57. Berlinale:
Preise der unabhängigen Jurys

57. Berlinale: Preise der unabhängigen Jurys

Neben den offiziellen Preisen der Berlinale vergibt außerdem eine Reihe unabhängiger, externer Jurys eigene Preise an die auf dem Festival gezeigten Filme. So verleiht die FIPRESCI-Jury einen Preis an den jeweils besten Film innerhalb der drei großen Sektionen. Aus dem Wettbewerb wurde der tschechische Film Ich habe den englischen König bedient (Obsluhoval jsem anlického krále) von Jirí Menzel ausgezeichnet. Im Panorama ging der Preis an Takva von Özer Kiziltan und im Forum an Jagdhunde von Ann-Kristin Reyels. Ebenfalls kategorisch aufgeteilt vefahren die Kollegen der Ökumenischen Jury bei der Vergabe ihres Fimpreises, der diesmal an Tuyas Ehe (Tu ya de hun shi) von Quanan Wang (Wettbewerb), Getting Home (Luo Ye Gui Gen) von Zhang Yang (Panorama) und Chrigu von Jan Gassmann und Christian Ziörjen (Forum) ging. Den „Teddy“, ein Preis der an Filme mit schwulem oder lesbischem Kontext verliehen wird, bekam die taiwanesische Produktion Spider Lillies (Ci-Qing) von Zero Chou als bester Spielfilm und A Walk Into The Sea: Danny Williams And The Warhol Factory von Esther B. Robinson als bester Dokumentarfilm. In der Berlinale-Sektion Panorama wird des Weiteren seit 1999 der Publikumspreis vergeben, mit dem die Berlinale-Besucher ihren Favoriten küren. Dieser ging an den englischen Film Blindsight von Lucy Walker. Der Preis „Dialogue en perspective“, welcher vom französischen Fernsehsender TV5Monde zusammen mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und den Internationalen Filmfestspielen Berlin an einen herausragenden Beitrag in der Sektion Perspektive Deutsches Kino vergeben wird, ging an Prinzessinenbad von Bettina Blümner. Eine komplette Liste der Preise gibt es hier.

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Foto: Oliver Kirpal

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