Cannes 2011

de/von - 16-5-2011 - Catégories/Kategorien: Allgemein

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Ein weiblicher Blick auf die Semaine de la Critique

de/von - 31-5-2010 - Catégories/Kategorien: Critiques/Kritiken, Deutsch, La Toute Jeune Critique en direct/Live von der Ganz Jungen Kritik
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Man mag es kaum glauben: Von den sieben Kurzfilmen, die uns die diesjährige Semaine de la Critique präsentierte, handelten allein zwei vom sexuellen Missbrauch weiblicher Leichen. Schöner junger Frauenleichen.

Der Regisseur Scott Graham lässt seinen stillen Antihelden, der unter dem grauen Himmel Schottlands eine jämmerliche Existenz als Kartoffelerntehelfer führt, vor lauter Traurigkeit über Leichen gehen, um endlich einmal eine Frau berühren zu dürfen. Ähnlich ergeht es der U-Boot-Mannschaft aus dem prämierten Kurzfilm Deeper than yesterday, die nach ihrem langen Frauenentzug gar nicht mehr anders kann, als die an der Wasseroberfläche treibende Frauenleiche nur noch als Objekt ihrer sexuellen Begierde zu sehen. Ein einziger mutiger Marinesoldat erbarmt sich, entführt den Leichnam und rettet ihn so vor der Schändung durch die Wodka saufende, lüstern scherzende Horde. Was lernen wir daraus: Wenn das Maß an Einsamkeit voll ist, überschreitet der Mann die Grenzen des Anstands und gibt sich rauschhaft seinen heimlichen Begierden hin?

Ein Glück, dass sich lebende Frauen noch selbst wehren können. Der französische Eröffnungsfilm Le nom des gens ist nichts anderes als die Geschichte einer attraktiven Frau, die als Mädchen sexuell missbraucht wurde, und im Gegenzug jetzt die Männer mit deren eigenen Waffen schlägt: Bahia nutzt den männlichen Geschlechtstrieb durchaus erfolgreich, um im großen Maßstab Konservative politisch zu konvertieren und zu Respekt gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten zu erziehen. Bahias gewinnender, fröhlicher Charakter mag darüber hinwegtäuschen, aber das Weltbild, das hinter diesem Film steht, ist ziemlich düster. Darin sind Männern ihre Überzeugungen in der Regel weitaus weniger wert als eine einzige Nacht mit einer hübschen jungen Frau. Lire la suite/Weiterlesen »

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La Nostra Vita

de/von - 31-5-2010 - Catégories/Kategorien: Critiques/Kritiken, Français

La Nostra Vita

La Nostra Vita de Daniele Luchetti débute par une séquence lumineuse aux couleurs intenses : Claudio, Elena et leurs deux enfants respirent le bonheur. Enceinte, Elena rêve de vacances en Sardaigne mais la famille n’a pas les moyens « parce que, nous, on ne vole pas » explique-t-elle à ses fils…

A la fin du film, Claudio est seul avec ses trois enfants. L’amour est le seul rêve à la portée des gens simples, le reste est inaccessible et illusoire (D. Luchetti retrouve ici le thème central de son deuxième long métrage, Le Rêve du sphinx, 1990).

Entre ces deux séquences, La Nostra Vita nous propose une radioscopie de l’Italie berlusconienne, une Italie populaire un peu larguée entre la tradition ouvrière oubliée et le règne de l’argent. Et l’argent, en Italie, dans l’univers du B.T.P. (Bâtiments et Travaux Publics), on sait comment en gagner : emplois de clandestins (originaires de Roumanie dans le film), négligences graves dans la sécurité des travailleurs (on pense à Riff-Raff de Ken Loach, 1991) et malversations diverses…

Daniele Lucchetti revient pour la quatrième fois au Festival de Cannes. Son premier film, Domani, domani y fut présenté en 1988 (sélection Un Certain Regard). Il connut en 1991 la sélection officielle et la compétition avec Le Porteur de serviette, produit et interprété par Nanni Moretti. En 2007, il retrouve la sélection Un Certain Regard avec Mon Frère est fils unique qui marque sa rencontre avec deux grands scénaristes italiens, Sandro Petraglia et Stefano Rulli (Nos Meilleures années de Marco Tullio Giordana, 2003).

Dans la grande tradition de la comédie italienne, La Nostra Vita est un film de scénaristes (S. Petraglia, S. Rulli et D. Luchetti), un scénario porté par des actrices et des acteurs relativement peu connus mais remarquables par leur justesse et leur charge émotionnelle. Mention spéciale à Elio Germano (rôle de Claudio) qui vient d’obtenir avec Javier Bardem le prix d’interprétation masculine. La mise en scène use et abuse (diront peut-être certains) de la caméra à l’épaule mais le procédé sert le propos : tourner une fiction qui ressemble à un documentaire et « mesurer la fièvre d’un pays avec le thermomètre de la caméra » (D. Luchetti).

