National Board of Review gibt Preise für 2007 bekannt

National Board of Review 07

Die New Yorker Vereinigung von Filmemachern und Filmwissenschaftlern „National Board of Review“ hat gestern die Gewinner der Filmpreise für 2007 bekannt gegeben, die in einer Preisverleihung am 15. Januar übergeben werden. Als bester Film wurde das Crime-Western-Drama der Coen-Brüder No Country for Old Men gewählt, welches erst im April in den deutschen Kinos anlaufen wird. In der Kategorie Bester Darsteller wird George Clooney geehrt, der in dem Thriller-Drama Michael Clayton einen knallharten Hausmeister einer New Yorker Anwaltskanzlei mimt. Die Auszeichnung als Beste Darstellerin wird Julie Christie für ihre Rolle in dem kanadischen Film An ihrer Seite (Away from her) erhalten, in dem der Umgang mit der Alzheimer-Krankheit thematisiert wird. Weitere Preise gehen in der Kategorie Beste Regie an Tim Burton für die Verfilmung des Barbiers Sweeney Todd , an die französische Produktion The Diving Bell and Butterfly (Le Scaphandre et le papillon) als Bester Fremdsprachiger Film und als Bester Animationsfilm an Ratatouille . Ebenfalls ausgezeichnet wird Ben Affleck als Bestes Regie-Debüt für den in der vergangenen Woche in Deutschland gestarteten Gone Baby Gone. Ehrenpreise wurden Michael Douglas und Roger Deakins zugedacht. Der renommierte Kameramann zeichnet in diesem Jahr gleich für das Bild drei prestigeträchtiger Filme verantwortlich: Im Tal von Elah (In the Valley of Elah; Regie: Paul Haggis), Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford) und den National-Board-of-Review-Sieger No Country for Old Men.

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