Ein besonderes Grauen

Wie mache ich mich unbeliebt? Einfach Leute zum Filmabend einladen und Paranormal Activity einlegen. Am alternativen Ende sitzt man allein. Es ist einfach nicht auszuhalten.

Paranormal Activity

Das ist er also, der amerikanische Überraschungserfolg 2009. Ein filmisches Nichts, gedehnt auf etwas mehr als eineinviertel Stunden. Ein Drei-Personen-Stück mit Dämon, aber ohne Geist, ein Bastard aus Exorzist (The Exorcist, 1973) und Blair Witch Project (1999).
Da sich auch in Deutschland einige arme Irre ins Kino verlaufen haben und sie den Film möglichst nochmal auf DVD sehen sollen (ist wirklich irgendjemand dermaßen debil?), gibt es auch noch ein alternatives Ende. In dieser Beliebigkeit manifestiert sich der bodenlose Unsinn, der Paranormal Activity innewohnt, endgültig.

Wer sich ein derart paranormales Filmerlebnis sparen möchte und dennoch Lust auf einen Schocker hat, findet in der britischen Produktion Hush eine ernsthafte Alternative.
Regiedebütant Mark Tonderai vertraut auf Altbewährtes, weiß dies allerdings in Szene zu setzen: Paar nachts im Auto streitet sich, sie verschwindet, er nimmt die Fährte des Psychopathen auf. Abgesehen von einer kleinen Kameraspielerei, einem etwas raschen Anschluss und dem aufgesetzten Epilog ist das alles recht stimmig, kurz und knackig.

Paranormal Activity (USA 2007)
Senator
DVD-Verleih ab: 31.03.2010
DVD-Verkauf ab: 07.04.2010

 

Hush (GB 2008)
Ascot Elite
DVD-Verleih ab: 10.09.2009
DVD-Verkauf ab: 22.10.2009

Kommentare zu „Ein besonderes Grauen“


Laute

Dem ist nichts hinzuzufügen. Absolut belangloser Film.


Gerry

Paranormaler Schrott...ab in die Graue Tonne damit.






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