21. Tokyo International Filmfestival 2008
Das Thema des 21. Tokyo International Filmfestival lautet „Action! For Earth“, gezeigt wird eine große Auswahl an Filmen, die die Koexistenz von Mensch und Natur beleuchten und ein Bewusstsein für die Umwelt an den Tag legen.

Am 18. Oktober startet das Festival, im Wettbewerb sind 15 in Asien bisher nicht gezeigte Filme zu sehen. Darunter der neue Film des polnischen Regisseurs Jerzy Skolimowski 4Nights with Ana, Sergey Dvortsevoys Tulpan und Gianni Di Gregorios Mid-August Lunch, der dieses Jahr gleich drei Preise, darunter den Pasinetti Preis für den besten Film in Venedig, gewann. Daneben läuft der erste Film von Ivy Ho Claustrophobia, einer Drehbuchschreiberin aus Hong Kong, über eine Angestellte, die eine Affäre mit ihrem Boss anfängt.
In Special Selections wird eine weltweite Auswahl an Filmen gezeigt, die im Zusammenhang mit dem ökologischen Thema des Festivals stehen. So auch der Eröffnungsfilm Redcliff von John Woo oder die neue Disney Animation Wall-E.
In der dieses Jahr zum ersten Mal vertreten Sektion Natural TIFF werden im Zusammenhang mit dem Festival-Thema Ökologie zehn aktuelle und 20 bereits etabliere Filme gezeigt. Darunter Werner Herzogs Antarktis-Dokumentation Encounters at the End of the World (2007) und der Erfolg [filmid: 1424]Unsere Erde von Alastair Fothergill und Mark Linfield .
Für den besten Film im asiatischen Raum wird in der Kategorie Winds of Asia – Middle East ein Preis verliehen. Im Rahmen dieser Sektion ist eine Reihe von Filmen in Erinnerung an den südkoreanischen Regisseur Kim Ki-young zu sehen, in dessen Schaffen das Bild von Frauen im Mittelpunkt steht. In der Sektion Japanese Eyes wird ein Darstellerpreis und ein Preis für den besten japanischen Film verliehen.
Die Gewinner des diesjährigen Akira Kurosawa Preises stehen schon fest. Einen der Preise Bekommt der russische Regisseur Nikita Sergeyevich Mikhalkov, der im Gegensatz zu seinem in den USA erfolgreichen Bruder Andrej Kontschalowski, ausschließlich in Russland arbeitet. Für sein Schaffen bekam er neben Auszeichnungen in Cannes und Venedig auch einen Oscar in der Kategorie Bester ausländischer Film für Die Sonne, die uns täuscht (Utomlyonniye solntsem, 1994).
Den zweiten Akira Kurosawa Preis bekommt der chinesischer Regisseur und Autor Chen Kaige, der zu den Regisseuren gehört, die nach der Kulturrevolution das chinesische Kino wiederbelebten.



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