Viennale 2011

Es ist wieder soweit. Unter der Leitung von Hans Hurch geht die ganz der Wiener Gemütlichkeit verschriebene Viennale vom 20.10. bis zum 02.11.2011 in die nächste Runde. Die Auswahl – lediglich in Spielfilme und Dokumentationen unterteilt – besteht wie jedes Jahr aus Filmen, die zuvor in Cannes, Venedig und Berlin gelaufen sind. Ohne den Zwang nur das Neueste zu zeigen, geben sich vor allem die großen Namen des internationalen Festival-Kinos die Klinke in die Hand. Dazu gehören unter anderem Nuri Bilge Ceylan, Lars von Trier, Hong Sang-Soo, David Cronenberg, Nicolas Winding Refn, Aleksandr Sokurov, Frederick Wiseman, Albert Serra und Lav Diaz.

Viennale 2011 Plakat

Neben einer Auswahl des gegenwärtigen Filmgeschehens erweist sich die Viennale auch immer wieder als ausgesprochen geschichtsbewusst. Kaum ein Festival zeigt so viele alte Filme. Dabei koexistieren B-Movies und Kunstfilme für Fortgeschrittene friedlich nebeneinander. In diesem Jahr ist die große Retrospektive Chantal Akerman gewidmet, die auch ihren neuen Film La folie Almayer vorstellt. Kleinere Werkschauen widmen sich dem Genre-Regisseur Soi Cheang aus Hongkong, dem Produzenten Jeremy Thomas, dem vielseitig begabten Harry Belafonte und der James-Benning-Schülerin Lee-Anne Schmitt.

Wie sehr der Viennale vor allem das Kunstkino am Herzen liegt, beweist auch der Trailer jedes Jahr aufs Neue. Von Jonas Mekas bis Apichatpong Weerasethakul, von Godard bis Agnès Varda, sie alle durften schon mal einen rund einminütigen Trailer beisteuern. Der neueste Streich mit dem Namen The Three Rs stammt übrigens von David Lynch:

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