Goldener Ehrenbär für Arthur Penn
New Hollywood wieder in aller Munde. Nachdem mit Martin Scorsese einer der späten Vertreter der Strömung gerade Erfolge mit The Departed – Unter Feinden feiert, eine John-Cassavettes-Collection auf DVD erschienen ist und mit M.A.S.H.-Regisseur Robert Altman einer der Pioniere der Ära vor kurzem verstarb, ist es nun Altmeister Arthur Penn, der wieder im Rampenlicht steht. Der Regisseur wird auf der Berlinale 2007 mit dem Goldenen Ehrenbär für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Gangsterfilm Bonnie und Clyde war es, mit dem Penn 1967 den blutigen Startschuss für einen Gesinnungswandel Hollywoods, weg von Hochglanz und heiler Welt hin zu Gesellschaftskritik, Satire und kühlem Realismus abfeuerte. Neben der Auszeichnung widmet man dem heute 84-jährigen Arthur Hiller Penn, der auch für den kulturkritischen Western Little Big Man (1970) mit Dustin Hoffman und die vielschichtige Detektivstory Die heiße Spur (Night Moves, 1975) mit Gene Hackman verantwortlich zeichnete, auf den 57. Internationalen Filmfestspielen in Berlin eine Hommage, in der eine Auswahl von zehn Werken präsentiert wird. Die Berlinale 2007 findet vom 8. bis 18. Februar statt.
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