassen worden und erst viel später zum kampf gestellt. dass der film historisch unkorrekt ist, sollte man ihm garnicht vorwerfen, aber dass es hier tatsächlich dösbaddel gibt, die an die historische korrektheit des films glauben macht mir angst.
im übrigen ist der film genau das, was in der kritik steht. homophob, faschistoid, und eine verherrlichung von militär und todessehnsucht. der film ist einfach übel. dass der film genau diese inhalte hat, zeigen bereits die dämlichen kommentare, die ihn verteidigen, denn die sind genau dieses geistes kind, dem dieser streifen entsprungen ist.
mann! ich hätte nicht gedacht, dass ich mich nochmal so aufrege wegen dieses mistfilms, aber ihr habts echt geschafft. wenn das popcorn-kino ohne politische einfärbung sein soll, dann ist "triumph des willens" wahrscheinlich auch popcorn-kino.


Peter

So nun ist aber auch gut! Glaubt mir der Film ist 1 doppel A! Habe ihn auf Englisch gesehen , habe mich mit der Hystorie auseinander gesetzt und ich kann euch sagen besser geht es nimmer! Klar das die Figuren dem Comic ahnlich sehen und ja auch klar das die Geschichte um ein paar Sachen aufgepeppelt wurde, aber auch, das nachzulesen ist, das die Spartaner tatsächlich diesen und andere Kriege, die Sie meist zahlen mäßig unterlegen waren geführt haben!
Und jedem Perser oder ander Bla Bla Aktivisten kann ich nur sagen wenn euch der Film bzw. die Geschichte nicht gefällt dann schaut halt was anderes z.B. Herr der Ringe! Außer ihr erkennt dort auch politische Aussagen!!!!


Homer

Na ja. Selten hab ich mich so über Filmkritiken amüsiert wie bei denen zu “300″.

Kritiker ,die sich wie gewöhnlich als moralische instanz verpflichtet fühlen, scheinen sich einig darin, gute unterhaltung zu verurteilen. Natürlich spricht die Abstimmung an der Kinokasse dann eine andere Sprache …Wer will sich schließlich so einen hammergeilen Film entgehen lassen?


Pirulove

Hey...is nur nen Film...;-)


Homer Simpson

@Arstan
Ich würde niemals diejenigen, die den Film nicht mögen, als "Hohlbirnen" bezeichnen, obwohl mir vieles an der Argumentation, gegen den Film auf den ersten oberflächlichen Blick "hohl" vorkommt. Meine Erfahrung sagt mir das andere nicht unbedingt schwachsinnig sein müssen, um eine andere Meinung als ich zu haben. Deswegen finde ich es auch unangebracht diejenigen, die den Film sehen wollen oder ihn schon gesehen haben und für gut befinden als "Hohlköpfe" zu bezeichnen. Es stellt sich die unangenehme Frage, ob du eine auf der argumentativen Ebene geführten intellektuelle Auseinandersetzung um den Film "300" gegen solche "Hohlköpfe" bestehen würdest. Sei deswegen lieber zurückhaltender mit dem pauschalen Abqualifizieren von Kinogängern als Schwachsinnige. Die Welt in der wir leben ist nicht so eindimensional, wie du sie dir möglicherweise denkst.


graf bumsti

mich wundern tut, das hier soviel leute schreiben tun tun, wo nix schreiben können. issa lustig! donkescheen!


darius

come and get them!,erwidere ich demjenigen,der mir die bereits reservierten kinokarten für 300 entreissen will.


Freedom

Es ist wirklich bestürzend zu lesen, wieviele Menschen dem Irrglauben verfallen sind, frei zu sein. Gerade in der heutigen Zeit sind die Menschen in vielerlei Belangen mehr Sklave denn je.
Dennoch wird dieser Film in mehreren Foren in aller Oberflächlichkeit zerrissen. Doch wie schon in Braveheart geht es hier um einen Kampf für die Freiheit, historische Authentität in diesem Fall nicht beanspruchend.
Der Feind fordert die Unterwerfung und das bedrohte Volk kämpft für die Freiheit. Daran ist nichts Faschistisches.
Heutzutage scheint kein Funken Ehre und Anstand in den Menschen mehr vorhanden zu sein. Vielmehr läßt man sich durch alles Mögliche kaufen, um seinen Augen zu verschließen und sein Gewissen zu beruhigen.
Dieser Film sollte die Ehre eines jeden Menschen angreifen, für sich und vor allem für andere aufzustehen und sich einzusetzen.
480 v. Chr. erfolgte dies nunmal durch Waffengewalt. Heute hätte man andere, friedlichere Mittel dafür.
Stattdessen zerfleischt man sich gegenseitig in Internetforen über unwichtige Themen, während das Weltgeschehen vorbeizieht.


DAS IST SPARTA

an den kritiker:

schau dir zum thema "schwulheit" im film bitte mal antike plastiken bzw bilder an. da die vorlage für den film wie bekannt einem comic entspringt, ist es meiner meinung nicht verwerflich, dass der zeichner sich durch genau diese vorbilder hat inspirieren lassen. die extrem stilisierte darstellung der figuren, die heroisierung der spartaner sowie der krasse kontrast von gut und böse entspricht auch eben jenem vorbild der antike.
alles in allem ist 300 ein opusantes bildwerk das seines gleichen sucht. ich kenne keine film, der so detailverliebt und stimmig ist wie 300. man könnte die einzelnen szenen allesamt als eigenständige bilder nehmen und sie würden nichts von ihrer aussagekraft verlieren. natürlich ist der film an moderne standarts angepasst, bildet jedoch eine gelungene mixtur.


DAS IST SPARTA

an den kritiker:

schau dir zum thema "schwulheit" im film bitte mal antike plastiken bzw bilder an. da die vorlage für den film wie bekannt einem comic entspringt, ist es meiner meinung nicht verwerflich, dass der zeichner sich durch genau diese vorbilder hat inspirieren lassen. die extrem stilisierte darstellung der figuren, die heroisierung der spartaner sowie der krasse kontrast von gut und böse entspricht auch eben jenem vorbild der antike.
alles in allem ist 300 ein opusantes bildwerk das seines gleichen sucht. ich kenne keine film, der so detailverliebt und stimmig ist wie 300. man könnte die einzelnen szenen allesamt als eigenständige bilder nehmen und sie würden nichts von ihrer aussagekraft verlieren. natürlich ist der film an moderne standarts angepasst, bildet jedoch eine gelungene mixtur.


