achtung berlin 2008

April 08 Preview

Lola rennt hier, dem alten Lenin sagt man „Goodbye“, betrachtet stattdessen den Himmel über der Stadt, in welcher der Alexanderplatz steht. Gleich zwei Regisseure widmen ihr eine Großstadtsinfonie – und nun ruft auch noch ein Festival: „achtung berlin“.

Vom 16.-22. April findet achtung berlin, das mittlerweile drittgrößte Filmfestival der Bundeshauptstadt, zum vierten Mal statt. Dabei werden im Berliner Kino Babylon Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt, die in der Region Berlin-Brandenburg gedreht wurden, von dort ansässigen Filmemachern stammen oder mit deutlichen Bezügen zur Hauptstadt ausgestattet sind.

Neben den Werken der drei Hauptsparten stehen in einer Sondersektion auch zahlreiche Kinderfilme auf dem Programm. Weiterhin werden zwei DAAD-Stipendiaten ihre in Berlin entstandenen Arbeiten präsentieren.

Außerdem öffnet sich achtung berlin auch gegenüber Filmarten, die man sonst selten auf Festivals antrifft. So befasst sich die Retrospektive „B wie Berlin“ mit Werbefilmen für die Stadt aus den letzten 60 Jahren. Neun Internet-Filme mit der Hauptstadt als Thema stehen auf der Homepage des Festivals zur Verfügung und harren der Bewertung durch virtuelle Besucher. Auch in Richtung Straße verlässt der Film das Kino, wenn am Samstag eine Videobustour unter dem Titel „Filmstadt Berlin – Das Rollende Kino“ auf das Festival aufmerksam macht.

Eröffnet werden die Festspiele rund um die „New Berlin Film Awards“ von der Beziehungskomödie Monogamie für Anfänger, der Abschlussfilm Football Under Cover beschäftigt sich mit Fußballerinnen in Berlin und im Iran.

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