20. exground filmfest

Zum 20. Mal findet seit gestern das exground filmfest in Wiesbaden statt. Anlässlich des Jubiläums werden diesmal neben 300 Filmen aus 37 Ländern auch Höhepunkte der vergangenen Festivals das Programm bereichern. Im Fokus stehen dieses Jahr aktuelle Filme aus den Beneluxländern.
Zum Auftakt des Filmfestes wurde am gestrigen Abend die Mediensatire Delirious von US-Independent-Regisseur Tom DiCillo dargeboten, in der sein Stammschauspieler Steve Buscemi einen überheblichen Paparazzo mimt.
In der Sparte American Independents stehen zwei Deutschlandpremieren auf dem Festivalplan: die Beziehungskomödie Park von Kurt Voelker und der Thriller A Crime von Manuel Pradal.
Der diesjährige Gewinner der Goldenen Palme in Cannes, 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage von Cristian Mungiu, macht den Auftakt in der Reihe International.
Im Bereich Fokus gibt es neben einigen Kurzfilmen auch Langfilmpremieren aus den Beneluxstaaten, darunter die Musikerbiografie Wild Romance, die das exzessive Leben des Rockstars Hermann Brood erzählt.
Wettbewerbe des Filmfestes sind der mit insgesamt 6000 Euro dotierte „Deutsche Kurzfilmwettbewerb“, der „Internationale ON-Video-Wettbewerb“ und der zum dritten Mal vergebene Preis im „Wiesbaden Special-Kurzfilm-Wettbewerb“. Zu den Kultfilmen aus den vergangenen 19 Festivals zählen unterschiedlichste Werke wie das Splatter-Movie Nekromantik von Jörg Buttgereit, die Charakterstudie von Abel Ferrara über einen korrupten Polizisten, Bad Lieutenant (in der Hauptrolle: Harvey Keitel), oder Roadkill des Kanadiers Bruce McDonald. Das exground filmfest geht bis zum 25. November.



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