Raw

Lust auf Menschenfleisch

Abseits

 

Ränder, ins Zentrum gerückt: Eine subjektive Auswahl an Artikeln und Filmen jenseits von Kinostarts und Marktlogik.

16. Hofbauerkongress: Obskure Filme, die Großes mit uns vorhaben

Männer, die nach Schweiß und Leder riechen, Frauen, die niemand verdient, und der grindigste dirty talk ever. Mit einer Reihe von Gastautoren haben wir Erinnerungen an drei Nächte in Nürnberg zu einer Text-Collage versammelt, die sich, ganz dem Geist des Kongresses entsprechend, der Maßlosigkeit hingibt. Special 

Marguerite and Julien

My French Film Festival: Inzest auf der Flucht: Valérie Donzelli entfesselt eine Legende aus dem 16. Jahrhundert und fängt sie dann doch wieder ein. Filmkritik 

Rudimente eines unbekannten Werks

Der Regisseur Ola Balogun ist ein früher und einflussreicher Vertreter des nigerianischen Kinos. Außerhalb seiner Heimat kennt ihn jedoch kaum jemand. Eine Retrospektive im Berliner Arsenal soll das ändern. News 

A Quiet Passion

„This is my letter to the world that never wrote me”: Terence Davies hat ein im besten Sinne ernstes Biopic über Emily Dickinson gedreht – in dem sogar Platz ist für feurig-komische Screwballdialoge. Filmkritik 

Spear

Farben werden auf Haut aufgetragen: Von der Abgeschlossenheit von Zeit, Raum und Kultur hält der Aborigenes-Choreograf Stephen Page in seinem Langfilmdebüt nicht viel. Critical-Whiteness-Anhänger könnten pikiert sein. Filmkritik 

The Neon Bible

Von der Enge der Insel in die Weiten Amerikas: In seiner ersten Literaturverfilmung erschließt sich Terence Davies mit Gena Rowlands den US-amerikanischen Bible Belt. Filmkritik 

Wechselbalg

Wer diesen Film gesehen hat, wird sich im Leben nie selbst einen Jägerzaun anschaffen. Wechselbalg zeigt ein Kleinbürgertum, das sich jeden Gedanken an ein Glück jenseits der eigenen vier Wände ausgetrieben hat. Filmkritik 

Ordnung

Herbert schreit die Nachbarschaft wach und füttert Ziegen mit Zigaretten. Ordnung zeigt in bedrückendem Schwarzweiß Bilder einer Desintegration. Filmkritik 

Hans - Ein Junge aus Deutschland

Von der Volksgemeinschaft zur Mehrheitsgesellschaft: In seiner Verfilmung eines Romans von Hans Frick seziert Saless die deutsche Realität zwischen 1944 und 1945 – und findet weit und breit keine Stunde Null. Filmkritik