Raw

Lust auf Menschenfleisch

Abseits

 

Ränder, ins Zentrum gerückt: Eine subjektive Auswahl an Artikeln und Filmen jenseits von Kinostarts und Marktlogik.

A Quiet Passion

„This is my letter to the world that never wrote me”: Terence Davies hat ein im besten Sinne ernstes Biopic über Emily Dickinson gedreht – in dem sogar Platz ist für feurig-komische Screwballdialoge. Filmkritik 

Spear

Farben werden auf Haut aufgetragen: Von der Abgeschlossenheit von Zeit, Raum und Kultur hält der Aborigenes-Choreograf Stephen Page in seinem Langfilmdebüt nicht viel. Critical-Whiteness-Anhänger könnten pikiert sein. Filmkritik 

The Neon Bible

Von der Enge der Insel in die Weiten Amerikas: In seiner ersten Literaturverfilmung erschließt sich Terence Davies mit Gena Rowlands den US-amerikanischen Bible Belt. Filmkritik 

Wechselbalg

Wer diesen Film gesehen hat, wird sich im Leben nie selbst einen Jägerzaun anschaffen. Wechselbalg zeigt ein Kleinbürgertum, das sich jeden Gedanken an ein Glück jenseits der eigenen vier Wände ausgetrieben hat. Filmkritik 

Ordnung

Herbert schreit die Nachbarschaft wach und füttert Ziegen mit Zigaretten. Ordnung zeigt in bedrückendem Schwarzweiß Bilder einer Desintegration. Filmkritik 

Hans - Ein Junge aus Deutschland

Von der Volksgemeinschaft zur Mehrheitsgesellschaft: In seiner Verfilmung eines Romans von Hans Frick seziert Saless die deutsche Realität zwischen 1944 und 1945 – und findet weit und breit keine Stunde Null. Filmkritik 

Der Weidenbaum

Auch von einem brutalen Mord und einer Tasche voller Geld lässt der iranische Regisseur sich nicht aus der Ruhe bringen. Filmkritik 

Reifezeit

Reifezeit arrangiert Einblicke in ein harsches Kinderleben zu einem zugleich klarsichtigen wie anrührenden Mosaik des Erwachsenwerdens. Filmkritik 

Henry Gamble's Birthday Party

The Spirit and the Flesh – Über Religion im US-Kino und den Chicagoer Regisseur Stephen Cone, dessen neuester Film beim diesjährigen US-Independent-Festival in Berlin zu sehen ist. Filmkritik 

Utopia

Selbst ist der Zuhälter: In seinem Opus Magnum kartographiert Sohrab Shahid Saless den Nicht-Ort der Freiheit. Filmkritik