DAS IST SPARTA

an den kritiker:

schau dir zum thema "schwulheit" im film bitte mal antike plastiken bzw bilder an. da die vorlage für den film wie bekannt einem comic entspringt, ist es meiner meinung nicht verwerflich, dass der zeichner sich durch genau diese vorbilder hat inspirieren lassen. die extrem stilisierte darstellung der figuren, die heroisierung der spartaner sowie der krasse kontrast von gut und böse entspricht auch eben jenem vorbild der antike.
alles in allem ist 300 ein opusantes bildwerk das seines gleichen sucht. ich kenne keine film, der so detailverliebt und stimmig ist wie 300. man könnte die einzelnen szenen allesamt als eigenständige bilder nehmen und sie würden nichts von ihrer aussagekraft verlieren. natürlich ist der film an moderne standarts angepasst, bildet jedoch eine gelungene mixtur.


Mimikri

Was mich wirklich am meisten an Ausführungen wie diesen von Lukas Förster erstaunt, ist die ungeheuer hochgradige Ablehnung, mit der sie über den Film reden. Nicht nur dass mit höchst erschreckender Leichtigkeit (und damit inflationär!) Parallelen zu den schlimmsten aller Nazis gezogen werden. Sondern an vielen Stellen klingt all das durch, was eben Leute wie Förster diesem Film vorwerfen: Haß. DAS ist WIRKLICH erschreckend. Dieser Film dagegen ist nicht annähernd so schrecklich, wie Ihr "Kritiker" meint. Aber IHR seid es - indem Ihr etwas herbeiredet, um...ja, warum eigentlich? Klar, es wirkt natürlich erstmal ungeheuer professionell, politisch korrekt und klug. Ich nenne das eher armselig.


haviii

bester film des jahres


Homer Simpson

Hab ihn gesehen, bin mehr als begeistert. Ich habe aber gemerkt, dass in Deutschland Bezeichnungen wie Respekt, Ehre, Ruhm, Opfer, Freiheit gar nicht gut ankommen. Ebenso wird der Film von vielen als zu brutal und martialisch oder gar faschistisch empfunden. Erstaunlich! Für mich hat das nämlich nichts mit Faschismus zu tun. Faschismus kennt keinen Respekt, keine Freiheit und pervertiert Ehre, Ruhm und Opfer zum Nutzen einer Tyrannei.

An alle die mit dem Inhalt des Filmes nichts anfangen können. Freedom is not realized, until it is lost. Langsam muß man anfangen, dass auch in Deutschland zu verstehen. Jeden einzelnen Satz der Spartaner im Film diesbezüglich, kann ich nur unterstreichen. Jedes vergossene Film-Blut kann ich verstehen. Auch deswegen fand ich diesen angeblich inhaltsleeren Film geil!


Peter

Also ein wirklich gelungen Film!! Aber dieses ewige hin und her von der Zeigefinger-heber-Fraktion geht einen schon auf die Nerven.
JA es fließt Blut, es ist ja auch ein historyscher Kriegsfilm!
Und JA, es wurden die Figuren vom Comic übernommen, jedoch ist die Geschichte -im übrigen auch nachzulesen- gut wiedergegeben worden!
Und NEIN es sind auch keine politischen Vergleiche möglich, auch nicht mit dem Nazi Regime, da die Spartaner keinen Eroberungskrieg führten, sondern sich in diesem Fall grandios gewehrt haben um somit die verfeindeten Griechen zu vereinen! (auch nachzulesen)
Zum Film: Super Schauspieler, tolle Action, top Story (zeigt schon das Interesse der vielen Leute die Kritik äussern!) und zum Schluß man wird daran erinnert, das freie Meinung zu äussern (in welcher Form auch immer) nicht umsonst ist/war!!!!!!!!!!


Jan

Dass der Film die Schlacht, die Perser, die Anzahl der einzelnen Soldaten, und die Spartaner definitiv nicht realistisch darstellt sollte meiner Meinung nach jedem klar sein. Das Bild der Perser wird natürlich völlig verzerrt und negativ dargestellt. Xerxes als glatzköpfig, gepircter Junkee und das persische Heer als ein Heer von Mistgeburten und Wüstensöhnen.
Die Schlachten werden auch mehr als unrealistisch beschrieben. Und die heroischen Spartaner sind definitiv nicht geschichtlich korrekt wiedergegeben.

Somit könnte man sagen, dass der Film ein unrealistisches und schwachsinniges Bild über die damalige Zeit darstellt.

Ansonsten ist der Film aber wirklich gut gemacht, wenn man die wahre "Schlacht" und somit die wahre Geschichte außer Betracht lässt.


Seb

Ich muss sagen, ich kann die Kritik von Lukas Förster nur unterstreichen. Ich war geradezu erschüttert, als ich aus dem Film kam.
Ich bin gewiss kein Pazifist oder Dauerkritiker, habe nichts gegen Gewaltdarstellungen oder etwas pathetischen Beigeschmack, aber was dieser Film zeigt, ist gelinde gesagt fürchterlichste Kriegspropaganda. Dieser Film lädt mit edlen Motiven wie Freiheit und Ehre dazu ein, Krieg auf rein emotionaler Ebene zu beurteilen, ohne auch nur einen kritischen Blick zu wagen. Mit einer pathetisch übersteigerten Rede nach der anderen, kam schon richtig ein Gefühl von „Sportpalast 1943“ auf. Ein faschistoider, martialischer und rassistischer Staat wird zum Schmuckstück der Antike stilisiert.
Außerdem halte ich solch einen Film in der momentanen weltpolitischen Situation für äußerst problematisch, weil er die Araber in einer schwarz-weißen Welt als das Übel schlechthin darstellt und eine rational-kritische Sicht nicht unbedingt unterstützt. Auf dem Niveau von „Achse des Bösen“.


KOSTA

BEST FILM EVER


lepire2005

Die Antwort der westlichen Welt auf "Tal der Wölfe".


lepire2005

@Peter: super story? super Schauspieler?LOL.. Mann, mann, was kuckst du denn sonst für Filme...


Homer Simpson

@lepire2005
"Antwort auf Tal der Wölfe"???
300 ist ein visuelles Feuerwerk der Meisterklasse und ein inhaltlich interessanter Film mit überaschenderweise sehr guten Schauspielern .
Tal der Wölfe war dagegen eher der unnötige Versuch einer ganzen Nation sich öffentlich einen runterzuholen und das filmisch zu verewigen. Darauf braucht man rein gar nichts antworten, außer einem mitleidigen Lächeln.

So steht 300 bei aller berechtigten und unberechtigten Kritik für sich alleine. Jedem sei es überlassen der Aufforderung des Leonadis nachzukommen und seine Seele (und damit auch den Film) zu erforschen. Man kann in einer Demokratie natürlich niemanden dazu zwingen.