Acte de foi dans la famille, oeuvre modeste et tonique, La Nostra Vita n’est pas un film déprimant mais un (mélo)drame empreint d’une belle énergie parfaitement incarnée par le personnage de Claudio, un père courage, un homme qui se débat, un homme qui se bat…

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Remise de prix OFAJ / Preisverleihung DFJW

de/von - 23-5-2010 - Catégories/Kategorien: Deutsch, Français, La Toute Jeune Critique en direct/Live von der Ganz Jungen Kritik

La critique française distinguée: Le temps des incertitudes de Victoria Diaz (Lycée Henri Martin Saint-Quentin) sur The Myth of the American Sleepover de David Robert Mitchell.

Die ausgezeichnete deutsche Kritik: Dein Vater war dabei – Fragmente einer Familie von Enza Manderscheid und Lena Konenbürger (Kaiserin-Augusta-Schule Köln) zu Sandcastle von Boo Junfeng.

Preisverleihung
Preisverleihung
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Preisverleihung
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Preisverleihung
Preisverleihung
Preisverleihung

Fotos: Frédéric Jaeger/Nino Klingler

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Vidéo: Remise de prix OFAJ / Video: Preisverleihung DFJW

de/von - 23-5-2010 - Catégories/Kategorien: Deutsch, Français, La Toute Jeune Critique en direct/Live von der Ganz Jungen Kritik, Vidéos/Videos

Kamera: Felix von Boehm, Schnitt: Nino Klingler.

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arte-Video: Grosse Erwartung, kleine Ausbeute

de/von - 22-5-2010 - Catégories/Kategorien: Deutsch, Vidéos/Videos

Fair Game von Doug Liman

Weitere Informationen bei arte.tv.

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Cannes im Ausnahmezustand

de/von - 22-5-2010 - Catégories/Kategorien: Deutsch, La Toute Jeune Critique en direct/Live von der Ganz Jungen Kritik

Sonne, tiefblaues Meer, weiße Zelte ziehen sich eng aneinandergereiht am Strand entlang. Der Blick geht über sie hinweg auf die Bucht mit den großen und kleinen Yachten aus aller Welt. Am Strandboulevard gleiten schwarzglänzende Luxuslimousinen entlang, deren Insassen sich den Blicken entziehen. Übergroße Plakate an den Fassaden der Hotelpaläste künden von der exotischen Filmwelt, die für eine Woche hier zu Hause ist. Cannes im Mai 2010. So wie seit 63 Jahren zelebriert diese Stadt das Weltfilmereignis, ist Treffpunkt der großen und kleinen Sterne mit ihrem Schweif an Komparsen mit Scheckheft und Bestellorder.

Die Schau beginnt am Abend vor dem Palast. Wie zu einer Krönung schreiten im Scheinwerferlicht die Stars, Schauspieler, Regisseure und Produzenten den roten Teppich hinauf, vom Sprecher begrüßt und von den Beats ihrer Filmmusik empfangen.

Das dicht gedrängte Volk wird von der Security auf Abstand gehalten und verfolgt das Geschehen auf der Großbildleinwand oder erhascht dank Fernglas oder Teleobjektiv einen kurzen Blick auf die Stars. Verzweifelt versuchen Unentwegte mit einem Pappschild auf sich aufmerksam zu machen und in letzter Minute doch noch eine Eintrittskarte zur Krönungsmesse zu erhalten.

Das ist Cannes, eine Stadt im Ausnahmezustand, wie jedes Jahr. Ein friedvolles Fest bei dem Stars und Sternchen, Reiche und Superreiche so greifbar nahe sind und doch hinter ihrer Glitzerfassade unter sich bleiben.

Das Wesentliche jedoch sind die Bilder, die von morgens bis spät in die Nacht über die vielen Kinoleinwände flimmern und das Publikum in ihren Bann ziehen. Tausende von Filmen wurden im Vorfeld von Experten gesichtet, verworfen oder für würdig befunden, in Cannes uraufgeführt zu werden.

Ein weltweiter Wirtschaftszweig lebt von diesem Spektakel. Die unzähligen Empfangszelte der Regionen und Nationen zeugen davon. Cannes, dieses einzigartige größte Filmfestival ist so lebendig wie eh und je.

Wir, die 24 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Deutschland dürfen allerdings einen ganz anderen Blick in die Kinowelt werfen. Unsere blauen Badges am roten Halsband öffnen uns täglich die Pforten zu den Wettbewerbsbeiträgen der „Semaine de la Critique“, der ältesten Nebensektion der Filmfestspiele.

