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Mit ‘Wettbewerb’ getaggte Artikel / Textes avec le mot-clef ‘Wettbewerb’


Interview mit Asghar Farhadi

von/de - 18-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch

Nader and Simin, A Separation zeichnet sich durch seine dramaturgische Klarheit, seine packende Geschichte, hervorragende Schauspieler und seinen klaren Blick auf die iranische Gesellschaft aus, gespiegelt im Leben zweier Paare. Das Drehbuch fand die Zustimmung der Regierung, der Regisseur hat also sein Ziel erreicht: er kann frei über sein Land berichten und die Zensur umgehen. Interview mit Asghar Farhadi (Beitrag: Thomas Schwoerer)

Mehr Informationen zum Video bei unserem Medienpartner arte.

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Nicht noch ein RAF-Film

von/de - 17-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch, Filmkritiken / Critiques


Love-Story vor 68er-Kulisse: Ensslin (Lena Lauzemis) und Vesper (August Diehl)

Neben der Zeit des Nationalsozialismus zählt die RAF, sowohl ihre Wurzeln als auch ihre Folgen, zu den beliebtesten historischen Sujets im deutschen Kino. Schon mehrere Filme haben sich dem Thema angenommen und je nach Regisseur – zu den bekanntesten zählen Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Christian Petzold und Uli Edel – einen unterschiedlichen Schwerpunkt und eine spezifische filmische Umsetzung gefunden. Andres Veiel stellte mit Wer wenn nicht wir als einen der letzten Beiträge des Berlinale-Wettbewerbs nun seinen RAF-Film vor.

Bisher war Veiel als Regisseur von Dokumentarfilmen – allen voran seine ebenfalls der RAF gewidmete Dokumentation Black Box BRD (2001) – sowie der filmischen Adaption seines eigenen Theaterstücks Der Kick (2006) in Erscheinung getreten. Wer wenn nicht wir ist sein erster richtiger Spielfilm und interessiert sich mehr für das Privatleben der späteren Terroristen als für den politischen Hintergrund. Basierend auf Gerd Koenens Buch „Vesper, Ensslin, Baader“ erzählt der Film die unstete Liebesgeschichte zwischen dem Schriftsteller und Verleger Bernward Vesper und Gudrun Ensslin. Dabei wird selbst in den Nebenerzählsträngen das Private mit einbezogen. Bernward kämpft etwa gegen seinen Über-Vater, der zudem noch Ex-Nazi ist, und Gudrun leidet unter ihrem psychisch kranken Bruder. Weiterlesen/Lire la suite »

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L’ordre et les discours

von/de - 16-2-2011 - Kategorien/Catégories: Allgemein / Général

Pina, de Wim Wenders

Corolianus, le premier film de l’acteur Ralph Fiennes, adaptation du Coriolan de Shakespeare était assez intrigant. Lorsqu’on apprenait qu’elle était une transposition du drame antique dans un cadre allégorique moderne (sous l’hospice bien connu de « ces œuvres si modernes, aux retentissements si contemporains, le monde ne change pas, etc. »), on pouvait peut-être s’effrayer avec quelques raisons. Mais le résultat est un film très beau, extrêmement émouvant, et magnifiquement interprété (à tous les sens du terme). Un vrai film de guerre, avec des balles qui claquent, des explosions, du sang, mais aussi un vrai drame politique et humain, en demi-teintes gris/vertes. Weiterlesen/Lire la suite »

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Das Leben, eine Plansequenz

von/de - 16-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch, Filmkritiken / Critiques


Gefangen in der Wiederholung: Die Tochter (Erika Bók)

Ein alter Mann lebt mit seiner Tochter in einer Hütte im endzeitlichen Nirgendwo. Ihr Alltag folgt den immergleichen Stationen: Anziehen, Ausziehen, Essen, Trinken, Wasser holen, das Pferd aus dem Stall holen und Schlafen. Viel mehr zeigt Béla Tarr in seinem neuesten und laut Eigenauskunft auch letzten Film The Turin Horse (A torinói ló) nicht. Das bestimmende Gestaltungsmittel seiner Inszenierung ist die Wiederholung. Unterteilt in sechs Tage, reiht der Film die immergleichen Handlungen aneinander. So sind Vater und Tochter jeden Tag dabei zu sehen, wie sie mit den Händen heiße Kartoffeln essen. Der Vorgang bleibt stets der gleiche, lediglich die Kadrierungen und Lichtstimmungen ändern sich. Weiterlesen/Lire la suite »