REZA

Liebe Freunde,
Mullahs wollen alte Geschichte bzw. Pasargad und Kyros Grab zerstören.
Mit ihrer Unterschrift Unterstützen Sie uns um zu verhindern.

Adress: www.savepasargad.com (auf english und auf persisch)
REZA


alspi

der film ist ein einziges sinnloses gemetzel mit hirnrissigen parolen digitalisiert aufgemotzter schauspieler, wie es schlechter nicht sein kann.
gewaltverherrlichend und sinnlos übertrieben. welch kranker mensch lässt sowas auf einer leinwand verewigen?

noch viel kranker ist die altersfreigabe von 16jahren.
die welt verroht und es macht mir angst.


Huber

Viagra für den Zeigefinger!
So ähnlich könnte man jedenfalls die Wirkung des Films beschreiben, wenn man sich die Reaktionen der Pädagogik-Fraktion ansieht.
Dabei ist dies hier doch lediglich eine Comic-Verfilmung und zwar eine sehr gute.
Aber leider scheint die Medienkompetenz in Deutschlad nicht allzuweit gediehen zu sein und Gewalt in den Medien liegt ja schließlich auch zum Großteil im Auge des Betrachters.


Mkultra

300 ist einzigartig. Zum guten wie zum schlechten.

Aber ist nicht gerade die offensichtlich Nazi-scheisse die im Film vorkommt, und die daraus resultierende vernichtungskritik, dass was den Film so sehenswert macht?
Die Aussagen sind sooo braun und soo offensichtlich, das es einem Angst macht.
Das war doch Zack Snyder sicherlich bewusst!


Thor D.C.

Wahnsinn!!! Hab noch nie so schön ausgeschmückte Nazi-Propaganda gesehen. Der Film beginnt ja schon mit einer Genocid-szene und ist gespickt mit Kriegs-Floskeln. Nach dem Motto: nochnie haben soviele, soweinigen, soviel zu verdanken..."Fals jemand von unsren schlauen Beführwortern von aktueller Geschichte bescheid weis, dann wird er ja wissen wann und von wem dieser Satz gesprochen wurde. Ich bezweifle das es geschichtlich wirklich um die Antike geht.Dafür sind die Bilder viel zu eindeutig.Hätte mir die 6 € gerne gesparrt. Aufjedenfall werden sich da viele Faschisten ordentlich bestätigt fühlen. Ich meine, ein Volk mit Verbündeten gegen alle Völker der Welt usw. Sorry.kann mein Hirn bei soner Bildzeitungsmeinung nicht abstellen.Und ich denke wir sollten schon darauf achten welche Art Bilder über die Medien in unsere Köpfe gepflanzt werden. Sorry ich will hier niemanden beleidigen, aber wer diese Bilder nicht eindeutigt deuten kann, will es nicht aufgrund politischer Einstellung oder ist ein Bild-Zeitungsleser. Das ist ein Nazi film und hätte so auch 1940 in irgendeinen Deutschen Kino laufen können. Dieses ganze gelaber von Brüderlichkeit und Respect. Damit wurde doch schon damals propagiert und trotzdem drauf geschissen und gemordet.

Geschichte ist immer auch gegenwärtig.

Danke an den Kritiker. Hätte es nicht in bessere Worte bringen können.

Peace


Rene

Es stimmt schon, mit seinen Übertreibungen, Klischees und Stilisierungen hätte der Film auch 1940 gezeigt werden können. Aber die Sache ist, dass er nicht 1940 sondern 2007 gezeigt wurde. Kunstwerke erschließen sich immer nur durch den Kontext ihrer Rezeption. Man sollte dem Regisseur soviel Bewußtsein zutrauen, dass er dies wahrgenommen hat.
Ich denke der Film möchte mit dem Zuschauer machen, was man Identifikationsfalle nennen könnte. Fast jeder der populäre Mainstream-Film basiert auf latenten rassistischen und sexistischen Klischees; dem Konzept eines überlegenen weißen Helden, etc.. Alles was "300" macht ist diese Versatzstücke nicht unbewußt mitlaufen zu lassen sondern sie extrem exponiert. Der Zuschauer kann sie jetzt nicht mehr passiv schlucken sondern wird mit der Nase draufgestoßen. Alles was er in anderen Filmen unbewußt akzeptiert und sogar wahrscheinlich mag, bekommt er hier in so übersteigerter Form dageboten, so dass er es plötzlich nicht mehr mag. Was der Kritiker wohl mit mangelnder Ironie meinte ist die Tatsache, dass all dies sich nicht innerhalb des Films dekonstruiert wird. Die Kritik und "Message", wenn man so will, erschließt sich erst wenn man "300" im Kontext der aktuellen Filmlandschaft ließt.
So auch die Homoerotik. Die Tatsache, dass alle Helden in diesem Film perfekt gebaut und fast nackt sind führt dem typischen männlichen machoiden Kinozuschauer vor Augen, dass das Bewundern des überlegenen männlichen Protagonisten homoerotische Züge hat. Etwas wovor der typische "Mann" heutzutage wohl die größte Angst hat während er Leonides Sixpack bewundert.
Ich hoffe einigermaßen erklären können, was ich meine. Die Kritiker hier sind alle schon etwas bewußter als der normalo-Kinogänger, aber ich denke man muß noch eine Ebene weiter gehen, um den Film wirklich zu verstehen.


Ben

Naja... von wegen zu viel blut... mich würds eher wundern wenn sie ihr schwert in nen menschen reinstecken und da kein blut rauskommen würde ;-)wer kein blut sehen will soll sich liebesfilme angucken...
und sehts nicht so eng... das hat nichts mit braun zu tun... es ist nunmal so, dass die perser dunkler waren :-P
man sollte hier aber niemanden angreifen der den film mag, nur weil man anderer meinung ist =)
das leben wäre doch langweilig wenn alle das selbe mögen würden...


einfach nur eine klasse COMICVERFILMUNG!!!
popcorn für alle... lasst es krachen und sonnige tage wünsche ich euch! ;-)


Homer Simpson

Jetzt raste ich aber aus.
Das ist also ein Nazi-Film???

Interessant. Ich wusste bisher nicht, dass Hitler um die Freiheit des Deutschen Volkes gegen die Riesenherrscharen eines polnischen Despoten gekämpft hat, der vom damaligen Deutschen Reich die Unterwerfung verlangt hat. Wer diesen Film so voreilig und mit stolzem Tunnelblick versucht in braune Ecken zu stellen zeigt begrenztes Denkvermögen.

Versucht, den Film einfach mal differenziert zu betrachten. Falls das nicht klappt gebe ich euch einen Tipp. Lest mal nach über die amerikanische Revolution und die Französische Revolution und lest dann die Originalversion des Herodot, schaut euch dann nochmal den Film an und dann begründet bitte was GENAU am Film nazistisch oder faschistisch sein soll!

