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Archiv für die Kategorie ‘Begegnungen / Rencontres’ / Archives de la catégorie ‘Begegnungen / Rencontres’


Auftakt Talent Campus – Changing Perspectives

von/de - 12-2-2012 - Kategorien/Catégories: Allgemein / Général, Begegnungen / Rencontres, Deutsch, Live von der Jury / Le jury en direct


Gaston Kaboré, Juliette Binoche

Die Auftakt-Veranstaltung des Talent Campus klang vielversprechend. „Changing Perspectives“: Wie können Künstler ihren eigenen Visionen treu bleiben und trotzdem offen bleiben für Veränderungen. Auf dem Podium waren die französische Schauspielerin Juliette Binoche und der Regisseur Gaston Kaboré aus Burkina Faso. Doch das Gespräch war enttäuschend. Eine Stunde ist wenig Zeit, um wirklich in die Thematik einzutauchen. Außerdem bleibt das Gefühl, dass die Gäste viel zu sagen haben, aber eben nicht darüber, wie sie ihre eigenen Visionen konkret durch neue Perspektiven erweitern, über Konflikte Eigenes und Fremdes zu verbinden. Weiterlesen/Lire la suite »

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Sonder l’inconnu en terrains connus

von/de - 13-2-2011 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Filmkritiken / Critiques, Français, Live von der Jury / Le jury en direct

En terrains connus

Alors que la neige commence à tomber par petits flocons sur Berlin et sur la Berlinale, le film de Stéphane Lafleur En terrains connus, en section Forum du festival, nous plonge dans le rude hiver canadien, loin de Montréal et des capitales, dans la vie de deux frères et sœurs, Maryse et Benoît Bossé, qui luttent pour se sortir de leur torpeur et d’un mal de vivre, et qui tentent de s’affranchir tant bien que mal de leur banal quotidien.

Le film commence par quelques secondes de noir qui laissent entendre les bruits étranges d’une sonde ou d’un appareil dont on fait varier la fréquence. Les premières images nous donnent à en voir la source : le protagoniste, Benoît Bossé, tient à bout de bras un détecteur de métaux dont il se sert pour balayer l’espace, à la recherche d’un objet, d’un trésor peut-être, enfoui sous la neige. Weiterlesen/Lire la suite »

Werkstattgespräch / Table ronde

von/de - 8-2-2011 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Berlinale Expanded, Deutsch, Français

Die Perspektive Deutsches Kino und das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), offizieller Partner der Berlinale, laden ein zum Werkstattgespräch anlässlich von 10 Jahren Perspektive Deutsches Kino und 50 Jahren Semaine de la critique, Cannes: „Nachwuchsförderung als Festivalauftrag: ein deutsch-französischer Dialog.“ Die bilinguale Table ronde findet am 14. Februar 2011 um 16 Uhr in der Landesvertretung des Saarlandes, In den Ministergärten 4, statt.

Filmfestivals stehen am Ende der Odyssee des Filmemachens und am Anfang einer neuen Reise: die der Präsentation des Werkes in der Öffentlichkeit. Sie öffnen Türen, lenken die Aufmerksamkeit, setzen Akzente und prägen den Ruf von Filmen und Regisseuren. In Zeiten prekärer Distributionsmöglichkeiten übernehmen Festivalkreisläufe zunehmend die Funktion von Filmverleihen im Arthouse- und Kunstkino-Bereich und setzen sich zugleich für Produktionen etwa mit eigenen Förderfonds ein. Wo in diesem Konglomerat an Optionen, Chancen und Verantwortungen die Rolle von Festivals für die Unterstützung des Kinos von morgen verortet werden kann, ist Thema eines Werkstattgesprächs, das die Berlinale gemeinsam mit ihrem offiziellen Partner, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) veranstaltet. Dabei sollen sich deutsche und französische Perspektiven begegnen: Linda Söffker, die als neue Leiterin der Sektion Perspektive Deutsches Kino zum 10. Jubiläum der Reihe die Förderung des deutschen Nachwuchses auf der Berlinale reflektiert, trifft auf Jean-Christophe Berjon, Leiter des Festivals Semaine de la critique, Cannes, das sich 2011 bereits zum 50. Mal für die Entdeckung internationaler Talente einsetzt. Gemeinsam diskutieren sie mit drei Regisseuren, die jeweils ihre Langfilmdebüts auf einem der beiden Festivals feierten: Matthias Luthardt (Pingpong), Robert Thalheim (Netto) und Mathias Gokalp (Rien de personnel).

