Cosmos

Der Blick schafft das Rätsel

Abseits

 

Ränder, ins Zentrum gerückt: Eine subjektive Auswahl an Artikeln und Filmen jenseits von Kinostarts und Marktlogik.

Reifezeit

Sohrab Shahid Saless (5): Reifezeit arrangiert Einblicke in ein harsches Kinderleben zu einem zugleich klarsichtigen wie anrührenden Mosaik des Erwachsenwerdens. Filmkritik 

Henry Gamble's Birthday Party

Unknown Pleasures #8: The Spirit and the Flesh – Über Religion im US-Kino und den Chicagoer Regisseur Stephen Cone, dessen neuester Film beim diesjährigen US-Independent-Festival in Berlin zu sehen ist. Filmkritik 

Utopia

Sohrab Shahid Saless (4): Selbst ist der Zuhälter: In seinem Opus Magnum kartographiert Sohrab Shahid Saless den Nicht-Ort der Freiheit. Filmkritik 

In der Fremde

Sohrab Shahid Saless (3): Leben und Maschine: Der türkische Gastarbeiter Husseyin sucht nach dem Leben in Berlin und verlässt die Szene stets in die Richtung, aus der er sie betrat. Filmkritik 

Stillleben

Sohrab Shahid Saless (2): Ein Leben auf Autopilot. In seinem letzten im Iran gedrehten Film erzählt Sohrab Shahid Saless von einem alten Ehepaar, das sich ein Gefängnis aus Routinen gebaut hat. Filmkritik 

A Simple Event

Sohrab Shahid Saless (1): Die Last der Welt auf den schmalen Schultern eines Jungen: Schon in seinem Langfilmdebüt staunte Sohrab Shahid Saless über das alltägliche Ringen um die eigene Würde. Filmkritik 

Der Weibsteufel

1966 – Papas Kino bebt (6): Die Halbstarken-Regisseur Georg Tressler kehrt der Moderne den Rücken und widmet sich dem kargen, harten Leben hoch in den Bergen, wo 1900 und 1966 noch nah beieinander liegen – trotz Sieghardt Rupp als Grenzsoldat mit gegeltem Haar. Filmkritik 

In Frankfurt sind die Nächte heiß

1966 – Papas Kino bebt (3): Vom Schlager-Paradies ins Rotlichtmilieu. Mit einem ausgeprägten Sinn fürs Grobe inszeniert Rolf Olsen einen wilden Krimi, der den Zuhältern und Huren gehört. Filmkritik 

Kosmos und Albtraum

Mit Kidlat Tahimik kommt ein Pionier des unabhängigen philippinischen Kinos nach Berlin. Vom 1. bis zum 20. März präsentiert das Arsenal nicht nur sein Gesamtwerk, sondern auch einige selten gezeigte Meisterwerke aus seiner Heimat.   News 

Creepy

Das Grauen breitet sich bei Kiyoshi Kurosawa auf dem Nährboden der sozialen Entfremdung aus. Mit einer fulminanten Rückkehr zum Horrorgenre widmet sich der japanische Regisseur den Feinheiten des Unheimlichen. Filmkritik