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L’espace-mouvement

von/de - 14-2-2011 - Kategorien/Catégories: Filmkritiken / Critiques, Français

Pina, de Wim Wenders

Pina, film de Wim Wenders sur Pina Bausch, était très attendu ; et pour cause : il représente une expérience radicalement nouvelle d’utilisation du cinéma 3D, à la fois en tant que documentaire, mais aussi par son sujet, celui de filmer la danse et les corps en mouvements. L’objectif du film est donc d’abord celui d’une prouesse technique : arriver à capter avec le plus de précision possible, aidé d’un appareillage complexe et encombrant, les mouvements parfois infimes que peuvent produire les danseurs.

Le film était destiné à être réalisé en collaboration avec Pina Bausch plutôt que sur elle, mais sa mort brutale a remis en cause le projet. Wenders ne l’a mis en route qu’à la demande répétée de ses danseurs. Il s’agit moins d’un film sur Pina Baush qu’un hommage à son travail. Car du travail, on ne parle que ça, que ce soit les difficultés éblouissantes des pièces de Bausch — virtuosité et talent immense des danseurs — aux interviews de ces mêmes danseurs qui racontent « le travail avec Pina ». Weiterlesen/Lire la suite »

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Höhlenforschung

von/de - 14-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch, Filmkritiken / Critiques


Werner Herzog und der Fellmann bei den Dreharbeiten zu Cave of Forgotten Dreams

Das Kleine, Alltägliche hat Werner Herzog in seinen Filmen noch nie interessiert. Egal, ob es sich um seine Spielfilme oder Dokumentationen handelt, mit Vorliebe widmet er sich dem Archaischen, Mythischen, Heldenhaften und Monumentalen. Herzog zeigt dabei nicht nur gerne Menschen in Extremsituationen und an entlegenen Schauplätzen, sondern gibt sich auch bei den Dreharbeiten ausgesprochen abenteuerlustig.

So verhält es sich auch mit seiner neuesten Arbeit Cave of Forgotten Dreams, die gestern in der Wettbewerbssektion, jedoch außer Konkurrenz ihre Premiere feierte. Mit einer vom französischen Kultusminister persönlich erteilten Dreherlaubnis durfte Herzog dahin, wo noch nie eine Kamera zuvor war: in die Chauvet-Höhle, in der Nähe der südfranzösischen Ortschaft Vallon Pont-d’Arc, wo sich das früheste nachweisbare Zeugnis von Höhlenmalerei befindet. 1994 wurde die Höhle durch Zufall von einer Gruppe von Forschern entdeckt und ist seitdem ausschließlich für Wissenschaftler zugänglich, und auch das nur unter starken Beschränkungen – und Herzog wird auch nicht müde, die Einzigartigkeit dieser Expedition immer wieder zu betonen. Weiterlesen/Lire la suite »

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Zwischen den Welten

von/de - 13-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch, Filmkritiken / Critiques


Schlaflos in Kamerun: Alex (Jean-Christophe Folly)

Sobald Schlafkrankheit vorüber ist, der Abspann über die Leinwand läuft und die sphärische 80er-Nummer „Moments in Love“ von Art of Noise erklingt, sind neben verhaltenem Applaus auch einige Buhs im Berlinale-Palast zu hören. Den Unmut mancher Kritiker muss man aber nicht zwangsläufig auf Ulrich Köhlers neuen Film zurückführen. Vielmehr zeigen sich gerade im Wettbewerb immer wieder Teile der internationalen Presse ignorant gegenüber einem Kino, das keinem Hollywood’schen Ideal folgt. Sobald ein Film keine lineare, sich langsam steigernde und auf einem Höhepunkt endende Geschichte erzählt, ist er misslungen. Bei einem Desaster wie Shahada – der sich immerhin an dramaturgische Regeln hält – im letzten Jahr hat übrigens niemand gebuht. Da traute man sich vielleicht nicht, weil der Film im Namen der Volkerverständigung zumindest ehrenhafte Absichten hatte.

