The Wackness

Als Rudy Giuliani NY übernahm. The Wackness ist ein wenig Period Piece mit Nineties-Hip-Hop, vor allem aber eine Love Story, die anders sein will.

The Wackness 1

Sommer 1994: Die Straßen des Big Apple sollen sicher werden. Die Zeiten für den semiprofessionellen Drogendealer Luke Shapiro (Josh Peck) werden komplizierter. Überhaupt ist es die Zeit des Wandels. Er selbst steht vor dem Gang ans College, seine Familie droht nach New Jersey übersiedeln zu müssen.

Jonathan Levine widmet sich nach All the Boys Love Mandy Lane (2006) wieder der Adoleszenz. Diesmal geht es allerdings braver zu. Luke ist ganz normal verknallt, in Stephanie (Olivia Thirlby), die Tochter seines Psychotherapeuten Dr. Squires (Ben Kingsley). Der lässt sich von Luke in Naturalien bezahlen. Irgendwann verkaufen die beiden das Dope sogar gemeinsam. Die Sache mit Stephanie bringt das nicht voran.

The Wackness ist ein wenig Period Piece mit Nineties-Hip-Hop, vor allem aber eine Love Story, die anders sein will. Ihr eigentliches Zentrum ist das vermeintlich verrückte Verhältnis zwischen Luke und Squires. Kingsley gibt sich alle Mühe, verschroben zu wirken, aber er passt in diesen Teenie-Film wie Steve McClaren nach Wolfsburg. Levines Talent lässt sich immer dann erahnen, wenn der Film sich an sein dramatisches Potenzial traut.

The Wackness (USA 2008)

Koch Media

DVD-Verleih ab: 25.02.2011

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