14. Internationales Filmfest Oldenburg

FF Oldenburg

In Niedersachsen beginnt heute das 14. Internationale Filmfest Oldenburg. Das auf nationale wie internationale Independent-Produktionen fokussierte Festival zeigt 13 Welt-, 12 internationale und 14 Deutschlandpremieren. Eröffnet wird heute Abend mit der Welturaufführung der Geschlechterkomödie Stellungswechsel von Maggie Peren mit Herbert Knaup und Florian Lukas in den Hauptrollen. Auf die Festivalbesucher wartet neben gängigen Sektionen für Lang- und Kurzfilm auch Themenbezogenes wie die sich mit „grenzüberschreitenden“ Produktionen befassende Reihe „Midnite Xpress“. In der Kategorie „Tribute“ zollt man selbigen diesmal dem US-Schauspieler Stacy Keach (Fat City, 1972, American History X, 1998). In der Retrospektive sind sieben Filme von einer Ikone des Independent-Kinos zu sehen: Abel Ferrara (Bad Lieutenant, 1992), der neben Keach und Volker Schlöndorff zu den Gästen des Festivals zählt. Schlöndorff wird seinen neuen Film Ulzhan vorstellen, der von der Odyssee eines Franzosen in Kasachstan erzählt. Traditionell küren die Zuschauer ihren Liebling jährlich mit dem German Independence Award. 2004 kam mit dem „German Independence Award – Deutscher Film“ das nationale Pendant hinzu. In diesem Jahr darf das Publikum nun auch erstmals einen Preis für den besten Kurzfilm vergeben. Ebenfalls zum ersten Mal im Rahmen des Filmfestes verliehen wird der „Otto-Sprenger-Preis“, der bisher auf dem Ende des Monats stattfindenden Filmfest Hamburg vergeben wurde. Das 14. Internationale Filmfest Oldenburg endet am Sonntag, dem 16. September.

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