Doch zurück zu Schlafkrankheit, mit dem Ulrich Köhler einen schwerelos schönen Film über Menschen zwischen den Kulturen gedreht hat – die Geschichte ist inspiriert von Köhlers Kindheit in Zaire, wo seine Eltern als Entwicklungshelfer gearbeitet haben. Der deutsche Arzt Ebbo (Pierre Bokma) leistet seit fünf Jahren in Kamerun Entwicklungshilfe und betreut ein Projekt zur Erforschung der Schlafkrankheit. Die Beziehung zur in Deutschland lebenden Tochter ist gestört, und die Frau möchte auch wieder zurück nach Hause. Doch Ebbo bleibt noch in Kamerun und schafft es nicht, sich von seinem neuen Leben zu trennen. Nach einem guten Drittel des Films folgt eine lange Schwarzblende und ein dreijähriger Zeitsprung. Der junge französisch-kongolesische Arzt Alex (Jean-Christophe Folly) macht sich auf die Reise nach Kamerun, um Ebbos Projekt zu evaluieren, und findet einen gebrochenen Mann vor. Weiterlesen/Lire la suite »

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“Margin Call” von J.C Chandlor

von/de - 12-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch

Der erste Film der offiziellen Wettbewerbsektion, “Margin Call”, taucht den Zuschauer in das Universum einer Investment Bank der Wall Street kurz bevor die Wirtschaftskrise ausbricht.

Der erste Film des amerikanischen Regisseurs J.C. Chandlor wurde schon auf dem Indendent Filmfestival von Sundance präsentiert. Im Film werden Kevin Spacey, Jeremy Irons und Demi Moore – die durch ihre Abwesenheit auffiel – zusammengebracht.

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“True Grit” von Joel und Ethan Coen

von/de - 11-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch

Im Western-Slang bedeutet “True Grit” so viel wie “Mumm haben”. Den haben auch die Coen-Brüder mit ihrem Remake des gleichnamigen Films, nach der Vorlage des amerikanischen Literatur-Klassikers von Charles Portis bewiesen. “True Grit” hat am 10. Februar die 61. Berlinale eröffnet, am 24. Februar kommt er in die deutschen Kinos.

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Kein echter Schneid

von/de - 10-2-2011 - Kategorien/Catégories: Deutsch, Filmkritiken / Critiques


Auf der Suche nach dem Mörder Tom Chaney

Mit der 14-jährigen Mattie (Hailee Steinfeld) legt man sich besser nicht an. Das mit seinen geflochtenen Zöpfen eher unscheinbar wirkende Mädchen ist nicht auf den Mund gefallen und setzt seinen Kopf durch, egal was es kostet. Ein Pferdehändler, den sie mehrmals gnadenlos herunterhandelt, muss das am eigenen Leib erfahren. Und auch der abgehalfterte Marschall Rooster Coburn (Jeff Bridges) schlägt ihr Angebot – Tom Chaney, den Mann, der ihren Vater kaltblütig erschossen hat, aufzuspüren und zu töten – zunächst noch aus. Doch auch diesmal setzt sich Mattie wieder durch.

Mit True Grit haben die Coen-Brüder ein Remake des gleichnamigen Westerns von Henry Hathaway gedreht. Für seine Darstellung des Cogburn hat John Wayne 1969 den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen, und der Film war auch ganz auf seine Figur zugeschnitten. Bei den Coens verteilt sich die Aufmerksamkeit unter den Figuren demokratischer, neben Cogburn auch auf Mattie und den selbstgefälligen Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon), der sich aus Geldgründen an der Suche nach Chaney beteiligt. Während der Reise durch indianisches Gebiet sind es vor allem die Spannungen innerhalb der Gruppe, aus denen der Film sein dramatisches, überwiegend aber komisches Potenzial zieht. Mal ist es LaBoeuf, der mit der vorlauten Mattie die Geduld verliert, ein anderes Mal versuchen die beiden Rüden ihr Revier zu markieren, indem sie Maisbrot in die Luft werfen, um zu sehen, wer besser mit seinem Colt umgehen kann. Szenen wie diese dekonstruieren das Image des Westernhelden. Mehr noch als bei John Wayne ist die von Jeff Bridges verkörperte Figur ein völlig heruntergekommener Trinker. Weiterlesen/Lire la suite »

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