Ludwigsburg

War es das gestrige Erstlingswerk aus Singapur, das ein großer Publikumserfolg wird, oder sollte es doch schnell in Vergessenheit geraten? Unsere Meinungen sind geteilt. Die Gruppendiskussion klärt erste Fragen und schärft unseren Blick. Dann geht es daran, eine Kritik zu schreiben, Bilder und Gedanken in Worte zu fassen, einen markanten Stil und eine prägende Überschrift zu finden. Die Zeit drängt, in zwei Stunden sollen die besten Texte an die Online- und Printmedien gehen.

Die Teams tauschen die Texte untereinander aus und stellen sich der Kritik der anderen. Erstaunlich, wie sachlich und fair Kritik geäußert wird, auch wenn es schmerzlich ist, wenn der eigene Text verworfen wird. Schließlich hat man sich redlich bemüht, in sich gehorcht, Gefühle preisgegeben, sich schon beim Abspann im Kino überlegt, wie man ansetzen könnte, welche Aussage der Film hinterlässt.

Hier draußen am Stadtrand, im Schatten eines Orangenbaumes setzen wir uns mit der Welt des Films auseinander, ordnen wir unsere Gedanken und Gefühle und nehmen die Impressionen, Bilder und Gedanken tief in uns auf, die junge Regisseure der ganzen Welt in Szene gesetzt haben.

Wir werden reicher an Erfahrungen aus dieser Stadt im Ausnahmezustand heimkehren!

Yes, we Cannes!

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arte-Video: Asiatische Filme in Cannes

de/von - 22-5-2010 - Catégories/Kategorien: Deutsch, Vidéos/Videos

Weitere Informationen bei arte.tv.

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arte-Video: Route Irish : Kriegstraumata

de/von - 21-5-2010 - Catégories/Kategorien: Deutsch, Vidéos/Videos

Route Irish von Ken Loach

Weitere Informationen bei arte.tv.

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Krieg in Cannes

de/von - 21-5-2010 - Catégories/Kategorien: Critiques/Kritiken, Deutsch, Films en images/Filme in Bildern

Am gestrigen Donnerstag nahm das Wettbewerbsprogramm Kurs auf den Irakkrieg: zwei angelsächsische Regisseure stellen sich der Verantwortung ihrer Nationen und klagen an. Trotzdem könnten die Filme von Ken Loach (Route Irish) und Doug Liman (Fair Game) unterschiedlicher kaum ausfallen.

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In letzter Sekunde rutschte noch einer der ganz Großen unter den europäischen Filmemacher ins offizielle Wettbewerbsprogramm von Cannes: Ken Loach, der 2006 mit seinem Epos über die irischen Befreiungskämpfe The wind that shakes the barley die Goldene Palme mit nach Hause nehmen konnte. Und irgendwie versteht man die Hauruck-Entscheidung des Festivalkomitees: bisher hat der offizielle Wettbewerb, wenn nicht offene Enttäuschung, so doch zumindest eher verhaltenes Presseecho hervor gerufen. Viel getraut hat sich keiner der Filme, noch gab es keinen handfesten Streit. Ken Loach’s Route Irish funktioniert also als Kontrastprogramm, denn eines spürt man von der ersten Sekunde: dass der 73 jährige Engländer stinkewütend ist.

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Seine Perspektive auf die Schrecken des Irakfeldzugs stellt ein Novum in der Kinogeschichte dar: er widmet sich nicht den offiziellen Armeen, sondern den modernen Milizenheeren der Private Contractors, deren legaler Graustatus spätestens seit den Gemetzeln der Firma Blackwater schwer diskutiert wird. Als Frankie (John Bishop) durch einen Anschlag auf der “gefährlichsten Straße der Welt”, der Route Irish zwischen dem Flughafen Bagdad und der Green Zone, ums Leben kommt, glaubt dessen bester Freund Fergus nicht an einen Unfall. “Wrong place, wrong time”, ist die Erklärung der Offiziellen. Fergus macht sich zuhause in Liverpool auf die Suche nach der Wahrheit und deckt eine Vertuschungsaktion ihres Arbeitgebers, des Private Contractors Haynes Inc., auf. Was folgt, ist einer der schockierendesten Rachefeldzüge der jüngeren Kinogeschichte.