Ein- und Ungebildetete Ignoranten!


bernd

Ihr seid doch alle behindert


Frank

ach wie gut, dass die Perser alle so undifferenziert böse sind, ist ja heute der Iran un ddie Parolen könnten auch von anderen Ländern zur Rettung der Freiheit ausgerufen werden.


Und es ist auch völlig egal, dass damals die Perser in Sachen Kultur, Sozialstaat und Zivilisation Sparta haushoch überlegen waren, nein Sparta war defintiv keine demokratische mitfühlende wir-haben-uns-lieb Region.
Weg mit den Behinderten, jede Abweichung vom System der Masse ist ein Risiko für das Kollektiv.
Und alle, die ein Makle haben, sind natürlich auch böse, erinnert mich irgendwie auch an Herr der Ringe dritter Teil: Die bösen Völker des Ostens und so....
Schon gut, das Böse wird halt als undifferenzertes, mißgebildetes und minderwertiges Leben dargestellt.

Naja, tragisch ist nur, dass die meisten soweit überhaupt nicht denken und damit nur zeigen, dass sie im Zweifelsfall recht gut mit der Masse und der Propaganda mitmarschieren würden, was der ein oder andere ausfällige Kommentar schon zeigte.

Es ist eine Frage, wie etwas dargestellt ist und mit welcher Absicht man ins Kino geht und ob man sich zuvor überlegt, an was man Spass haben möchte.

Ansonsten wäre der Film nur eines: Unfreiwillig lächerlich.


WDD

Eine Frage was soll das für eine Kritik sein? Du ziehst eine COMICVERFILMUNG wegen den politischen einflüssen so durch den Dreck.Wenn dem so ist bist du kein kritiker daeine kritik meiner Meinung nach objektiv sein sollte was deine ja wohl nicht ist. Aber hey jedem das seine..

Meiner Meinung nach ein sehr guter film den es sich lohnt anzuschauen

@alle die den Film als rechts betrachten. Lest euch erstmal den Begriff "rechtspolitische Orientierung" durch und postet dann eure 0815 kapriolen

MFG


yacine

Bis auf wenige Details stimme ich dieser Kritik vollkommen zu. Dieses cgi-überanimierte Stückwerk hat außer kolossalen Schlachtszenen nichts zu bieten. Die Versuche diese vollkommen verfehlte Comic-Adaption zu verteidigen sind ebenso kindisch wie der Film selbst. Insbesondere Aussagen wie:"Bla, Bla Bla...und lest erst mal die Originalschilderungen von Herodot, labber, tasch, Blubb, Blubb", sind besonders amüsant. Können wir etwa Altgriechisch? Erwachsene Menschen wussten ,schon vor Inbetriebnahme der Marketing-Maschine dieses Filmes, von der Schlacht bei den Thermopylen. Ihr auch?


Peter Pony

Ich kann die Kritik absolut nicht nachvollziehen. Ist das denn so schwer zu verstehen, dass der ganze Film von Dilios (dem Einäugigen) erzählt wird? Der am Ende von Leonidas ja extra und unter Hervorhebung seines rhetorischen Talents zurück geschickt wird, um propagandastisch tätig zu werden?
Im Comic ist das zugegebenermaßen etwas besser gelöst, da erzählt Dilios auch sonst ein paar Geschichten am Lagerfeuer, IMHO hätte man das besser beibehalten und dafür auf den nervigen, neueingeführten Heimatfront-Erzählstrang verzichten sollen.
Wie bitteschon kann man dann die kontrastierende, grotesk überzeichnete Darstellung bemäkeln? Wer in dem Film eine plumpe Werbung für kindsmordende Kraftprotze sieht, deren höchste Kulturleistung die Perfektionierung von Mord & Totschlag ist, unterstellt entweder den Filmmachern Dummheit oder seinen Mitmenschen. Dass der Film schon aufgrund seiner Erzählperspektive nicht erwähnen kann, dass Sparta letztlich an seiner Eugenik zugrunde ging, liegt eigentlich auf der Hand und manchmal hinterfragen Menschen auch. Filmkritiker scheinbar nicht. Aber vielleicht gibt es irgendwann eine Gutmenschen Edition, wo das im Vor- und Abspann verlesen wird und zusätzlich alle 5 Minuten als Laufschrift eingeblendet wird.


Yacine

Vielleicht versteht man es so:

Pro:
- Gelungene Kampfsequenzen
- Gelegentliche Evozierung von Spannung
- Viele optische Motive des Comics übernommen

Minus:
- Stimmung des Comics nicht eingefangen
- Charaktere werden nur oberflächlich ausgearbeitet
- Story auf verschiedenen Ebenen zu eindimensional - auch wenn ein geschichtliches Einzelereignis erzählt wird
- Umgebung wirkt kammerspielhaft
...

Uninteressant bei einer C-Adaption:
- Realismus
- Historischer Bezug
- Erzählperspektive (wurde nie kritisiert)


cyberaquarius

Der Film ist keine Verdrehung geschichtlicher Tatsachen, weil er nicht den Anspruch hat ein Historien-Film zu sein, man ihn ergo nicht an historischer Wahrheit messen kann --> Comicvorlage

PS: Die Musik zum Film 300, wird von einer Perserin gesungen.^^


Peter Pony

@yacine: So so, bei einer Comicadaption ist die Erzählperspektive also uninteressant O_o
Natürlich wird die Perspektive in der Kritik nicht bemängelt - weil sie offenbar überhaupt nicht verstanden wurde! Der ganze Film ist ein einziger Heldenschwank, den der gute Dilios zum Besten gibt. "Charaktere werden nur oberflächlich ausgearbeitet" als Minuspunkt zeigt, dass du es auch nicht verstanden hast. Die Charaktere werden überhaupt nicht ausgearbeitet, es sind nichtmal Charaktere vorhanden, in der Erzählung Dilios gibt es nur Stereotypen.


Homer Simpson

@yacine
Vielleicht kannst du kein Altgriechisch aber hoffentlich kannst du Lesen, denn alle Schriften aus dem Altertum gibt es in deutscher Überstezung.

Im übrigen ist die Comic-Adaption mehr als gelungen. Die Atmosphere ist kammerspielhaft, das ist richtig. Letztlich halt ich das aber ähnlich innovativ, wie die Bühnendarstellung in Dogville. Nur bietet die Digitaltechnik viel mehr Möglichkeiten visuelle Effekte einzusetzen. Das ist in 300 auch extrem gut gemacht worden. Allein in dieser Hinsicht ist 300 mittlerweile zum absoluten Kultfilm geworden.


