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Mit ‘Linda Söffker’ getaggte Artikel / Textes avec le mot-clef ‘Linda Söffker’


Ouverture du programme « Perspektive Deutsches Kino »

von/de - 12-2-2011 - Kategorien/Catégories: Français, Live von der Jury / Le jury en direct

Vorstellung der Jury

Hier eut lieu la première séance du programme « Perspektive Deutsches Kino », où était proposé en ouverture le film de Sandra Trostel, Utopia Ltd. Devant une salle comble, la nouvelle directrice de « Perspektive Deutsches Kino », Linda Söffker, a rappelé les valeurs fondamentales de cette sélection: offrir une reconnaissance particulière à de jeunes cinéastes allemands, encourager la jeune création et la soutenir. L’attribution du prix « Dialogue en perspective » reste pour les cinéastes d’une aide sérieuse pour trouver par la suite un distributeur, et pouvoir être sélectionné dans d’autres festivals ; il s’agit donc bien d’une « mise en perspective » des films, comme le rappelait lors du déjeuner aux membres du jury, le lauréat de l’année précédente, Florian Schewe.

Romuald Karmakar, le président du jury « Dialogue en perspective », après en avoir présenté les membres, relut alors avec émotion la lettre envoyée par Jafar Panahi au festival de Berlin (où il devait participer en tant que jury de la sélection officielle). Dans cette lettre poignante à la grande force expressive, le cinéaste, emprisonné par le régime iranien et interdit de création et de déplacement pendant 20 ans, espère retrouver, dans les films des autres, ce que lui-même ne pourra désormais plus faire.

Le film Utopia Ltd, de Sandra Trostel, a été l’occasion, pour les spectateurs qui ne les connaissaient pas, de faire connaissance avec les trois jeunes et turbulents (sur l’écran plus que sur la scène) membres du groupe allemand « post-punk » 1000 Robota, de leur rapport à la création, et de leur parcours de musicien.

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Schritte in fremde Gefilde

von/de - 3-2-2011 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch

Perspektive-Leiterin Linda Söffker über die Internationalisierung des Nachwuchskinos

Linda Söffker feiert 2011 Premiere: Sie ist die neue Leiterin der Perspektive Deutsches Kino der Berlinale, zugleich aber auch Insiderin der vergangenen zehn Jahre, in denen sie Alfred Holighaus, der zur Deutschen Filmakademie gewechselt ist, als Programm-Managerin zur Seite stand.

Berlinale im Dialog: Die Perspektive Deutsches Kino war bisher oft eine Studenten-Reihe, es gab Jahre, in denen stammte fast jeder Beitrag von einer der sieben deutschen Filmhochschulen. Das ist 2011 anders.

Linda Söffker: Erstmals haben wir eine größere Anzahl älterer Nachwuchsfilmemacher im Programm, also Regisseure, die ihren ersten Film machen, nachdem sie die 30 oder sogar 35 überschritten haben. Das sind also nicht Hochschulfilmer, sondern Umwegler, die jahrelang als Kameramann oder Cutterin oder Produzentin gearbeitet haben, oder auch als Comiczeichnerin wie Ziska Riemann, die hier ihr Debüt Lollipop Monster zeigt. Sie haben sich also erst auf ein Handwerk konzentriert und in dieser Arbeit mehr und mehr Lust bekommen, Regie zu führen. Daraus erklärt sich mit Sicherheit der Blick zurück, der einige Filme auszeichnet. Oder auch ihre Reife und der Mut, Geschichten zu erzählen, die sie in Gefilde führen, die von ihnen persönlich weiter entfernt sind.

Das ist nicht nur metaphorisch zu verstehen.