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Das etwas nicht stimmt mit Frankies Tod ist dem Zuschauer eigentlich von Anfang an klar, weshalb an Fergus Suche nach Wahrheit weniger die Fakten als deren Auswirkungen auf seine traumatiersierte Psyche interessieren. Loach schöpft aus den Vollen, um den Einbruch des Krieges in die europäische Gesellschaft darzustellen. Wir sehen viele Nachrichtenaufnahmen, pixelige Inzternetvideos, operational images von ferngesteuerten Maschinengewehren und ein grausames Handyvideo von der willkürlichen Erschießung einer ganzen Familie. All das Bilder und Bildträger, die unseren Alltag und unsere Kultur durchsetzen. Fergus Krieg ist unser aller Krieg, und es ist an der Zeit, sich den Hässlichkeiten zu stellen. Fergus hat alle Routinen der schmutzigen Kriegsführung verinnerlicht, die sich bei ihm auf keine andere ideologische Fundierung als der Sucht nach Geld und Nervenkitzel berufen. Wenn eine irakische Familie von einem in ihrer Heimat auf Hass und Brutalität getrimmten Mob zuhause in Liverpool brutal zusammen geschlagen wird, wenn Fergus einen ehemaligen Kollegen per Waterboarding zum Reden zwingt, dann sind das Phänomene einer Wirklichkeit, deren Grausamkeit wir lange in den Bereich der Politik drängten. Seiner wütenden Grundhaltung entsprechend ist Route Irish ein rauer Film, ungeschliffen und disparat. Bestimmt nicht einer von Loachs besten, aber sehr schmerzhaft. Da muss man erstmal knabbern.

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Folgendes Statement diktierte Loach einem französischen Journalisten auf dem roten Teppich in den Block: “Die Verantwortlichen des Irakkrieges müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Wir müssen Blair und Bush weiter verfolgen”. Und gibt damit die Fackel weiter an seinen Kollegen Doug Liman und Fair Game.

Der präsentiert als einzigen amerikanischen Wettbewerbsbeitrag einen klassischen Politthriller, politisch korrektes Hollywood-Entertainment vom Feinsten. Der berufskorrekte Sean Penn darf eine der Hauptrollen überehmen in Limans Fiktionalisierung der Plame-Wilson Affäre.

Kurze Rekapitulation: Nachdem Ex-Botschafter Joseph Wilson (Sean Penn) in einem Zeitungsartikel die Legitimität des Irakfeldzuges angegriffen hat, fliegt die geheime Identität seiner Frau, der CIA-Agentin Valerie Plame (Naomi Watts) auf. Ihre Kontakte im Mittleren und Nahen Osten sind damit größter Gefahr ausgesetzt, ihre Karriere ist hinüber, die amerikanischen Konservativen verleumden das Paar als Vaterlandsverräter, Kommunisten, Lügner. Am Ende stellt sich heraus, dass die Informationen zu Frau Plame aus dem engsten Zirkel um Vizepräsident Dick Cheney kamen.

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Fair Game ist ein unheimlich einnehmender, perfekt getimter Thriller mit garantiertem Entrüstungspotential. Auf welch niederträchtige Weise die Neocons um Cheney ihre politschen Gegner schachmatt zu setzen versuchen ist widerlich, zumal der Großteil der Details des Filmes wahr sein muss. Dass da ganz schwer gemauschelt wurde vor dem Einmarsch im Irak, dass explizit gelogen worden ist, das haben wir alle viel zu schnell verdrängt und vergessen. Barack Obamas Politik der ausgestreckten Hand im Verhältnis zu den Republikanern hat eine Aufarbeitung dieser Skandaltaten auf nationaler Ebene unmöglich gemacht. Jetzt, da “dank” der dubiosen Tea-Party-Bewegung und der Fundamentalopposition der Republikaner in Kongress und Senat die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft mindestens so schlimm ist wie zu Zeiten George W. Bushs, kommt Fair Game genau zur rechten Zeit. Wenn Hollywood noch irgendeinen Einfluss auf das politische Klima der USA hat, dann kann dieser Film dazu beitragen, die Demokraten samt ihrer Weicheipolitik aufzumischen.

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Denn Fair Game zeigt vor allem den Preis des Kampfes für die eigenen Überzeugungen auf. Sean Penns Charakter ist durchaus ambivalent, seine linke Rechthaberei hat eine faschistische Rückseite. Naomi Watts Valerie Plame hingegen denkt mehr an Familie und deren Sicherheit. Wie das Paar an der öffentlichen Hetzkampagne nahezu zugrunde geht, lässt sich leicht auf die innerparteilichen Spannungen der Demokraten übertragen. Aber: auch wenn der Preis hoch ist, sieht man hier ein (wahres) Beispiel, wie der Kampf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, erfolgreich verlaufen kann. Fair Game zielt dabei ganz klar auf ein amerikanisches Publikum, es wird viel vom Wesen der USA schwadroniert. Aber vielleicht, ein guter Film zur rechten Zeit, right place, right time

Und noch ein kleines Wort zum Schluss: während dieser Text entsteht, sammeln sich unten auf der Croisette die Gendarme in schweren Kampfanzügen. Eine Demonstration der Front National ist im Anmarsch, Anlass ist Hors de la loi von Rachid Bouchareb, ein Film über den Krieg in Algerien. Die Veteranen machen Front gegen mögliche kritische Perpektiven. Wird das Festival hintenraus noch einmal spannend?

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