Buenos Aires Festival des unabhängigen Films 2008

Buenos Aires Festival

Vor allem für junge Filmemacher ist das Buenos Aires Festival des unabhängigen Films (8.-20. April) ein Sprungbrett – auch dank einer Kooperation mit der Berlinale. Gemeinsam mit den Berliner Filmfestspielen organisiert das argentinische Festival seinen „Talent Campus”, ein Förderprogramm für den filmischen Nachwuchs.

Am Wettbewerb von Buenos Aires dürfen ausschließlich erste und zweite Regie-Arbeiten teilnehmen. Dort finden sie mit jährlich rund 260.000 Zuschauern nicht nur eine große Bühne, sondern auch Kontakte zur Filmbranche und Festivalbetreibern weltweit.

Das auf internationale Independent-Produktionen fokussierte Festival besteht seit 1999 und wird vom argentinischen Kultusministerium veranstaltet. Jährlich werden rund 300 Filme gezeigt – darunter in diesem Jahr das US-Remake von Michael Hanekes Funny Games, Gus van Sants Paranoid Park und Park Chan-wooks schrill-bunte Trash-Groteske I'm a Cyborg, But That's OK. Ähnlich grell dürfte die Retrospektive zu Kôji Wakamatsu, einem japanischen Kultregisseur werden, der schon auf der diesjährigen Berlinale im Scheinwerferlicht stand. Auch dem deutschen Regisseur Romuald Karmakar (Der Totmacher, 1995; Hamburger Lektionen, 2006) ist eine Retrospektive gewidmet.

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