Blutige Weihnachten (6)

Als Kontrastprogramm zur Vorweihnachtszeit widmen wir uns mit einer Reihe von Trailern dem Subgenre des Weihnachtshorrorfilms.

The Gingerdead Man - Poster

Der amerikanische Regisseur Charles Band hat es nicht so mit den ernsten Tönen. Bereits bei ersten Regie-Arbeiten wie der Bertolucci-Parodie Last Foxtrott in Burbank (1973) oder dem erotischen Musical Cinderella (1977) handelt es sich um waschechte Spoof-Filme. Seinen anarchischen Humor hat sich Band über die Jahrzehnte bewahrt und drehte 2005 einen Weihnachtshorrorfilm, der eigentlich eine Parodie auf Weihnachtshorrorfilme ist. Mit ungemütlichen Reinkarnationen hatten wir es ja schon bei Jack Frost zu tun. In The Gingerdead Man fährt der Geist eines unberechenbaren Killers nun in ein harmloses Lebkuchenmännchen. Mit der Stimme von Gary Busey und Sprüchen, nach denen man dem brauen Zeitgenossen am liebsten den Mund mit Seife auswaschen möchte, hat der Film das Herz zahlreicher Trash-Liebhaber erobert. Wem das Wortspiel im Titel noch nicht blöd genug ist, sollte sich noch die beiden Fortsetzungen Passion of the Crust und Saturday Night Cleaver zu Gemüte führen. 

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