The Crew

Ged und sein Team nehmen Transporter hoch und verhökern die Ware. Als sie einen leeren LKW rippen, wächst der Druck auf alle Beteiligten. Kurz darauf wird Leo „the Pig“ Murphy, eine Liverpooler Gangstergröße, tot aufgefunden. Ged gerät unter Verdacht, muss seine Unschuld beweisen und gleichzeitig versuchen, das Geld für eine lukrative Investition zu besorgen. Als seine Frau auch noch ihre Vorliebe für das gleiche Geschlecht entdeckt, steht seine gesamte Existenz auf der Kippe.

The Crew

Regisseur Adrian Vittoria beginnt inszenatorisch konventionell. Zeitraffer, schnelle Schnitte und Techno auf der Tonspur sind seine Mittel zur Beschleunigung. Doch nach und nach verschleppt er das Eingangstempo, die erste Dreiviertelstunde von The Crew geriert zur überdimensionalen Exposition und der Stoff nimmt epische Formen an.
Vittoria will viel, vor allem dem in England so populären Gangsterfilm neue Facetten abgewinnen. Leider setzt er dabei zu häufig auf eine krude Mischung aus Sex und Gewalt.
Mit seinen unzähligen Anspielungen auf Klassiker wie Der Pate (The Godfather, 1972) und Heat (1995) tut er sich ebenfalls keinen Gefallen.
Vittorias durchaus vorhandenes Talent wird dann sichtbar, wenn er sich ganz auf die Figuren konzentriert. Sie durchleben eine Tragödie griechischen Ausmaßes, die sich hinter all der Attitüde verbirgt. Verlassen kann sich Vittoria dabei auf seine herausragenden Darsteller Scot Williams und Stephen Graham.

The Crew (Großbritannien 2008)
Kinowelt
DVD-Verleih ab: 17.11.2009
DVD-Verkauf ab: 21.01.2010

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