5. Arabisches Filmfestival

Vom 19. bis zum 26. März zeigt das Berliner Festival ALFILM unabhängiges arabisches Kino.  

Alfilm

Als Groß- und Hauptstadt verfügt Berlin über den Luxus zahlreicher kleiner Filmfestivals, die sich oft vernachlässigten geografischen Regionen widmen. Eines von ihnen ist das ehrenamtlich betriebene arabische Filmfestival ALFILM, das seit 2009 verschiedene Spielarten des unabhängigen arabischen Kinos präsentiert. Vom 19. bis zum 26. März steht in den Lichtspielhäusern Babylon, Arsenal und Eiszeit wieder ein umfangreiches und vielfältiges Filmangebot auf dem Programm.

Neben Spielfilmen wie Omar und Yema, die bereits auf diversen internationalen Festivals liefen, sind auch mehrere Dokumentation zu sehen, die etwa von jüngeren politischen Ereignissen wie der ägyptischen Revolution erzählen (Crop), einen Regisseur zeigen, der den Tod seines Vaters verarbeiten will (The Man Inside) oder die Entwicklung einer aus heimischen und westlichen Einflüssen entstandenen Musikrichtung nachzeichnen (Electro Chaabi). Des Weiteren wird ein Programm mit Experimentalfilmen vorgestellt sowie ein Blick in die Vergangenheit geworfen - mit einer kleinen Retrospektive, die sich dem Körper im arabischen Kino widmet. Ein besonders vielversprechendes Ereignis gibt es auch noch außerhalb des Kinosaals. Am Samstag trifft die französisch-irakische Sängerin Leila Albayati im Rahmen eines Konzerts auf Alan Bishop, der einst Frontmann der Sun City Girls war und das immer wieder spannende Musiklabel Sublime Frequencies mitbegründet hat.

Das vollständige Programm gibt es hier 

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