Boston Streets

Schauspieler Brian Goodman erweist sich in seinem Regiedebüt Boston Streets (What Doesn’t Kill You, 2008) als echter Autorenfilmer.

Boston Streets

Boston Streets setzt mit dem finalen Heist ein, der – so will es das Genre – natürlich schiefgehen muss. So will es aber auch das Leben, denn daran hat sich Goodman mit seinem Drehbuch orientiert, wie Texttafeln zu Beginn und am Ende des Films deutlich machen. Es handelt sich um die wahre Geschichte zweier Freunde, hier Paulie und Brian, die von Ethan Hawke und Mark Ruffalo verkörpert werden.

Der Heist setzt die Klammer, in der sich beider Karriere als Kleinkriminelle in Rückblenden präsentiert. Goodman arbeitet dabei sprunghaft und häufig nur in Andeutungen. Gerade als die Alltagsprobleme der Mini-Mobster redundant zu drohen werden, erschließt sich das große Panorama. Goodman wagt es, in seinem Short-Cut-Verfahren ein Epos zu entwerfen, das viele Jahre und Stationen umfasst.

Zwar gelingt es ihm nicht, dabei an Vorbilder wie Blood in, Blood out – Verschworen auf Leben und Tod (Bound by Honour, 1993) anzuknüpfen, dennoch macht Goodman mit diesem sehenswerten kleinen Streifen nachhaltig auf sich aufmerksam.

Boston Streets (What Doesn’t Kill You, USA 2008)

Ascot Elite
DVD-Verleih ab: 08.02.2010
DVD-Verkauf ab: 18.03.2010

Kommentare zu „Boston Streets“


Gerry

Nicht schlecht gemacht, spannend und gute Schauspieler.






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