Martin

@Peter Du hast es super auf den Punkt gebracht. Ich denke der Kritiker hat den Film nicht verstanden (sich nicht mit dem Fundament auseinander gesetzt), oder hat eine generelle abscheu gegen Gewalt.
Anders kann ich diese Kritik nicht verstehen!

Ich bin zugegebenermaßen ziemlich kritisch in diesen Film gegangen (eigentlich nur "mit" gegangen). Ich war aber stark überrascht. Allein die Aufmachung von Xerxes hat mich einfach nur fasziniert. Man brauch sich Xerxes nich anschauen und man wird von der Masse die diese Person ausübt durchdrungen. Die perfekte Verkörperung für eine Art "Gott" (in anspielung auf das große heer; wobei ich mit Gott die Macht bezeichnen will und nicht eine religiöse Figur)


Baumann

Der Film hat nur einen pseudo-geschichtlichen Hintergrund. Realität gleich null. Das ewige Gelaber von Ehre geht einem schon nach 10 Minuten voll auf die Nerven. Außerdem sind Bezüge zu Rassenhygiene, Sozialdarvinismus (Auslese der Stärksten), und ein abstoßender Körperkult unverkennbar. Achja... Krieg ist übrigens auch ganz toll... und sterben für den Krieg noch besser... „Broschüren für die Bundeswehr liegen im Foyer aus“. Die Botschaften, die der Film den Zuschauern ans Herz legt sind nur mit starker Ironie zu ertragen. Ich kann diesen Film nur denen empfehlen, die es schaffen 2 Stunden lang ihr Gehirn auszuschalten und sich am besten nur auf die immerhin gelungenen Schlachtszenen zu konzentrieren...


Michael S.

Wenn ich ins Kino gehe, stelle in den Verstand IMMER ab. Dafür ist das Kino ja da....
Es unterhält mich und kann mich auch zu Tränen rühren, aber mit Verstand hat das nicht mehr viel zu tun.
Den einzigsten Kritikpunkt hier gebe ich den Kritikern, die bis heute nicht verstanden haben was Filme eigentlich so faszinierend macht. Da können die Spartaner noch so brüllen und das Blut fließen lassen.... es kann immer wieder unterhaltsam und toll anzusehen sein.

Wenn ihr also etwas mehr für den Verstand haben wollt..... geht lieber nicht ins Kino, kauft euch statt dessen ein gutes Buch und haltet bitte die Klappe.

Filme sollten für FilmFANS sein und nicht für FilmKRITIKER.
Eine Kritik gibt es nicht... nur eine andere Meinung und ich hoffe es gibt noch mehr Filme wie 300.


Homer Simpson

Erklär mir doch bitte einer was am Körperkult abstossend sein soll. Hätte auch gern gewußt wo die Verstandsbestie unter mir, den Begriff der "Rassenhygiene" herhat und was das mit 300 zu tun haben soll.

Es tut mir im übrigen Leid, dass eure selbstgewählter "nie-endender-Hitler-Schuldkomplex" es euch unmöglicht macht ein normales Leben zu führen. Da seid ihr (nach eurer Selbsteinschätzung gebildeteten) Moralapostel ironischerweise auf gleicher Ebene angelangt wie die "Alt-und-Neo-Hitler-Verehrer" und die iranischen Revolutionswächter.


Streifengetier

Bitte, das is doch kein politischer Film! Auch ist er nicht homophob oder polarisierend. Ich für meinen Teil fand die Darstellung von Xerxes äußerst interessant. Die Übertreibungen im Film (aller Art) sind nur ein Stilmittel, man muss es nicht mögen, aber man kann es akzeptiern.

Der Film nimmt sich ja auch nicht so ernst wie z.B. "Braveheart"

Die Kritik halte ich für überzogen und wer in diesem Film Rassismus finden will ist reichlich paranoid.


stefan

Ich stimme der Hauptkritik in fast allen Punkten zu, sehe neben faschistoiden und homophoben Elementen aber eine Sache unbeleuchtet: Die sich durch den gesamten Film ziehende, oftmals bis zum lächerlichen gehende Übertreibung. Was hat diese zu bedeuten in Bezug auf der Darstellung von Homophobie und Faschismus?
Meiner Meinung nach ist dieser Film eine groteske Parodie auf die akute Terrorismus-Debatte in den USA: So verstehen sich Amerikaner nicht selten als Bewahrer von Werten der Freiheit (ganz wie im Film die Spartiaten), um die es sich lohnt zu kämpfen, auch gegene den Widerstand der „ganzen Welt“ (wie es auch im Film hieß). Nicht nur, dass sich die Spartiaten gegen die Übermacht aus Persien (Iran/Irak!) wehren müssen, nein auch gegen Feinde im Inneren gilt es sich durchzusetzen, so z.B. gegen die Politiker und Priester in Sparta, welche sich vor einem Kampfeinsatz „drücken“ wollen (genau was die USA unterschwellig Europa vorwirft!).
Die übertriebene Darstellung des Ganzen lässt die Inhalte aber wiederum so grotesk und lächerlich wirken, dass ich aus dem Film teilweise eine Verballhornung genau dieser faschistoid-homophob angehauchten Debatte in den USA erkennen konnte (oder wollte).
Diesen Film jedoch „unpolitisch“ zu nennen halte ich für nicht haltbar. Überdies anderen Kritikern einen „Hitler-Schuldkomplex“ vorzuwerfen lassen mich zweifeln bei wem der Komplex vorliegt: bei denen die erkenne oder jenen die nicht erkennen wollen?


Tilbert

Leute, es ist die Verfilmung eines Comics und nicht die politische Meinung Frank Millers. Perser sind nun einmal dunkelhäutig. Wenn ihr soviel an computeranimierten szenen zu mekern habt schaut euch lieber nie nen animefilm an. Die Kameraeinstellungen des Films sind villeicht künstlich aber sehr gut in Szene gesetzt. Natürlich ist die Story flach aber bitte was habt ihr von einem Comic erwartet. Dieser Film ist übrigens nicht mit Herr der Ringe zu vergleichen nur weil in beiden Filmen große Schlachten vorkomen.


leonidas

also ich fand den film einfach hammertoll,die schlachten waren sehrgut in szene gesezt und auch die dialoge waren teilweise sehr intiligent^^
ich find an diesem film außerdem nichts rasistisches oder faschistisches,der kritiker scheint es einwenig zu ernst zunehmen...bei diesem film geht es um nichts politisches oder auch soll er nicht tiefgründig sein,man soll einfach nur spaß haben....
PS:mir persöhnlich haben die überzogenen hintergründe sehr gut gepasst,da ansonsten auch alles überzogen war....also diesen film sollte man sich merken!!!


