8. Pornfilmfestival Berlin

Vom 23. bis zum 27. Oktober fallen im Berliner Moviemento Kino wieder die Hüllen.

Jungle Love

Mit der Namensgebung ihres Festivals kokettieren die Macher ein wenig. Denn Pornografie im klassischen Sinn macht nur einen kleinen Teil des vielseitig zusammengestellten Programms aus. Ob mit kurzen oder langen, alten oder neuen, queeren oder straighten Filmen, das Pornfilmfestival widmet sich im intimen Rahmen und mit unterschiedlichen Formaten den verschiedenen Spielarten der Sexualität. Dabei wird auf eine Perspektive Wert gelegt, die sich vom Mainstream deutlich abgrenzt. Gerade die aktuellen Filme, die hier gezeigt werden, sind häufig mit sehr geringem Budget , dafür aber umso größeren Ambitionen entstanden. Kleine Festivalfilme sind das, wie der philippinische Jungle Love oder der Omnibus-Film Valencia.

Avery Willard

Das eigentliche Herzstück des Festivals sind aber Wiederaufführungen von Filmen, die man ansonsten selten bis gar nicht zu sehen bekommt. Im Rahmen einer Hommage an den japanischen Schauspieler und Regisseur Koichi Imaizumi werden etwa drei der wahnwitzigen Pinkfilme von Satô Hisayasu gezeigt. Des weiteren stehen Jess Francos Midnight Party, Monika Treuts Verführung: Die grausame Frau, William Friedkins eindringlicher Thriller Cruising sowie die träumerischen Kurzfilme von Avery Willard auf dem Programm.

Zur Webseite des Festivals geht es hier

Kommentare zu „8. Pornfilmfestival Berlin“

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