Ausgezeichneter Sommer

Ab heute verwandelt sich das Berliner Open Air Kino „Ausgezeichneter Sommer 2007“ zum Festival für den außergewöhnlichen und unabhängigen Film. Das ganze findet in einem äußerst ungewöhnlichen Bad statt – dem Badeschiff – und der bar25. Zwischen Frischwasserpool, Open Air Bar und weißem Sandstrand werden dort in den kommenden vier Wochen internationale Independentfilme präsentiert, die bisher noch nicht regulär in deutschen Kinos zu sehen waren. Veranstalter des Festivals ist b-ware!, ein Netzwerk zur Förderung des b-sonderen Films. B-ware! hat es sich zur Aufgabe gemacht, Filme zu unterstützen, die in den Mainstreamkinos kaum eine Chance haben. So werden neben einer Wenzel Storch-Retrospektive und einem Kurzfilm-Programm 13 Indie-Filme in den Wettbewerben „Realität“ und „Fiktion“ laufen. Aus den gezeigten Streifen wählt das Publikum dann per Stimmzettel die Gewinner. Eröffnet wird der filmische Reigen mit Wenzel Storchs „psychedelischem Abenteuermärchen“ Die Reise ins Glück. Die Spanne aller gezeigten Filme reicht von schwarzem Humor aus Neuseeland (Black Sheep) über den Publikumsliebling des diesjährigen Achtung Berlin-Festivals (Lunik) bis hin zu surrealem Puppentrick aus Tschechien (Blood Tea and Red String) und dem neuen Film der Österreicherin Barbara Albert (Fallen). Das Festival geht bis zum 30. August.

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