Ist egal

Hallo der Kritiker soll mal nach denken was will man ausser gemetzel bei solch einen Film machen das ist endlich mal wieder ein Film wo man was sieht und anscheinend weiß der werte Kritiker nich was für eine Gesinnung Herr Doktor Josef Göbbels hatte Leonidas Reden erinnern mich keineswegs an die Hetzreden Göbbel.Ich fand es war ein toller Film.
Ps:Besonders der Baum war cool


Ist egal

Und zum Thema Herr der Ringe 300 ist nach einen Comic und Herr der Ringe nach Büchern und ich empfele niemanden Herr der Ringe zugucken fehlt eh die Hälfte


lenow

Zuerst eine kurze Kritik der Kritik. Die Reden des Leonidas geben m.E. relativ gut den berühmten "lakonischen Stil" der Spartaner(knapp, militant, todesverachtend) wieder, teilweise sind sie modern adaptierte Zitate aus der Hauptquelle zum Ereignis: Herodots Historien (Hdt VII, 204ff.) Diesbzgl. sind also Analogien zu Goebbels Anachronismen. Die Blutrünstigkeit der Phalanxtaktik ist in der modernen hist. Literatur Topos, ich erspare mir die Literaturangaben hierzu. Das Ereignis an sich, die Schlacht bei den Thermopylen, ist in seiner Authentizität historisch relativ gut abgesichert, ich erinnere an die Inschrift "Wanderer, kommst du nach Sparta...", in der Antike waren die Namen aller 300 Spartiaten in einer Inschrift dokumentiert. Mißbildungen auf Seiten der Perser verwunderten die Griechen bei der Sammlung der persischen Gebeine nach der Schlacht bei Plataiai 1 Jahr später. Die konservative, militante und karge Einfachheit zum Ideal stilisierende spartanische Herrschaftselite hat in der Folge oft für Faszination gesorgt.
Die im Film auftauchenden Anachronismen bzw. Verfälschungen, mit deutlichem US-amerikanischem Bezug, w.z.B. Haarschnitt US-amerikanischer Rekruten, Kampfschrei von US-Spezialeinheiten (die Spartaner verwendeten im Ggs. zum "Eleleu" und "Alala" der übrigen Griechen keinen), Aussehen der Perser (nacharabisch = 1000 Jahre später), kein Hinweis, daß die Entscheidung des Krieges (bei Salamis) zur See durch die Athener erfolgte, etc. pp. sind m.E. dem US-Kinopublikum als Zielgruppe geschuldet. Dennoch finde ich, daß der Film, gerade durch seine Comic-Strip-Merkmale, eine Ahnung von der uns fremden archaischen Brutalität antiker Kriegsethik incl. ihrer modernen Bezüge vermitteln kann.


Persia

Nun denn,
ich als Vollblutsperser hab schon nach den ersten 3 Minuten des Filmes, wo noch kein einziger Perser die Bühne betreten hatte, keine Lust mehr gehabt meinen Sa. Abend mit diesem Film zu vergeuden. Film hin oder her, diese peinliche Aufmachung des Filmes, diese krasse Übertreibungen der Seiten(eine vor Perfektion triefende spartanische Seite gegenüber den bööööösen Persern) usw. Aber was solls, ich hab mir den Film angeschaut um zu sehen, warum sich die Gemüter so aufregen. Ich muss gestehen, dass ich es ziemlich ekelerregend fand, wie versucht wurde Blut und Blutvergiessen so zu verherrlichen. Schon am Anfang wo die zwei Kidis auf einander einprügeln, kam ich mir im wahrsten Sinne des Worte vor wie im falschen Film. Ich habe da weniger an die "Blut, Ehre, Vaterland"-Fraktion der 40er Jahre gedacht als vielmehr an die Neuzeitspartaner im Pentagon, die jetzt Neokons heissen. Weiß Jemand, ob und mit Wieviel $ Pentagon diesen Film subventioniert hat? Die Verbindung Pentagon und Hollywood wäre ja auch nichts neues. Selbst Mickymouse hat gegen die Nazis aufgerufen. Auch im Zusammenhang mit dem Atomkonflikt mit Nachfolgepersien (Iran) kann man diesem Film als meinungsbildende Massnahme der US-Regierung betrachten. Man stilisiere einen Kult des Tötens und hämmert den Leuten ein es für eine gute Sache zu tun. Gewisse, menschlich primitive Denkstrukturen kann man wohl immernoch leicht ansprechen und manipulieren. Die Vorbereitungen für den Irakkrieg waren ja auch nichts anders in den Medien: Die bösen Iraker bedrohen uns Spartaner! Die Vorbereitungen für einen weiteren Krieg gegen Iran folgt diesmal über die Unterhaltung. Es tut mir leid, aber ich kann diesen Film nicht als Comic ansehen, solange es keine reine Fiktion alla HDR oder Harry Potter ist und irgendwo auf der Welt noch 80 Millionen Perser friedlich leben, die in diesem Film mindestens 80 Mal offen beleidigt werden. Ich glaube selbst den Nazis bringt man in den Filmen mehr Respekt entgegen als dies hier gegenüber ein existierendes Volk geschieht. Ich denke auch nicht, dass dieser Film eine blosse Comic-Verfilmung ist, sondern schon eine grössere politischen Intention verfolg. Irgendwie kann ich mir den Sinn und zweck dieses Filmes nicht anders vorstellen als der Versuch in Zeiten vom Komasaufen und Frustprügeln und auf Handy aufnehmen oder den Körper und Klamottenkult durch schöne Bildern und pseudo Ideologien die Meinungen gegen ein Land zu manipulieren um später evtl. genug Unterstützung oder spartanischen Kanonenfutter für einen Krieg zu haben. Ich muss auch gestehen zum Ende des Filmes habe ich mich selbst schon als Perser ein bischen gehasst und hätte schon gerne so sexy und kraftvoll ausgesehen, wie ein "Spartaner" eben! Im Ernst, für einen fiktiven Film ist der Film zu real und für einen realen Film zu peinlich und um mir hirnlose Unterhaltung anzuschauen schaue ich mir lieber Al Bundy an und kein Gemetzele. Übrigens waren die Perserkriege eine Art Bestrafung Athens, die Dariush der erste anfing und aus politischen Gründen abbrechen musste. Xerxes war sein Sohn und Nachfolger und hat diese Kriege weitergeführt. Beide waren Achameniden und Nachfolger von Kyrus. Sinn und Zweck waren nicht Hass oder Eroberung Griechenland,sondern Ruhe und Zusammenhalt im Reich, da manche Teile Griechenlands Aufstände unterstützten, also Sabotage betrieben. Kyros war übrigens der Gründer der Achameniden und der Jenige der die Menschenrechte erfand und die Perser waren keine blutrünstige Monster. Die Idee war einfach ein Reich, wo alle gleichgestellt sind und viele Rechte besassen. Man könnte es einen Föderale Monarchie nennen. Also gar kein schlechtes politisches System für vor über 2500 Jahren. Dazu siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dareios_I. oder http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte


Hal9000

Hallo! 300 hat nun einmal Comic-Charakter und nichts anderes sollte man in diesem Film sehen. @Persia: "Vollblutsperser",bisher kannte ich den Begriff nur aus der Pferdezucht, aber gut.
Der Welt ist zumindest bewiesen: Perser sind nicht nur Bombenträger, sondern auch Labertaschen. @Leonidas und ISTEgal: Man lernt nie aus: anscheinend gibt es doch Primaten, welche den Umgang mit einer Tastatur beherrschen;
@Lenow: Ich kann dem nichts hinzufügen, sehr schön.