Unser Blog Berlinale im Dialog wird selbstverständlich anwesend sein und über das Zusammentreffen berichten. Anmeldung unter cafeberlinparis@dfjw.org. Die Einladung ist offen für alle im Rahmen der verfügbaren Plätze.


La Perspektive Deutsches Kino et l’Office franco-allemand pour la Jeunesse (OFAJ), partenaire officiel de la Berlinale, vous invitent à une table ronde à l’occasion des 10 ans de la Perspektive Deutsches Kino et des 50 ans de la Semaine de la critique, Cannes : “Des festivals à la mission commune : le soutien aux jeunes cinéastes. Un dialogue franco-allemand“. Cette table ronde se déroulera le 14 février 2011 à 16h00, dans la Landesvertretung des Saarlandes, Ministergärten 4. Une traduction sera assurée dans les deux langues.

Les festivals de film représentent bien souvent le Graal dans l’odyssée d’un réalisateur et le début d’un nouveau périple : la présentation de l’œuvre au public. Ils ouvrent des portes, attirent l’attention et font la réputation des films et des réalisateurs. A une époque où les possibilités de distribution pour un film se font rares, les festivals reprennent la fonction des distributeurs dans le cinéma d’auteur et d’art et d’essai. Ils s’engagent aussi financièrement dans des productions en investissant parfois des fonds propres. Face à la multitude de possibilités, d’opportunités mais aussi de responsabilités, où commence et où s’arrête le rôle d’un festival dans le soutien apporté au cinéma de demain ? C’est la question qui sera posée lors de la table ronde organisée par la Berlinale avec son partenaire, l’Office franco-allemand pour la Jeunesse (OFAJ). L’occasion de croiser des points de vue allemands et français. En effet, Linda Söffker, Directrice de la section Perspektive Deutsches Kino qui fête cette année son 10ème anniversaire, reviendra sur le soutien au jeune cinéma allemand dans l’histoire de la Berlinale et dialoguera avec Jean-Christophe Berjon, Directeur de la Semaine de la critique à Cannes, qui cette année célèbre 50 ans d’engagement pour la découverte de talents cinématographiques du monde entier. Autour de la table ronde seront également présents trois réalisateurs, Matthias Luthardt (Pingpong), Robert Thalheim (Netto) et Mathias Gokalp (Rien de personnel) qui ont fait leurs débuts dans une de ces deux sections.

Notre Blog « Berlinale en dialogue » vous tiendra informé de la rencontre. Si vous souhaitez participer à cette table ronde, nous vous prions de nous envoyer un email à cafeberlinparis@dfjw.org. L’invitation est ouverte à tous dans la limite des places disponibles.

Schritte in fremde Gefilde

von/de - 3-2-2011 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch

Perspektive-Leiterin Linda Söffker über die Internationalisierung des Nachwuchskinos

Linda Söffker feiert 2011 Premiere: Sie ist die neue Leiterin der Perspektive Deutsches Kino der Berlinale, zugleich aber auch Insiderin der vergangenen zehn Jahre, in denen sie Alfred Holighaus, der zur Deutschen Filmakademie gewechselt ist, als Programm-Managerin zur Seite stand.

Berlinale im Dialog: Die Perspektive Deutsches Kino war bisher oft eine Studenten-Reihe, es gab Jahre, in denen stammte fast jeder Beitrag von einer der sieben deutschen Filmhochschulen. Das ist 2011 anders.

Linda Söffker: Erstmals haben wir eine größere Anzahl älterer Nachwuchsfilmemacher im Programm, also Regisseure, die ihren ersten Film machen, nachdem sie die 30 oder sogar 35 überschritten haben. Das sind also nicht Hochschulfilmer, sondern Umwegler, die jahrelang als Kameramann oder Cutterin oder Produzentin gearbeitet haben, oder auch als Comiczeichnerin wie Ziska Riemann, die hier ihr Debüt Lollipop Monster zeigt. Sie haben sich also erst auf ein Handwerk konzentriert und in dieser Arbeit mehr und mehr Lust bekommen, Regie zu führen. Daraus erklärt sich mit Sicherheit der Blick zurück, der einige Filme auszeichnet. Oder auch ihre Reife und der Mut, Geschichten zu erzählen, die sie in Gefilde führen, die von ihnen persönlich weiter entfernt sind.

