Heimspiel Filmfest 2012

Das aktuelle deutsche Kino und noch viel mehr in Regensburg.

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Früher hat sich das Heimspiel Filmfest in Regensburg ganz dem deutschen Gegenwartsfilm verschrieben. Als Plattform für junge Filmemacher und eine Art Best-Of des letzten Kinojahres bot das Festival dabei die Möglichkeit, Filme zu sehen, die es im Austragungsort nicht ins reguläre Kinoprogramm geschafft haben. Ließ sich im letzten Jahr schon eine Öffnung über die Ländergrenzen hinaus beobachten, öffnet sich die aktuelle Ausgabe vom 22. bis zum 28. November ganz dem internationalen Kino. So gibt es unter anderem einen Frankreich-Schwerpunkt, der sowohl eine Auswahl aktueller Produktionen wie auch Hommagen an Xavier Beauvois und Bruno Dumont beinhaltet.

Eine dem internationalen Kino gewidmete Reihe zeigt darüber hinaus Arbeiten von Steven Soderbergh (Haywire), Jeff Nichols (Take Shelter) und Nicolas Winding Refn (Drive). Außerdem gibt es die Möglichkeit unter anderem Ulrich Seidls Paradies: Liebe noch vor seinem offiziellen Kinostart zu sehen. Aus Deutschland sind neben Christian Petzolds Arthouse-Hit Barbara und Dominik Grafs ausgezeichnetem Fernsehkrimi Das unsichtbare Mädchen auch Arbeiten jüngerer Regisseure zu sehen, etwa Am Himmel der Tag und Die Unsichtbare. Neben der Möglichkeit zum Gespräch mit einigen Filmemachern, die ihre Werke persönlich vorstellen, gibt es auch ein Rahmenprogramm samt Lesung, Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Von critic.de wird Sonja M. Schultz zur Vorstellung von Lore anwesend sein, Frédéric Jaeger nimmt an einer Debatte über das Verhältnis zwischen französischem und deutschem Genrekino teil. Das komplette Programm findet sich hier, im Folgenden noch eine Liste unserer Kritiken aus dem diesjährigen Heimspiel-Programm.

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