Woche der Kritik 2017

Ich, ein Faschist?

Ein Artikel auf Spiegel Online erhebt den Vorwurf, die diesjährige Woche der Kritik habe einen gefährlichen Begriff von politischem Filmemachen. Eine Replik von Nino Klingler gegen den dialektischen Holzhammer, mit dem man heutzutage nicht mehr viel erklären, aber einigen Schaden anrichten kann. Special 

Planetarium

Woche der Kritik 2017: Zwei Schwestern beschwören die Toten. Einem Filmproduzenten gefällt das. In Planetarium geistert Rebecca Zlotowski wie in Trance durch das Paris der 1930er Jahre. Filmkritik 

Lass den Sommer nie wieder kommen

Woche der Kritik 2017: Schlafende Hunde und wogende Pixel: Let the Summer Never Come Again schlägt lustvoll tiefe Wunden in seine Bilder, macht aus ihnen ein überdrehtes Schauspiel – und lässt sie dann doch über weite Strecken nur verschämt vor sich hin bluten. Filmkritik 

I Am Not Madame Bovary

Woche der Kritik 2017: Ein Leidensweg im kreisrunden Bildformat. Feng Xiaogangs Film stürzt sich kopfüber ins Gestrüpp wild gewordener, klebriger Fiktionen. Filmkritik 

Aroused by Gymnopedies

Woche der Kritik 2017: Ficken auf dem Kreuzweg. Der japanische Regisseur Isao Yukisada mischt Schicksalsschlag und Softporno und lässt das Roman-Porno-Genre des Filmstudios Nikkatsu wiederaufleben. Filmkritik 

Green White Green

Woche der Kritik 2017: Improvisationsgeist auf dem Sandhaufen. In Abba T. Makamas Nollywood-Persiflage Green White Green basteln sich die vier Freunde ein Kino so zusammen, wie sie ihre Heimat gerne hätten. ACTION! Filmkritik 

The Human Surge

Woche der Kritik 2017: Ist das Gewirr in einem Ameisenhaufen sowas Ähnliches wie der Ladekringel auf einem Display? Eduardo Williams’ traumtrunkener Essay bewegt sich immer weiter und in alle Richtungen, bleibt offen für das Dunkle und hat Geduld mit dem Licht. Filmkritik