goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films 2008

GoEast Festival

Mit dem filmischen Schaffen zwischen Polen und Tadschikistan beschäftigt sich das goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films vom 9.-15. April in Wiesbaden. Aus 20 Ländern – von A wie Albanien bis W wie Weissrussland – stammen die rund 150 Filme der 2001 vom Deutschen Filminstitut gegründeten Veranstaltung.

Im Wettbewerb um die „Goldene Lilie” konkurrieren zehn Spielfilme miteinander, darunter das Oscar-nominierte Kriegsdrama Katyn aus Polen. Sechs Produktionen bewerben sich für die Auszeichnung „Bester Dokumentarfilm“.

In einer Nebensektion widmet man sich in diesem Jahr Filmen aus den Staaten Ex-Jugoslawiens und untersucht den Beitrag von Filmbildern zur nationalen Identitätsstiftung. Der Ungar Benedek Fliegauf (Dealer, 2003) und der sowjetische Regisseur Sergej Paradžanov werden durch Retrospektiven geehrt. In der Sparte „Signatur” finden sich eigenwillige Werke jenseits des Mainstreams ein – darunter Igor Vološins atmosphärisch-surreales Drama Nirvana über die russische Seele nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die jährlich rund 9.000 Zuschauer erhalten auch Einblicke in die Arbeiten europäischer Filmhochschulen, da es für studentische Filme einen gesonderten Wettbewerb gibt.

Das Festival gibt in Kooperation mit der „Frankfurter Rundschau” einige Festival-Beiträge, die sonst in Deutschland kaum auf den Markt kämen, in einer DVD-Edition heraus.

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