7. Pornfilmfestival Berlin

Vom 24. bis zum 28. Oktober ist es im Berliner Kino Moviemento wieder voll porno.

Pornfilmfestival Teaser

Nur eine Woche nach der Erotikmesse Venus dreht sich in Berlin schon wieder alles um Sex. Allerdings ist das Pornfilmfestival keine Leistungsschau der Vollerotik-Industrie, sondern bietet einen weniger kommerziellen und dafür mehr künstlerischen und queeren Zugang zum Genre. Vom 24. bis zum 28. Oktober kann man sich im Kreuzberger Kino Moviemento neben zahlreichen Kurzfilmen und Dokumentationen (etwa Pornografie und Holocaust) auch neue Spiefilme von einschlägig bekannten Regisseuren wie Todd Verrow (The Endless Possibility of Sky), Rosa von Praunheim (Alex und Peter oder Titten für Arsch), Cheryl Dunye (Mommy is Coming) sowie dem Regieduo Jean-Marc Barr und Pascal Arnold (Chroniques sexuelles d'une famille d'aujourd'hui) ansehen. Das mit dem Porno ist übrigens nicht immer wörtlich zu verstehen. So finden sich im Programm auch mehrere nicht-explizite Beiträge wie etwa Mondomanila, der neue Filme des exzessiven Philippinen Khavn De La Cruz.

Bijou Wakefield Poole

Besonders schön ist in diesem Jahr auch der historische Schwerpunkt des Festivals. Neben kleinen Retrospektiven von Radley Metzger und Wakefield Poole – der mit Boys in the Sand den ersten kommerziellen Schwulenporno gedreht hat – stehen auch Fred Halsteds formal radikaler The Sex Garage, Joe Gages feuchter Arbeitertraum El Paso Wrecking Corp sowie Deutschlands erster Lesbenporno auf dem Programm. Nähere Informationen gibt es hier.

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