Es gab immer schon Filme im Programm, die in anderen Ländern gespielt haben, wie Hotel Very Welcome von Sonja Heiss in 2007 oder Football Under Cover von David Assmann und Ayat Najafi in 2008, bei denen aber die Protagonisten Deutsche waren oder es einen anderen expliziten Bezug zu Deutschland gab. Der diesjährige Beitrag Dígame – Sag mir hingegen spielt in Buenos Aires mit lateinamerikanischen Schauspielern. Bei dem Film hat mich der Entstehungshintergrund interessiert: Die HFF Potsdam-Babelsberg hat in Zusammenarbeit mit Arte ihre Studenten dazu aufgerufen, Projekte zum 200. Unabhängigkeitstag Argentiniens zu entwickeln, und eines davon ist Dígame, das die deutsche Regisseurin Josephine Frydetzki vor Ort gedreht hat.
In Kamakia – Die Helden der Insel von Jasin Challah reist eine deutsch-griechische Kunstfigur, eine Puppe, von Insel zu Insel auf der Suche nach den bekannten griechischen Schürzenjägern der 1960er und 70er Jahre. Weiterlesen/Lire la suite »

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Linda Söffker neue Leiterin der Perspektive Deutsches Kino

von/de - 2-2-2010 - Kategorien/Catégories: Allgemein / Général, Deutsch

Linda Söffker wird die neue Sektionsleiterin der Perspektive Deutsches Kino, wie gestern auf der Pressekonferenz der Berlinale bekannt wurde. Sie tritt damit die Nachfolge von Alfred Holighaus an, der bereits seit Januar Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie ist, der Berlinale aber noch für die diesjährige Ausgabe zur Verfügung steht. Söffker war bisherige Programmkoordinatorin der Reihe. Mehr über Linda Söffker und ihre Arbeit bei der Perspektive in unserem Interview.

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“Die Berlinale ist das absolute Match-Making”

von/de und/et - 30-1-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch

Wer sich für jungen deutschen Film begeistern kann und wissen will, was vom Nachwuchs zu erwarten ist, der kommt auf der Berlinale seit 2001 nicht um die Perspektive Deutsches Kino herum. Programmkoordinatorin Linda Söffker sprach mit uns über die Zusammenstellung eines guten Spielplans, das Verhältnis der Berlinale-Sektionen zueinander und die positiven Effekte finanzieller Engpässe für filmischen Erfindergeist.

Berlinale im Dialog: Kannst du kurz erklären, worin deine Arbeit bei der Perspektive besteht? Das ist doch sicher mehr als eine Assistenz von Alfred Holighaus?

Linda Söffker: Alfred Holighaus hat mich nie als seine Assistentin vorgestellt, er hat mich eher scherzhaft seine „Chefin“ genannt. Er meinte damit wohl, dass ich gut als sein organisatorisches Gedächtnis funktioniere und dabei auch ganz klare Ansagen mache. Das Gute an unserer Zusammenarbeit aber war für mich vor allem, dass er mich immer auch als seine Partnerin bei der Filmauswahl verstanden hat und wir uns da gegenseitig sehr vertrauen konnten – sowohl in der Bestätigung als auch im Widerspruch. Dafür mussten wir nicht immer einer Meinung sein. Alfred Holighaus ist ja auch im Auswahlkomitee für den Wettbewerb eingespannt. Also treffe ich für ihn eine gewisse Vorauswahl. Und so bin ich ganz schnell in die Verantwortung hineingewachsen.

Wie wählt ihr die Filme aus, wie recherchiert ihr?

Wir sind das Jahr über viel unterwegs, zum Beispiel auf Präsentationstagen an Filmhochschulen oder auf Festivals. Im Oktober fangen wir dann an zu sortieren und zu telefonieren. Von den Hochschulen bekommen wir eigentlich alles, was sie fertig haben. Manche übereifrigen Filmemacher schicken uns auch schon im Oktober ihre Anmeldung, obwohl sie noch am Drehen sind oder das Buch gerade erst fertig ist. Unsere Sichtungen gehen dann so richtig im November los. Weiterlesen/Lire la suite »

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