Bollywood and Beyond 2008

Das einzige Festival in Deutschland, das ausschließlich indischen Filmen gewidmet ist, öffnet am 16. Juli mit der Komödie Valu - the wild Bull (Valu) von Umesh Vinayak Kulkarni seine Pforten.

5. Bollywood and Beyond

Zum 5. Mal findet das indische Filmfestival Bollywood and Beyond in Stuttgart statt. Das Festival hat seinen Ursprung in der Städtepartnerschaft zwischen Mumbai (Bombay) und Stuttgart, die in diesem Jahr ihr 40. Jubiläum feiert. Eingebettet in die Indienwoche, die das Honorarkonsulat der Republik Indien für Baden-Württemberg und Rheinlad-Pfalz koordiniert, gibt das Event über vier Tage mit einem umfangreichen Filmprogramm sowie vielen Rahmenveranstaltungen Einblicke in die indische Kultur, Gesellschaft und Politik. So bieten beispielsweise die „Tea-Talks“‚ Gesprächsrunden zu indischen Themen, während die „Street of India“ eine kulinarische Flaniermeile mit Spezialitäten des Landes offeriert.

Das Filmprogramm umfasst neben Großproduktionen und internationalen Zusammenarbeiten auch künstlerisch ambitionierte Werke, Dokumentationen sowie Kurz- und Animationsfilme. Diese sind unter den verschiedenen Reihen „Bollywood the Big Picture - Dance, Song and Drama“, „Cinema of Language and Regions“, „Action, Horror and Thriller“, oder „Documentaries“ zusammengefasst. Die Kategorie „Coproduction & Global Cinema“ widmet sich internationalen Zusammenarbeiten indischer Filmschaffender und Exportschlagern. Dazu lassen sich die in den USA lebenden Regisseure Mira Nair, die 2001 mit Monsoon Wedding auch in Deutschland einen namhaften Erfolg verbuchen konnte, und M. Night Shyamalan zählen, der in Hollywood den internationalen Durchbruch mit The Sixth Sense (1999) schaffte. In der Reihe „Indian Shorts and Animation“ sind besonders die vier Kurzfilme der Regisseure Vishal Bhardwaj (Blood Brothers), Mira Nair (Migration), Farhan Akhtar (Positive) und Santosh Sivan (Prarambha) hervorzuheben, die alle auf ihre Art das Thema AIDS reflektieren. Jene Spielfilme, die im Wettbewerb antreten, konkurrieren um den mit 4.000 Euro dotierten „German Star of India“, daneben werden noch Preise in den Kategorien Dokumentar- und Kurzfilm sowie ein Publikumspreis vergeben.

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