Das ist nicht nur metaphorisch zu verstehen.

Es gab immer schon Filme im Programm, die in anderen Ländern gespielt haben, wie Hotel Very Welcome von Sonja Heiss in 2007 oder Football Under Cover von David Assmann und Ayat Najafi in 2008, bei denen aber die Protagonisten Deutsche waren oder es einen anderen expliziten Bezug zu Deutschland gab. Der diesjährige Beitrag Dígame – Sag mir hingegen spielt in Buenos Aires mit lateinamerikanischen Schauspielern. Bei dem Film hat mich der Entstehungshintergrund interessiert: Die HFF Potsdam-Babelsberg hat in Zusammenarbeit mit Arte ihre Studenten dazu aufgerufen, Projekte zum 200. Unabhängigkeitstag Argentiniens zu entwickeln, und eines davon ist Dígame, das die deutsche Regisseurin Josephine Frydetzki vor Ort gedreht hat.
In Kamakia – Die Helden der Insel von Jasin Challah reist eine deutsch-griechische Kunstfigur, eine Puppe, von Insel zu Insel auf der Suche nach den bekannten griechischen Schürzenjägern der 1960er und 70er Jahre. Weiterlesen/Lire la suite »

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Regie als Experiment

von/de - 25-2-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch, Live von der Jury / Le jury en direct

Putty Hill von Matt Potterfield zollt der Kraft des Bildes gebührenden Respekt und steckt voller optischer und auditiver Überraschungen. Diese Anmerkung zum Film trifft bei der Begegnung mit dem amerikanischen Independent-Regisseur genau ins Schwarze, denn überraschen und experimentieren sei der Ansporn und das Anliegen Potterfields zum Film gewesen. Dialoge und Soundtrack sind im Hintergrund, manchmal schwer verständlich, der Film weder Fiktion noch Dokumentation. Den Familienmitgliedern und Freunden eines durch Drogenkonsum verstorbenen jungen Mannes, die aus allen Ecken Amerikas zur Beerdigung kommen, werden Fragen zu ihren Leben, zum Verstorbenen oder zu ihren Erwartungen gestellt. Die Antworten wirken so frei, als könnten sie unmöglich von einem Skript gelernt worden sein. Und tatsächlich bestätigt Matt Potterfield, dass er sich auf das Experiment eingelassen hat und es den Darstellern überließ, die Geschichte zu entfalten, die Antworten auf die Fragen entstanden komplett im Moment selbst. So dauerte das Shooting an fünfzehn verschiedenen Drehorten auch nur zwölf Tage, da Szenen kaum zweimal gedreht wurden, um die Authenzität zu wahren, um den Prozess der Entwicklung nicht zu unterbrechen. Weiterlesen/Lire la suite »

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Nicolas Provost, l’alchimiste

von/de - 19-2-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Français

Le travail de Nicolas Provost se présente comme une réflexion sur le cinéma, sa grammaire et son langage, et constitue une véritable expérience pour le spectateur, plus qu’une simple projection classique. Artiste inclassable, son travail se situe entre la recherche esthétique, le documentaire, et la fiction. Il se définit d’ailleurs lui-même comme un plasticien, le terme cinéaste ne traduisant pas assez l’étendue de sa pratique et de sa réflexion.

Long live the new flesh, court-métrage présenté cette année à la Berlinale, propose au spectateur une nouvelle forme d’expérience cinématographique issue de ses propres recherches esthétiques. Le film est un found-footage se composant des plus grandes scènes du cinéma d’horreur, où les images se consument les unes entre les autres dans des fondus enchaînés ultra-pixélisés. Weiterlesen/Lire la suite »

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Open in alle Richtungen – ein Gespräch mit Jake Yuzna

von/de - 18-2-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch, Live von der Jury / Le jury en direct

Open

Der New Yorker Jake Yuzna feierte mit seinem Erstling Open auf der diesjährigen Berlinale Premiere. Der Film, geprägt von Yuznas Kunstausbildung, erzählt von Transsexuellen und Hermaphroditen in den USA.

