Viennale 2013

Auf nach Wien! Vom 24. Oktober bis zum 6. November lädt wieder eines der schönsten Festivals mit einem vielversprechenden Programm.

Viennale 2

Zu den wichtigsten Festivals zählt die Viennale wahrscheinlich nicht. Zumindest wenn der Maßstab von A-Festivals wie Cannes, Venedig und Berlin vorgegeben wird, bei denen Erstaufführungen zwar immer seltener werden, aber doch noch Priorität haben. In Wien sind dagegen die meisten Filme schon anderswo gelaufen, manche sogar schon in deutschen Kinos. Dass die Viennale trotzdem eines der schönsten Festivals ist, bei dem sich ein Besuch immer lohnt, hat mit einer spannenden, vielseitigen und geschichtsbewussten Programmierung zu tun. Man muss nicht unbedingt mögen, was Festivalleiter Hans Hurch jedes Jahr zeigt, eine mangelnde Liebe zum Kino kann man der Viennale aber nicht vorwerfen. So gibt es nicht nur eine große Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum, die in diesem Jahr Jerry Lewis gewidmet ist, sondern gleichzeitig auch zahlreiche kleinere Tributes und Programmreihen, die weniger auf bekannte Namen setzen als darauf, den Zuschauern die Möglichkeit zu bieten, ihren filmischen Horizont zu erweitern.

Viennale 3

Im Fokus stehen diesmal etwa der kaum bekannte spanische Regisseur Gonzalo García-Pelayo, aktuelles asiatisches Mitternachtskino in 3D, der Philippine John Torres und das Sensory Ethnography Lab, dessen Leiter Lucien Castaing-Taylor vor allem für den grenzüberschreitenden Dokumentarfilm Leviathan bekannt ist. Und als Festival, das eigentlich weder einen Wettbewerb noch Stargäste nötig hat, gibt es sogar hohen Besuch vom Komiker Will Ferrell, der mit einer kleinen Auswahl seiner Filme geehrt wird. Wie gewohnt wird es auch in diesem Jahr wieder eine Berichterstattung auf Critic.de geben.

Das gesamte Programm gibt es hier

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