Persia

@Hal9000: Für mich völlig rätselhaft, warum du an Pferdezucht denkst. Will auch gar nicht wissen woran du sonst so beim Thema Pferde denkst, aber den Begriff Vollblutpersa gibt es in der Pferdezucht nicht. Was du meinst ist Vollblutaraber, aber für dich als Oberschullehrer und der Weisheit letzter Schluss wahrscheinlich alles das Selbe. Wen kümmerts, Araber, Perser, Türken, Holländer, Deutsche! Bombenträger kannte ich wiederum nicht, wohl aber Bombenleger oder Flugzeugträger?!?!! Oder meinst du evtl. Teppichleger? Außerdem fühle ich mich von dir total diskriminiert Herr Oberschullehrer! kannst du mir erklären warum wir "Bombenträger" und Labertaschen sind? Weil ich erklärt habe, dass ich den Film als absichtliche Provokation halte und nicht so wie du hier reinplatze und total überheblich und besserwisserisch Noten verteile? In diesem Falle würde ich sagen: Hal9000 sechs, setzen.


R3cK

(@Persia )
Eine bildgewaltige Comic Verfilmung. Mehr nicht.
Die jetzige US Kriegstreiberei in dem Film mit einzubeziehen ist schier falsch. Denn Paranoia und Verschwörungstheorien kannst du anderen Filmen wittmen. Genau wie deine Wut, dass du dich persönlich angegriffen fühlst.
Für mich unverständlich, übertrieben und kleinlig.
(du fühlst dich als perser nicht so toll wie die muskel Spartaner, am ende wolltest du selber lieber ein Spartaner sein, sorry aber diese Aussage grenzt ans Lächerliche ;D )
300 soll sich so anfühlen, als ob man mit ein paar Spartanern am Lagerfeuer sitzt und man von 300 Kriegern und deren Taten mit unzähligen Persern und Ungehäuern (wie den riesen Elefanten) erzählt bekommt.
Und genau so fühlt sich der Film an, was auch so beabsichtigt war.


Prowsky

Ähh, in wie fern hat Eugenik denn nun zum Untergang von Sparta geführt, kann jetzt beim besten Willen nicht erkennen, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Ich würd gern die Begründung hörn.


Günther Rabbatz

Und das ist meine Meinung: Der Film hat mir einen "Mords"-spaß gemacht. Das liegt wohl auch daran, daß in jedem Mann ein Bißchen ein Testosteron-Bolle ist, die manchmal raus will, und man sich als Mann halt hin und wieder gerne einen Splatter-Film reinarbeitet. Das ist genauso wie einen Saufen gehen. Ist zwar nicht gut für das Gehirn und das Karma, wirkt aber in irgendwie auch reinigend, wenn man's nicht übertreibt. Das einzige, was mir Angst macht, sind die, die dem Film eine POSITIVE Aussage abgewinnen wollen, so nach dem Motto: "Ehre und Vaterland sind ja eigentlich doch ganz coole Werte, sagte ja auch schon der Leonidas." Denen, die den Film mit solchen Augen sehen, kann ich nur sagen: "Moses, Moses, gib mir meine Schafe zurück..."