Wie würdest du Mann und Frau definieren?

Eigentlich anhand ihrer biologischen Merkmale. Aber im Grunde würde ich sagen … als was immer die Person gerne bezeichnet werden möchte.

Und sexuelle Orientierung?

In den Staaten kannst du nur eine Sache sein. Ich aber, wie viele andere auch, möchte mich nicht mit einer bestimmten sexuellen Orientierung identifizieren. Du solltest open sein für den Weg, auf den dein Herz dich führt. Im Moment jedoch würde ich so antworten: Meine Vergangenheit zeigt, dass ich auf Männer stehe. Weiterlesen/Lire la suite »

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Interview mit Ruben Östlund

von/de - 17-2-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Live von der Jury / Le jury en direct

Der schwedische Regisseur spricht über seinen Kurzfilm Händelse vid Bank (Zwischenfall vor einer Bank), der im diesjährigen Wettbewerb bei den Berlinale Shorts zu sehen ist.

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Imani heißt Vertrauen

von/de - 17-2-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch, Live von der Jury / Le jury en direct

Imani

„In England bin ich eine Fremde, in Uganda bin ich auch eine Fremde. Aber ich finde es etwas Gutes, denn man beobachtet, wird beobachtet und reflektiert unaufhörlich über sich selbst.“ Durch ihren eigenen Lebenslauf beeinflusst, der sie im Kindesalter aus der ugandischen Hauptstadt Kampala zuerst für einige Jahre nach Kenia und im Anschluss nach London und Vancouver führte, sucht Caroline Kamya in ihrem neuen Film Imani nicht allein jene Tragik, die man für gewöhnlich mit Afrika in Verbindung bringt, sondern zeigt ein Panorama des ugandischen Lebens. Seit 2004 lebt sie wieder in Uganda.  Imani ist eine Hommage an ihre neue alte Heimat. Aus ihrer Beobachterposition möchte sie nicht den moralischen Zeigefinger heben, nicht idealisieren oder dramatisieren: „Die Wirkung des Films beim Publikum ist für mich von großer Bedeutung.  Das Bild des hoffnungslosen Kontinents ist überall auf der Welt so stark verwurzelt, dass das wirkliche Afrika kaum wahrgenommen wird. Meinen Zuschauern möchte ich das wirkliche Uganda zeigen.“ Weiterlesen/Lire la suite »

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David gegen David – Sievekings Meditation über Trug und Schein, Erleuchtung und Sein

von/de - 16-2-2010 - Kategorien/Catégories: Begegnungen / Rencontres, Deutsch, Live von der Jury / Le jury en direct

David Wants to Fly

Als Regisseur David Sieveking seinem Idol David Lynch und dessen Begeisterung für transzendentale Meditation (TM) nachging, schwebte ihm noch nicht vor, wohin die dokumentarische Reise gehen würde.

TM sorgte in den 1960ern in der westlichen Welt für Aufruhr und Begeisterung, als die Beatles unter Obhut des Maharishi Mahesh Yogi eine ganz neue Lebensart entdeckten, die nach Frieden und innerer Stärke strebt. Meditation war die neue Droge, die vor allem John Lennon und George Harrison in ihren Bann zog. Tatsächlich entstand die Hälfte des „White Album“ in Rishikesh. Aus Dankbarkeit und Überzeugung waren die Stars auch gewillt, viel Geld zu spenden.

Und Geld scheint nicht unwichtig zu sein im Bestreben nach einer besseren, friedvolleren Welt: Wenn die Sterne eine schlechte Zukunft voraussagen, soll eine Opferzeremonie in Indien für Rettung sorgen – live über Satellit übertragen. Solche Zeremonien kosten zwischen 2.500 und 1 Mio US-Dollar.

Auch trauen TM-Anhänger der Schulmedizin nicht. Sie sind der festen Überzeugung, dass man selbst für sein schlechtes Karma zuständig ist. So heilen sie ihren Körper und Geist mit ayurvedischen Produkten, die ihren Preis haben. Manchmal kostet es das Leben: Doug Henning, der Meister David Copperfields, starb an Leberkrebs, weil er medizinische Hilfe verweigerte. An seiner Überzeugung: „I’ll really learn to fly“, ging er schließlich zu Grunde. Weiterlesen/Lire la suite »

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