PsyclopS

Also ich hatte den Film damals, als er in den Kinos anlief, natürlich angeschaut. Die Bilder sind großartig Fotografiert und in Szene gesetzt. Besonders gefallen haben mir die Kontrastspiele und die Farbkompositionen. Kein Zweifel, der Film schaut phantastisch aus. Auch habe ich keinerlei Vorbehalte wegen der exzessiven Gewaltdarstellung und dem beinahe schon wunderschön herumspritzenden Blut, das ja quasi als Farbe auf der Leinwand eines Malers Verwendung findet.
Doch...
Was sollte eigentlich diese permanente Berieselung mit Schlagworten wie Ehre, Pflicht, Krieg und Tod? Wieso waren die Charaktere so schrecklich eindimensional?
Und warum äußerten die Helden praktisch bei jeder Gelegenheit den Wunsch zu sterben?
Mir ging dieser übersteigerte Pathos; dieser blitzsaubere, etwas dümmlich wirkende Leonidas und dieses andauernde Elitegefasel - nach dem Motto: geboren um ehrenvoll zu fallen - nach kurzer Zeit so was von auf den Keks... . Das hatte mir den Filmgenuss ruiniert. Außerdem empfand ich die Spartiaten als sehr faschistoid und die eigentlich recht fortschrittlichen Perser als Monster verunglimpft und entmenschlicht dargestellt.
Mittlerweile finde ich, ist das genau die Stärke des Films. Dieser Film zwingt uns regelrecht dazu, uns mit dem Thema Sparta auseinander zu setzen. Man hätte die Eindringlichkeit dieser Darstellung nur noch steigern können, wenn der Regisseur die Spartaner tatsächlich hätte nackt Kämpfen lassen, so wie das wohl mal vorgesehen war. Das stelle man sich mal vor.
Der Film orientiert sich vage an der Schlacht am Thermopylenpass 480 v. Chr.. Die Griechen waren der Hoffnung das Landheer der Perser an einem teilweise nur wenige Meter breiten Engpass wenigstens eine gewisse Zeit aufhalten zu können. König Leonidas hatte das Kommando über ein gemischtes griechisches Heer, das wohl um die 6000 Mann stark war. Darunter befand sich laut Überlieferung die Leibgarde des Königs: 300 spartanische Hopliten. Das waren angesehene, zumeist wohlhabende, gepanzerte, beschildete, in Phalanx kämpfende Lanzenträger. Die Verteidigungsstellung erwies sich eine gewisse Zeit als sehr erfolgreich, jedenfalls bis es den Persern gelang, den engen Pass zu umgehen. Nach Herodot soll ein Verräter den Persern dazu verholfen haben. Leonidas ordnete den Rückzug des griechischen Heeres an, verblieb aber selbst mit seiner Leibgarde und vielleicht 700 Thespiern und Thebaner an Ort und Stelle und wurde geschlagen. Abgesehen von dieser heldenhaften „wir halten bis zum letzten Mann-Taktik“ hatte Sparta allerdings relativ wenig Anteil an den persischen Kriegen. Schon die legendäre Schlacht von Marathon verpassten die Spartaner nur knapp, da sie gerade ein religiöses Fest feierten. Es oblag den Athenern die meisten Siege zu erringen.
Was bleibt also von dieser Schlacht der “300”? Und warum erfährt dieser eigentlich so sinnlose Opfergang eine solche Aufmerksamkeit? Denn sicher hielt Leonidas mit seinem Heer die Perser ein paar Tage auf, aber Kriegentscheidend war das nicht mal annähernd. Es ist also Zeit sich mit Sparta an sich auseinander zu setzen, wenn schon die Schlacht so “wenig” her gibt.
Ich kann nur jedem empfehlen sich die spartanische Gesellschaft etwas genauer anzusehen. Man kann sie als durch und durch krank bezeichnen.
1. Das Wohl eines jeden Bürgers war dem Staat untergeordnet.
2. Jeder Mann war verpflichtet zu Heiraten und seine Kriegskünste zu perfektionieren.
3. Reisen ins Ausland waren verboten.
4. Für zu schwach befundene Kinder wurden in den Bergen ausgesetzt - starke wurden gefördert.
5. Mit 7 Jahren wurden die Kinder von den Eltern getrennt und u.a. zum Militärdienst ausgebildet.
6. Die Kinder mussten Kälte, Schmerz, Hunger und Durst klaglos ertragen.
7. Fehltritte wurden mit Peitschenhieben bestraft und sie durften keine Schuhe tragen.
8. Jeder “Vollbürger” musste einer “Speisegemeinschaft” angehören, die in das Heer eingebettet war.
9. Sparta hat die erste totalitäre, streng militärische Verfassung der Weltgeschichte.
10. Rund 8000 “Vollbürger” stützten sich auf 200000 Sklaven.
11. Härte, körperliche Züchtigung gegenüber Sklaven war gesetzlich vorgeschrieben.
12. “Knabenliebe” war gesetzlich vorgeschrieben. Es gab sogar eine seltsame Tradition, wonach es ganz offen Brauch war die jungen Knaben zu entführen um sie für ein paar Monate bei sich zu behalten. Die Liebesbeziehung zu den Jungen galt als “Erziehung” und “Ehre” ...
Aber genug über Sparta - es gibt sicher Leute, die noch weitere Seltsamkeiten dieser Polis kennen - zurück zum Film.
Den Film als unpolitisch zu betrachten halte ich für falsch. Denn gerade die griechischen Stämme definierten sich durch Krieg. Der Krieg war sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes “Politik”. Außerdem handelt es sich um eine wirklich gelungene Propaganda für Sparta. Die Spartiaten hätten sich diese Niederlage auch nicht besser schönreden können. Das taten die zwar, aber die anderen griechischen Stämme sahen den Sachverhalt möglicherweise etwas ambivalenter. Also zuerst kommen sie zu spät zu der Schlacht von Marathon, weil sie ein religiöses Fest feiern und dann starten sie diese unsinnige Heldennummer nach dem Motto: einer gegen alle. Am Ende blieb mal wieder alles an den Athenern hängen.
Wie auch immer. Für mich ist der Film ein wunderbares Beispiel dafür, wie Propaganda funktioniert. Sie greift einen Sachverhalt wie z.B. eine Niederlage auf und verdreht, manipuliert, dämonisiert, glorifiziert und so weiter. Ist unsere Sichtweise einmal genug verklärt, verleitet sie uns zu einem bestimmten Handeln.
Und genau das zeigt dieser Film meiner Meinung nach so, dass es einem - bitte verzeiht diesen Ausdruck - direkt in den Arsch fährt.


Kravi

Bei allem respekt , will der film mehr sein als ein wunderschönes schlachtgemälde ? weiss der autor dieses textes eigentlich dass viele pro/amteur-fotografen total gerne solch "überzeichneten" landschatsbilder per photo-shop machen? warum nciht diese ästhetik auf zelluloid bannen? wems gefällt dem gefällts , Ihre kritik wirkt mir zu persönlich , zu sehr hassgebunden , ohne einsicht auf jende die einfach einmal nur einen optisch genialen und ansonsten hirnlosen film sehen wollen ... - obwohl ich bei gott keine hirnlosen filme ansehe und eher der arthouse - typ bin , aber braucht es immer hochintelligentes? nein - manchmal kanns auch was fürs aug sein ;)
MFG


Calciumxx

MOinsen
eigentlich beteilige ich mich kaum an diesen Forenlabereien... UND der letzte Eintrag ist ja schon Jahre alt!
Allerdings war mein erster Gedanke, als ich den Film sah: Alter Schwede! Was für ein Faschofilm: alle "Tugenden" der braunen Massen sind hier aufgeführt und ins extreme aufgepusht dargestellt.. der ganze Film tropft nicht nur von Blut und Pahtos.
Quasi ein Werbefilm für eine nur sich selbst akzeptierende absolut intolerante Weltordnung...
Aber wisst ihr was? Es ist nur ein Film! und eine Comicverfilmung dazu (im Übrigen eine sehr gelungende; habe gerade vorher mir den Comic angeschaut)
Steht man auf wilde + überzogende Gewaltdarstellung (z.B. Garth Ennis sein Punisher) Schwerterfilme u.ä., dann ist Mann/Frau bei dem Film/Comic gut aufgehoben! Selbstverständlich NUR Menschen ab 20+ mit einem gewissen Maß an Bildung und Differnzierungsvermögen!
Jüngere + dümmere könnten das sonst alles in den falschen Hals bekommen!
Solche Filme + Comics sollte man (Meine Meinung!) nicht zu sehr auf dies oder das hin beleuchten und analysieren. Im Gegenteil: wer mit der Vorstellung zu 300 (oder artverwantem) geht/liest, dort die interlektuelle Auseinandersetzung verschiedener Kulturen mit tiefgründigen, philosophischen Textinhalten anzutreffen, hat doch sowas von ein Rad ab! In so einem Genre geht es nur um die ideale Einstellung den Moment des Todes äußerst effektvoll einzufangen und ansprechend darzustellen! Mehr nicht. Ist halt nicht "Tod in Venedig" oder "Das Piano"...
Da muss man halt mit einem anderem Auge rangehen und nicht suchen, was nicht zu finden ist!

Ein FaschoFilm ist 300 trotzdem ^^

MfG aus 2011






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